Warum wir nachts aufwachen – und was dahintersteckt
Medikamente wie Kortison und Beta-Blocker
Medikamente können den Schlafrhythmus ebenfalls durcheinanderbringen. Insbesondere Kortison, Antidepressiva und Beta-Blocker haben Schlafstörungen als typische Nebenwirkungen. Diese Medikamente sorgen unter anderem dafür, dass das Einschlafen schwerfällt oder das Durchschlafen nicht gelingt. Wer auf die Medikamente angewiesen ist, kann sie nicht einfach absetzen. Allerdings hilft in einigen Fällen ein Gespräch mit dem Arzt. Je nach Krankheitsbild ist bei einigen Betroffenen der Umstieg auf ein alternatives Mittel möglich, das den Schlaf weniger stört. Ein Umstieg ohne Absprache mit dem behandelnden Arzt ist jedoch nicht zu empfehlen. Beruhigende Maßnahmen vor dem Einschlafen helfen auch Betroffenen, die Medikamente nehmen.