10 Symptome und was uns der Körper damit sagen will
Ob eingeschlafene Körperteile oder Zucken im Auge. Oft steckt dahinter etwas anderes. Wir zeigen dir heute, was die Symptome im Körper dir eigentlich sagen.
Unser Körper ist ein faszinierender Organismus, der uns mit gelegentlichen Ausdrucksweisen auf Trab hält. Doch besonders bei wiederkehrenden geringfügigen Beschwerden wissen wir oft nicht genau, warum sie auftreten, und versäumen es, die Ursache überprüfen zu lassen. Wir haben sieben häufige Symptome ausgewählt, die wir regelmäßig erfahren, aber selten als Symptome richtig erkennen.
#1 Aphten
Die kleinen Blasen auf der Mundschleimhaut oder der Zungen, bekannt als Aphten, sind zwar unangenehm, aber meist nicht bedenklich. Wenn sie aber öfter auftreten, sollte ein Mangel an Eisen, Vitamin B12, Folsäure oder ein Immundefekt von einem Arzt mit einem Blutbild ausgeschlossen werden. Wenn die Aphten größter sind, können allerdings auch gefährlichere Krankheiten wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn oder Morbus Behçet dahinterstecken.
#2 „Eingeschlafene“ Körperteile
Deine Arme oder Beine kribbeln des Öfteren oder werden schnell taub? Meistens liegt das daran, dass wir falsch sitzen und uns so die Nerven etwas abklemmen. Doch es können natürlich auch verschiedene Krankheiten Schuld sein. Zu nennen wären hier unter Anderem hormonelle Störungen, Vitaminmangel, Verspannungen oder sogar Bandscheibenschädigungen. Wenn zu besagtem Kribbeln sogar noch Schmerzen, Schwindel, Übelkeit oder Hautreizungen hinzukommen, solltest du allerdings zeitnah einen Arzt aufsuchen, um schwerwiegende Diagnosen ausschließen zu können. Alles in allem können solche Symptome bereits als gute Erinnerung dienen, dass wir uns besser bewegen, eine korrekte Sitzhaltung einnehmen oder uns ausgewogen ernähren sollten.
#3 Leichter Ausschlag
Rote Flecken auf der Haut können schnell auftreten, wenn wir eine neue Creme verwenden, die für uns nicht verträglich ist, einen unbequemen Pullover tragen oder wir etwas Falsches gegessen haben. Jedoch können solche Flecken auch ein Hinweis auf Infektionen, Allergien, Haut– und Autoimmunerkrankungen sein. Es besteht zudem auch die Möglichkeit, dass du ein zum Beispiel Medikament nicht verträgst, das du vielleicht sogar auf ärztliche Anweisung einnehmen sollst. Falls du neben dem Ausschlag zusätzlich noch Juckreiz oder Schmerzen verspürst, die betroffene Stelle anschwillt oder weitere Symptome auftreten, solltest du einen Arzt aufsuchen, um die Anzeichen überprüfen zu lassen. Unbehandelte offene Stellen können sich nämlich auch besonders schnell entzünden.
#4 Augenzucken
Zuckt dir manchmal das Augenlid so oft, dass es dir aktiv auffällt? Das kann ein Anzeichen von Stress, Überanstrengung der Augen, Schlafmangel, zu viel Koffein (Bestandteil von Kaffee) oder einfach Magnesiummangel sein. Normalerweise ist das harmlos und du musst nicht unbedingt einen Augenarzt aufsuchen. Sollte es jedoch häufiger vorkommen, können Magnesiumtabletten hilfreich sein. Denn beim Augenzucken ist eine Fehlregulierung von Nervenbotenstoffen verantwortlich, ähnlich wie beim unvermittelten Zucken der Gliedmaßen beim Einschlafen. Wenn die Einnahme von Magnesiumtabletten keine Besserung zeigt, solltest du den Rat eines Facharztes für Neurologie einholen, um die Symptome untersuchen zu lassen.