Gruselig: Paranormale Phänomene, die nie aufgedeckt werden konnten

Echte Fälle für Scully und Mulder

Gruselig: Paranormale Phänomene, die nie aufgedeckt werden konnten

Im Laufe der vergangenen Jahrhunderte hat die Wissenschaft schon so einige Rätsel entmystifizieren können, die von den Menschen damals entweder auf religiösem Wege oder durch paranormale Phänomene begründet wurden.

Heutzutage wissen wir, dass Gewitter nicht von zornigen Göttern ausgelöst werden, dass Rosenkohl zwar nicht jedem schmeckt, aber mit Sicherheit keine bösen Geister in ihm lauern und dass Zugreisen als solche nicht der Ursprung plötzlichen Wahnsinns sind (Zugausfälle dafür schon).

Und doch gibt es nach wie vor einige Phänomene und rätselhafte Geschehnisse, die bisher weder Wissenschaft noch Erfahrung aufklären konnten. Einige von ihnen lassen vermuten, dass es dort draußen vielleicht doch einiges gibt, das in die Schublade "Paranormales" einzuordnen wäre.

Welche geheimnisvollen Ereignisse bis heute nicht geklärt werden konnten, erfährst du auf den nächsten Seiten:

Gruselig: Paranormale Phänomene, die nie aufgedeckt werden konnten

1. Das Geheimnis der Mary Celeste

Im November 1872 stach die amerikanische Brigantine Mary Celeste in See, um ihre zehn Passagiere von New York nach Genua in Italien zu bringen. Fast einen ganzen Monat später entdeckte ein britisches Schiff die Celeste 400 Meilen von ihrem ursprünglichen Kurs entfernt östlich der Azoren - sie hatte es nie an ihr Ziel geschafft.

Bei Betreten des Schiffs stellte die britische Besatzung fest, dass der Zustand der Celeste makellos war - sogar ein Vorrat an Nahrung und Wasser, der für sechs weitere Monate gereicht hätte, war an Bord. Die Ladung war unberührt und auch das Hab und Gut der Besatzungsmitglieder befand sich nach wie vor in deren Kabinen. Doch von den Männern selbst konnte keiner auf dem Schiff gefunden werden. Eines der Rettungsboote fehlte zwar, aber die Crew wurde nie wieder gesehen.

Bis zum heutigen Tage gibt es eine Vielzahl verschiedener Theorien darüber, was der Besatzung zugestoßen sein könnte. Doch keine davon hat sich bisher als komplett schlüssig erweisen können: Piraten hätten das Schiff in einem weitaus schlechteren Zustand zurückgelassen, und die Männer selbst hatten, Historikern zufolge, keinen Grund für eine Meuterei.

War es vielleicht ein Phänomen wie das Bermuda-Dreieck, das die Crew verschwinden ließ? Oder sind sie etwa vor einem Seeungeheuer geflüchtet?

Auch der nächste Fall der toxischen Frau löst Ratlosigkeit aus:

Gruselig: Paranormale Phänomene, die nie aufgedeckt werden konnten

2. Die toxische Frau

1994 wurde eine junge Frau mit dem Namen Gloria Ramirez in die Notaufnahme eingeliefert. Sie war zwar bei vollem Bewusstsein, schien phasenweise aber höchst verwirrt. Ihr Blutdruck war extrem niedrig, die Herzfrequenz erstaunlich schnell, und ein Blick in ihre Krankenakte verriet, dass sie unter fortgeschrittenem Gebärmutterhalskrebs litt.

So weit, so gut. Rätselhaft wurde es jedoch, als die Ärzte einen öligen Glanz auf der Haut der Patientin feststellten, und außerdem bemerkten, dass ein seltsamer, an Knoblauch erinnernde Geruch aus ihrem Mundraum drang. Auch das Blut der Frau  roch seltsam - nämlich nach Ammoniak. Zusätzlich war es durchsetzt mit weißen Partikeln.

Aber es kam noch schlimmer: Bereits kurze Zeit, nachdem Ramirez eingeliefert worden war, begann auch die Krankenhausbelegschaft, sich unwohl zu fühlen und in Ohnmacht zu fallen. Im Laufe der Nacht wurden 23 der Angestellten von diesen Symptomen befallen und fünf mussten sich selbst in Behandlung begeben. Nur 45 Minuten später verstarb die Patientin an Nierenversagen.

Verschiedene forensische  Forschergruppen haben sich bis dato am Fall Ramirez versucht - bisher ohne Erfolg. Niemand weiß genau, was die junge Frau von jetzt auf gleich sprichtwörtlich toxisch werden ließ.

