Neue Methode soll dafür sorgen, dass wir Gemüse mehr lieben

Gute Gedanken, guten Appetit.

Mann mag kein Brokoli

Mit dem Gemüseessen ist das so eine Sache: Viele wissen, dass es gesund ist, viel Grünes zu essen. Doch geschmacklich kommen die meisten dabei nicht auf einen Nenner.

Viele Leute haben in ihrer Kindheit Gemüse essen müssen und haben dadurch ein Trauma entwickelt, dass sie davon abhält, heute Grünes zu genießen, obwohl die Geschmacksknospen sich weiterentwickelt haben.

Die Psychologin Cynthia Stadd, die in Colorado, USA, Professorin ist, hat sich auf die Beziehung zu Essen spezialisiert. Und sie behauptet, dass es eine Mehtode gibt, wie wir lernen können, Gemüse gerne zu essen.

Ein Mann kauft Gemüse an

Untersuchungen zeigen, dass mehr Leute sich für Gemüse begeistern können, wenn sich es mit positven Gedanken verbinden. Wenn Gemüse als "süß", "knusprig" oder "knackig" beschrieben wird, möchten 25 Prozent der vorher ablehnenden Konsumenten Gemüse probieren, so eine Studie der Standford-University.

Ein schöne Salatschüssel.

Wer sich nicht nur gute Gedanken machen will, sollte von der Ursprungserfahrung, die er oder sie mit Gemüse gemacht, wegkommen.

Stattdessen solle man versuchen, Gemüse neu und anders zuzubereiten, als bisher bekannt. Denn Gemüse kann gekocht, gebacken, roh oder püriert gegessen werden. Alles ist möglich. Je mehr wir uns positiv mit Gemüse beschäftigen, desto mehr werden wir bereit sein, es zu essen.