Fritzbox optimal nutzen: Fehler, Tipps und Co.
Hol alles aus deiner Fritz!Box raus! Schnelleres WLAN, Kindersicherung oder NAS-Speicher – die Tipps optimieren dein Heimnetz sofort.
#5 NAS-Funktion – Dein eigener Cloud-Speicher ohne Abo
Statt monatliche Gebühren für Cloud-Anbieter zu zahlen oder hunderte Euro für ein Profi-NAS-System auszugeben, kannst du deine Fritz!Box als zentralen Speicherort nutzen. Steck dafür einfach einen USB-Stick oder eine externe Festplatte in den USB-Port deines Routers. Unter „Heimnetz > Speicher (NAS)“ aktivierst du die Funktion, nachdem du unter „System > Fritz!Box-Benutzer“ festgelegt hast, wer welche Zugriffsrechte bekommt. Alle Geräte in deinem WLAN können dann Dokumente, Fotos oder Musik auf diesem Laufwerk ablegen oder abrufen. Auch wenn die Geschwindigkeit bei älteren USB-Standards nicht für den Videoschnitt riesiger Dateien reicht, ist es für den täglichen Datenaustausch im Haushalt eine extrem praktische und kostengünstige Lösung.
#6 Kindersicherung
Sorglose Elternschaft im digitalen Zeitalter ist gar nicht so schwer, wenn man die Filterfunktionen der Fritz!Box nutzt. Unter „Internet > Filter > Kindersicherung“ kannst du für jedes Gerät in deinem Haushalt ein eigenes Zugangsprofil erstellen. Hier lassen sich Blacklists für bestimmte Webseiten anlegen oder du greifst auf den bewährten Filter der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) zurück. Besonders hilfreich ist die Zeitsteuerung: Du kannst exakt festlegen, an welchen Wochentagen und für wie viele Stunden am Tag das Internet für das jeweilige Gerät freigeschaltet ist, damit die Hausaufgaben nicht zu kurz kommen.
#7 VPN und Festnetz auf dem Smartphone
Deine Fritz!Box bietet dir auch dann Vorteile, wenn du gar nicht zu Hause bist. Über einen Fernzugriff per VPN, den du unter „Internet > Freigaben“ einrichtest, verbindest du dich von unterwegs sicher mit deinem Heimnetzwerk. Noch praktischer ist die „FRITZ!App Fon“: Damit wird dein Smartphone im heimischen WLAN zum vollwertigen Festnetztelefon. Das spart oft Geld, da du über deinen Festnetz-Tarif telefonierst, während du dein Handy nutzt. Für den vollen Überblick sorgt zudem die „MyFRITZ!App“, mit der du auch aus dem Urlaub die Anrufliste checkst, Sprachnachrichten abhörst oder sogar kurz nachschaust, ob auf deinem NAS-Speicher alles in Ordnung ist.
#8 Energie sparen und die Hardware schlau ausreizen
Ein Router läuft 24 Stunden am Tag, aber das muss nicht immer unter Volllast sein. Um Stromkosten zu sparen und die Funkbelastung zu senken, kannst du unter „WLAN > Zeitschaltung“ festlegen, dass sich das WLAN nachts automatisch abschaltet. In kleineren Wohnungen lohnt es sich zudem, unter den Funkkanal-Einstellungen die maximale Sendeleistung zu reduzieren – dein Nachbar muss dein Signal schließlich nicht unbedingt in voller Stärke empfangen. Ein weiterer Geldspar-Trick betrifft die Telefonie: Viele Fritz!Boxen sind eine vollwertige DECT-Basisstation. Wenn du dir ein neues Schnurlostelefon kaufst, brauchst du also keine teure Variante mit eigener Basisstation, sondern meldest das Handgerät einfach direkt per Tastendruck an deiner Box an.