12 Fakten, die du schon immer über Amazon wissen wolltest
Gelbe Aufkleber, geheimnisvolle Codes und Retouren, die du behalten darfst. Beim Versandriesen Amazon stellen sich viele Fragen – wir geben dir Antworten.
#8 Wie sah das erste Amazon-Logo aus?
Das erste Logo vom Versandriesen Amazon erschien 1995 und war schlicht. Es zierte ein großes „A“, durch das sich ein Fluss schlängelte. Darunter stand „Amazon.com“. Amazon nahm damit Bezug auf den Fluss Amazonas. Ab dem Jahr 1997 wurde das Design moderner. Es gab lediglich einen Amazon.com-Schriftzug und den Zusatz „Der weltgrößte Buchladen“ (Englisch: „Earth's Biggest Bookstore“). Im Jahr 2000 kam es schließlich zum bekannten Logo mit dem orangen Pfeil, der von A bis Z im Namen des Unternehmens zeigt und auch ein Lächeln symbolisiert. Der Pfeil stellt dar, dass Amazon alles „von A bis Z“ anbietet.
#9 Womit verdient Amazon am meisten Geld?
Viele Personen würden jetzt auf den Online-Shop tippen, doch das ist falsch. Amazon verdient am meisten Geld mit dem Cloud-Computing-Dienst. Der Amazon-Dienst „AWS“ (steht für „Amazon Web Services“) bietet Server, Speicher und KI-Lösungen für Unternehmen weltweit an. Firmen wie Netflix, Adobe oder auch BMW laufen über AWS und obwohl der AWS nur rund 25 Prozent des Gesamtumsatzes von Amazon ausmacht, bringt er den meisten Gewinn ein. Der E-Commerce-Bereich bietet zwar den größten Umsatz, generiert aber auch hohe Kosten durch Versand und Retouren.
#10 Warum bekommen Prime-Kund*innen oft schnellere Lieferungen?
Amazon behandelt Prime-Bestellungen bevorzugt. Dafür reserviert das Unternehmen extra bestimmte Flächen für besonders oft bestellte Prime-Produkte, um sie sofort verschicken zu können. Zudem nutzt Amazon eigene Logistikdienste wie „Amazon Logistics“ anstatt auf externe Anbieter zu setzen. So kann das Unternehmen wiederum die Lieferzeiten kontrollieren. In Ballungsgebieten wie großen Städten werden Produkte oft schon ohne konkrete Bestellung gelagert – dank Datenanalysen weiß Amazon, was demnächst gefragt ist. So können Pakete innerhalb eines Tages ankommen, während andere Sendungen in der Standard-Schleife warten müssen.
#11 Wie funktioniert die Preisgestaltung bei Amazon?
Bei Amazon werden die Preise automatisch angepasst, teilweise sogar mehrmals am Tag. Dabei hilft ein Algorithmus, der die Lagerbestände, die Nachfrage, die Preise der Konkurrenz und die Versandkosten im Blick behält. Ziel dabei ist es, immer das attraktivste Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten, ohne dabei Verluste zu riskieren. Aus diesem Grund können Preise innerhalb weniger Stunden schwanken. Auch Drittanbieter nutzen dynamische Preis-Softwares, die ihre Preise automatisch anpassen. Das bedeutet für dich: Beobachtest du ein Produkt und vergleichst es, kannst du echte Schnäppchen machen.