Krankenschwestern tischen ihre ekligsten Erlebnisse aus dem Alltag auf

Niemand sagt, dass Krankenschwestern einen einfachen Job haben. Doch die folgenden Erlebnisse sind ekliger als alles, was du dir ausgemalt hast.

Manchmal können Krankenschwestern schon verzweifeln bei den ekligen Erlebnissen mit ihren Patienten.
Quelle: imago images / Panthermedia

Für diesen Artikel braucht ihr starke Nerven. Wie der Titel bereits verrät, teilen wir hier mit euch die ekligsten Erlebnissen von Krankenschwestern mit ihren PatientInnen. Und wir meinen es - es sind wirklich die ekligsten Geschichten, die ihr seit langer Zeit gelesen haben werdet. 

Ob ihr bereit seid oder nicht, los geht's!

#1 Wiederkehrender Ekel: "Nicht schon wieder"

"Ich kümmerte mich um die Wunde eines Diabetikers, der sich überhaupt nicht um sich selbst kümmerte. Es handelte sich um ein Fußgeschwür mit nekrotischem Gewebe und Wundbrand, super. Als ich den alten Verband abnahm, fühlte ich ein kleines Knirschen. Ich schaute es mir an und sah, dass, yep, der Verband einen der nekrotischen Zehen des Mannes mit sich abriss. Was das schlimmste daran war? Er seufzte nur und sagte: "Nicht schon wieder". Es stellte sich heraus, dass nur ein paar Monate vorher sein ANDERER Fuß ein ähnliches Level an Eiterungen vorgewiesen hatte und einer DIESER Zehen abfiel, als er sich die Schuhe anzog...Wie er den Gestank und den Ernst der Lage nicht bemerken konnte (obwohl er zugegebenerweise so krankhaft übergewichtig war, dass er seine eigenen Füße nicht mehr sehen konnte), ist ein Rätsel.

(via u/zombie_goast)

Krankenschwestern haben oft einen sehr ekelerregenden Job.
Quelle: imago images / Panthermedia

#2 Die Goldgrube

Wir alle wissen, dass Krankenschwestern einen harten Job haben, doch dieses Erlebnis toppt wirklich einiges:

"Ich kann aus so vielen Geschichten auswählen. Ich erzähle euch mal die Geschichte von einem Obdachlosen, der mit einem Bauchabszess in unser Krankenhaus kam (er hatte praktisch ein Loch in seinem Bauch). Wir versuchten, seine Wunden zu reinigen und die Verletzung einzuschätzen, und als wir in seine Wunde hineingriffen, fanden wir auf einmal Geld. Ganz lässig sagte er uns, dass er sein Geld dort aufbewahrte, damit es ihm nicht gestohlen wird."

(via u/DyingLion)

Manchmal möchte man als Krankenschwester seine Erlebnisse wieder vergessen.
Quelle: imago images / Panthermedia

#3 Der vergessene Snack

"Mit der Hilfe von drei Medizinstudenten schaffte ich es, einer 234 Kilo schweren Frau einen Katheter zu legen. Wir fanden verfaultes Essen in einer ihrer Hautfalten. Ich glaube es war ein "Little Debbie" (amerikanische Süßigkeit)." 

(via u/atxviapgh)

Krankenschwestern tischen ihre ekligsten Erlebnisse auf.
Quelle: imago images / Panthermedia

#4 Die eklige Vielfliegerin

"Wir hatten mal eine Vielfliegerin da, die auf ihren Beinen blumenkohlartige Wunden hatte, aus denen grünes Zeug herausquoll. Dem Blutbild konnten wir nicht entnehmen, worum es sich bei dem grünen Zeug handelte und oft wühlten Maden in ihren Beinen. Es roch außerdem fürchterlich. Und sie war echt gemein."

(via u/atxviapgh

Eine widerliche Erfahrung verfolgt Krankenschwestern auch mal länger.
Quelle: imago images / Panthermedia

#5 Horror-Erlebnis: Der hungrige Mann

"Ein Mann aus einem Altersheim kam in unsere Notaufnahme. Laut des Reports fragte er die Angestellten nach einem Glas Wasser. Als er sein Wasser nicht schnell genug bekam, war seine rationale Reaktion, anzufangen, seine Finger zu essen. Als er zu uns kam, hatte er die Fingerkuppen von all seinen zehn Fingern gegessen. Der Knochen war definitiv sichtbar. Es steckte noch Muskelfleisch zwischen seinen Zähnen und auf seinen Bettlaken. Das ist ein Anblick, den ich für eine lange Zeit nicht vergessen werde."

(via u/hauolihaole)

Ein Erlebnis unter Krankenschwestern, das so eklig ist, bleibt lange in Erinnerung.
Quelle: imago images / Panthermedia

#6 Der Höhepunkt der ekligen Erlebnisse: Die Geschichte dieser Krankenschwester 

"Ich bin keine Krankenschwester, aber meine Mutter war Stationsschwester in der Notaufnahme, als sie einen Anruf bekamen, dass die SanitäterInnen eine über 200 Kilo schwere Frau zu uns brachten, die seit Jahren nicht ihre Couch verlassen hatte. Oh, und: Sie brachten auch die Couch.

Die Frau hatte so lange auf der Couch gelegen, dass ihre Haut mit dem Sofa verwachsen war. Das Sofa war zementiert mit körperlichen Abfallprodukten. Sie mussten das Sofa klein genug schneiden, damit sie durch die Schiebetüren passte und luden sie auf einen Anhänger, um sie ins Krankenhaus fahren zu können. Es war unmöglich, sie in die Notaufnahme zu bringen, ohne dass sie eine Biogefahr auslösen würde, deswegen mussten sie versuchen, die Frau zu stabilisieren und sie auf dem Parkplatz zu behandeln, nachdem sie einen kompletten Schutzanzug und Atemschutzgeräte anzogen hatten. Da sie krankhaft übergewichtig war, an Asthma litt und wahrscheinlich einige weitere Krankheiten hatte, starb die arme Frau auf dem Parkplatz. Ich denke der Stress, der davon kommt, auf einem Anhänger durch eine Stadt gefahren zu werden, half auch nicht. 

Das schlimmste daran? Ihre Familie wusste von ihrem Zustand Bescheid und brachte ihr regelmäßig Essen, doch sie kümmerten sich sonst um nichts."

(via u/dalgeek)