Auch die nächste Geschichte gibt Rätsel auf:

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3. Overtoun Bridge

In Schottland ist eine Brücke der Ursprung für wilde Theorien und Spekulationen unter den Einheimischen. Die malerische Overtoun Bridge in Dumbarton ist Schauplatz dutzender Suizide. Nun ist es nichts Ungewöhnliches, dass sich lebensmüde Menschen von Brücken werfen - in diesem mysteriösen Fall handelt es sich aber um Vierbeiner und nicht ihre Besitzer, die sich in den Tod stürzen.

Seit den 1960er-Jahren haben sich mindestens 50 Hunde auf diese Weise das Leben genommen - Hunderte sind gesprungen, haben aber zum Glück überlebt. Manche jedoch wagten hierauf einen erneuten, "erfolgreicheren" Sprung.

Dieser traurige Umstand hat der Brücke den Namen "Bridge of Death" eingebracht. 

Die plausibelste Erklärung für das Phänomen ist, dass ein bestimmter Geruch oder aber ein Geräusch die Tiere von der Brücke lockt. Dennoch konnte keine der beiden Theorien bisher bewiesen werden.

Der nächste Fall der Pollock-Zwillinge ist ebenfalls schaurig-rätselhaft:

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4. Die Pollock-Zwillinge

Am 5. Mai 1957 wurden die beiden englischen Zwillingsschwestern Joanna und Jacqueline bei einem Autounfall in der kleinen Gemeinde Hexham getötet. Zwei Jahre darauf wurde ihre Mutter erneut mit Zwillingen schwanger. Die beiden Mädchen, Gillian and Jennifer, ähnelten ihren verstorbenen Schwestern bis aufs kleinste Detail. Jennifer hatte sogar ein Muttermal, das dem der toten Jacqueline glich.

Kurz nach der Geburt der beiden zog die Familie in eine andere Region Englands. Jahre vergingen und die Eltern der Mädchen mussten beobachten, wie die Zwillinge immer wieder nach spezifischen Spielzeugen fragten, mit denen ihre verstorbenen Schwestern gerne gespielt hatten.

Als die Familie zurück nach Hexham zog, gaben die Mädchen an, bestimmte Wahrzeichen der Stadt wiederzuerkennen, die sie vorher aber nie gesehen hatten.

Nach einer Weile ließen die seltsamen Vorkommnisse nach. Doch dies hielt den berühmten Parapsychologen Dr. Ian Stevenson nicht davon ab, ein Buch über das mysteriöse Zwillingspaar zu schreiben, in dem er behauptet, im Falle der Pollock-Zwillinge einen Beweis für deren Reinkarnation entdeckt zu haben.

Der nächste Fall könnte einem Horrorfilm entsprungen sein:

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5. Der Atlasvampir

1932 lebte die 32-jährige Prostituierte Lilly Lindström alleine in ihrer Wohnung in Atlas, einem kleinen Ort in der Nähe von Stockholm. Als ihrer Freundin und Nachbarin Minnie eines Tages auffiel, dass sie Lilly mehrere Tage nicht zu Gesicht bekommen hatte, entschied sie sich, die Polizei zu rufen.

Die Beamten betraten daraufhin die Wohnung und fanden die Leiche der jungen Frau bäuchlings auf ihrem Bett liegend. Ihre Kleidung lag sorgfältig gefaltet auf einem Stuhl in der Nähe des Bettes. Dem ersten Eindruck nach schien Lilly durch einen Schlag auf den Kopf getötet worden zu sein.

Was die Polizisten aber zum Grübeln brachte, war etwas, das sie am Tatort nicht vorfanden: Blut. Der Körper der Frau war bis auf den letzten Tropfen von seinem Blut befreit worden. Auf ihrem Gesicht und Hals wurden dafür Speichelreste gefunden. Letzteres könnte natürlich auf ihren Beruf zurückzuführen sein. Allerdings wurde in ihrem Zimmer außerdem eine blutbefleckte Schöpfkelle gefunden. Die Beamten gingen daovn aus, dass diese benutzt worden sein könnte, um das Blut der Frau zu trinken.

Klingt nach einem Vampir? Ähnlich sah es die Presse, die dem unbekannten Angreifer den Spitznamen Atlasvampir verpasste. Bis heute konnte die Identität des Täters nicht geklärt werden.

Was sagst du zu diesen mysteriösen Fällen? Hast du eine Theorie, was hier vorgefallen sein könnte?