Fritzbox optimal nutzen: Fehler, Tipps und Co.
Hol alles aus deiner Fritz!Box raus! Schnelleres WLAN, Kindersicherung oder NAS-Speicher – die Tipps optimieren dein Heimnetz sofort.
#2 Anrufe und AB perfekt organisiert
Deine Fritz!Box ist in Wahrheit eine kleine Telefonanlage, die einen separaten, klobigen Anrufbeantworter komplett überflüssig macht. In der Übersicht unter „Anrufe“ siehst du auf einen Blick, wen du eventuell verpasst hast. Richtig spannend wird es aber bei den Komfort-Funktionen unter „Telefonie > Anrufbeantworter“. Hier kannst du nicht nur eigene Ansagen aufnehmen, sondern auch genau festlegen, wann der Speicher rangehen soll und ob Anrufer*innen nur eine Ansage hören oder tatsächlich eine Nachricht hinterlassen dürfen. Damit du auch unterwegs nichts verpasst, lässt du dir die Sprachnachrichten einfach per E-Mail schicken oder aktivierst unter den weiteren Einstellungen die Fernabfrage, um deine Box wie ein Mobilfunk-Handy von überall auf der Welt abzuhören.
#3 WLAN-Check – So misst du die echte Reichweite
Hast du dich schon oft über Funklöcher oder lahmes Internet in bestimmten Ecken deiner Wohnung geärgert? Oft liegt das gar nicht an der Hardware selbst, sondern schlicht an der falschen Positionierung des Routers. Um dem Problem auf den Grund zu gehen, solltest du die kostenlose „FRITZ!App WLAN“ für dein Smartphone nutzen. Starte die App und lauf einfach durch dein Zuhause und du siehst sofort live, wo die Verbindung einbricht. Ein bewährter Profi-Tipp ist es oft schon, die Fritz!Box etwas höher im Raum aufzustellen oder sie nicht in einem Schrank zu verstecken. Das verbessert die Sendeleistung meistens spürbar, ohne dass du direkt in teure neue Verstärker investieren musst.
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#4 Gastzugang – Sicherer Surf-Spaß für deine Freunde
Wenn Besuch kommt, ist die Frage nach dem WLAN-Passwort meist die erste. Doch möchtest du wirklich, dass deine Gäste Zugriff auf deine privaten Netzwerkgeräte oder deinen Drucker haben? Die Lösung ist der Gastzugang, den du in den Einstellungen unter „WLAN > Gastzugang“ findest. Damit eröffnest du ein komplett separates Funknetz, in dem deine Freunde sicher surfen können, während deine eigenen Daten und Geräte für sie unsichtbar bleiben. Das sorgt für maximale Sicherheit in deinem Heimnetz und verhindert, dass sie versehentlich auf deine privaten Urlaubsfotos auf dem Netzwerkspeicher zugreifen können.
#5 NAS-Funktion – Dein eigener Cloud-Speicher ohne Abo
Statt monatliche Gebühren für Cloud-Anbieter zu zahlen oder hunderte Euro für ein Profi-NAS-System auszugeben, kannst du deine Fritz!Box als zentralen Speicherort nutzen. Steck dafür einfach einen USB-Stick oder eine externe Festplatte in den USB-Port deines Routers. Unter „Heimnetz > Speicher (NAS)“ aktivierst du die Funktion, nachdem du unter „System > Fritz!Box-Benutzer“ festgelegt hast, wer welche Zugriffsrechte bekommt. Alle Geräte in deinem WLAN können dann Dokumente, Fotos oder Musik auf diesem Laufwerk ablegen oder abrufen. Auch wenn die Geschwindigkeit bei älteren USB-Standards nicht für den Videoschnitt riesiger Dateien reicht, ist es für den täglichen Datenaustausch im Haushalt eine extrem praktische und kostengünstige Lösung.