KIs, die gerade total viral gehen
Ist das noch Zukunftsmusik? Wohl eher nicht: Um Künstliche Intelligenz entsteht gerade ein richtiger Hype. Die KIs gehen gerade total viral!
Kritik
Viele empfinden die Leistungsfähigkeit der KI als stark und „beeindruckend“. Allerdings betonen Kritiker auch, dass diese KI den Menschen nicht ersetzen könne und sich im Ergebnis auch immer wieder Fehler einschleichen würden, die darauf zurückzuführen sind, dass das Programm Informationslücken über die physische Welt und Objekte aufweise. Die New York Times spricht davon, dass die KI Desinformation und gefälschte Bilder generieren könnte. Zudem spiegelt das Programm viele Stereotypen wider, da sie allein mit englischer Sprache zu steuern ist und ihre Daten zum großen Teil aus dem Westen beziehe.
#4 CHATGPT
Das KI-Tool ChatGPT des Unternehmens OpenAl soll in der Lage sein, menschliche Dialoge verstehen zu können und anschließend Antworten zu generieren, die der Mensch nicht besser hätte ausdrücken können. Um das Chatbot ist im Internet ein regelrechter Hype entstanden. So kursieren zahlreiche Videos, in denen Nutzer die KI austesten und beispielsweise Matheaufgaben damit lösen. Hausaufgaben, Hausarbeiten oder gar Codierungs-Herausforderungen in anspruchsvoller Programmiersprache sollen damit in Sekunden erledigt werden. Das Sprachmodell GPT-3 der Firma liefert die Daten für den Chatbot. Dieses Modell wird mit Algorithmen trainiert, die mit großen Textmengen aus dem Internet gefüttert werden. Nutzer sehen in der KI eine Alternative zu Google – mit dem Unterschied, dass sie selbst komplexe Fragen in Sekundenschnelle beantworten kann. Verwendung könnte die KI z.B. in der Generierung von Websites oder auch die Beantwortung von Kundenanfragen finden.
Eine Programmiererin kam jetzt auf eine spannende Idee:
Eine Frau nutzt die KI, um mit ihrem früheren Ich zu chatten
Der Künstlerin und Programmiererin Michelle Huang ist es tatsächlich gelungen, mit ihrem jüngeren Ich in Verbindung zu treten. Dafür hat sie lediglich den Chatbot und ihr altes Tagebuch aus Teenager-Zeiten benötigt. So wählte sie daraus 40 Einträge, die im Alter von sieben bis 18 Jahren entstanden sind und fütterte damit die KI. Dies tat sie so lange, bis die KI praktisch zu ihrem alten Ich wurde und sie mit ihr kommunizieren konnte. Sie fragte sich selbst unter anderem, ob sie denkt, dass sie sich selbst zu stark unter Druck setzen würde. Ihre Antwort: „Ja, ich setze mich definitiv manchmal zu sehr unter Druck. Ich glaube, es ist wichtig, nach Exzellenz zu streben, aber ich glaube, dass es auch wichtig ist, gnädig mit sich selbst zu sein. Ich übe immer noch, diese Balance zu finden.“
Die Kritik
Tatsächlich besteht auch hier die Sorge, dass die KI den Menschen oder zumindest einige Berufe ersetzen könnte. Dazu zählen z.B. der Job als Professor, als Historiker oder als Programmierer und Journalist. Momentan fehlt dem Chatbot allerdings die Fähigkeit zum kritischen Denken und es ist auch nicht in der Lage, ethisch und moralisch korrekt zu handeln. Zudem basiert das Wissen auf die Jahre vor 2022, sodass auch Fehlinformationen ausgespuckt werden können. Einigen bereitet auch Sorge, dass Elon Musk zu viel Einfluss auf das Programm nehmen könnte, da er zu den Gründern von dem Forschungsunternehmen OpenAl gehört.