12 Fakten, die du schon immer über Amazon wissen wolltest
Gelbe Aufkleber, geheimnisvolle Codes und Retouren, die du behalten darfst. Beim Versandriesen Amazon stellen sich viele Fragen – wir geben dir Antworten.
#4 Was bedeuten die Codes auf den Amazon-Kartons (A1,E2 oder M3)?
Die Codes auf den Amazon-Kartons prangen riesengroß auf jedem Paket. Zu sehen sind folgende gängige Codes: A1, A2, A3, A4, A5, E1, E2, E3, E4, E5, E6, M1, M2, M3, M4 und M5. Doch was bedeuten sie? Hinter diesen Informationen verbirgt sich die Verpackungsgröße deiner Bestellung. Die Größe A wird dabei für Kleinigkeiten verwendet, die locker noch in den Schlitz des Briefkastens passen. Die Größe M ist für mittelgroße Pakete reserviert, in denen zum Beispiel Kosmetik oder technische Geräte verschickt werden. Die Größe E beschreibt große Kartons, in denen Amazon beispielsweise Sammelbestellungen oder Haushaltsgeräte verschickt.
#5 Warum darf man teilweise retournierte Artikel behalten?
„Sie müssen diesen Artikel nicht zurücksenden. Ihre Gutschrift wurde veranlasst.“ Retournierte Amazon-Artikel darfst du behalten, wenn sich eine Rücksendung wirtschaftlich nicht lohnt. Bei besonders günstigen Artikel wie etwa Kabeln oder Handyhüllen wäre der Rücksende-Aufwand zu groß und würde den Warenwert beträchtlich übersteigen. Zurückgeschickte Artikel müssten geprüft und wieder eingelagert werden. Stattdessen erstattet dir Amazon deinen Kaufpreis und erlaubt dir, die Ware zu behalten oder zu entsorgen. Die Entscheidung trifft ein automatisiertes System, das den Produktwert mit dem Zustand des Produkts und den Retourenkosten verbindet. Das spart Amazon Zeit und Geld und fördert zugleich die Kundenbindung.
#6 Was geschieht mit Retouren bei Amazon?
Schickst du Ware zurück zu Amazon, wird diese zentral geprüft. Dabei wird der Zustand erfasst und die Ware klassifiziert: „Neu“, „gebraucht – wie neu“, „gebraucht – gut“ und „defekt“. Produkte, die noch verkauft werden können, landen bei den Amazon Warehouse Deals. Andere Waren werden an den Großhändler, an Restposten-Verwerter oder als Spende weitergegeben. Mittlerweile wird nur noch ein kleiner Teil der Retouren entsorgt, etwa wenn Hygiene- oder Sicherheitsmängel vorliegen. Amazon startete zudem Programme wie das „FBA Donations“, bei dem Retouren oder Überbestände an wohltätige Organisationen in den USA gespendet werden.
#7 Wie viel zahlen Marketplace-Händler bei Amazon?
Bei Marketplace-Händlern handelt es sich um Händler, die über Amazon verkaufen. Je nachdem, wofür sich der jeweilige Marketplace-Händler entscheidet, zahlt er verschiedene Gebühren. Die Nutzungsgebühr liegt entweder pauschal bei 39 € (exkl. MwSt.) pro Monat, egal wie viele Einheiten der Händler verkauft, oder im Tarif für Einzelanbieter bei 0,99 Euro pro verkaufter Einheit. Zusätzlich wird eine Verkaufsgebühr fällig, die zwischen acht bis 15 Prozent des Artikelpreises beträgt. Außerdem fallen ggf. zusätzliche Versand- und Lagergebühren an, wenn der Händler sich für „Fulfillment by Amazon“ entscheidet.
Lesetipp: 8 Alternativen zu Amazon, bei denen du beim Buchkauf sogar noch Gutes tust.