Weiße Streifen auf der Hühnerbrust? Darauf solltest du achten
Beim Zubereiten von Hühnerbrust sind dir bestimmt schon mal die weißen Streifen am Fleisch aufgefallen. Sie sagen dir viel über die Qualität des Fleisches.
Schaden die weißen Streifen deiner Gesundheit?
Forscher*innen zufolge ist Geflügel mit weißen Streifen nicht gesundheitsschädlich und immer noch ein guter Proteinlieferant, der außerdem schnell satt macht. Solange man die Hähnchenbrust also nicht paniert oder frittiert, ist sie immer noch gesund und empfehlenswert für eine ausgewogene Ernährung.
Die Bedenken diesbezüglich sind also rein moralischer Natur und spielen für dich als Fleischliebhaber*in nur insofern eine Rolle, dass der Geschmack deines Hähnchens darunter leiden könnte.
Nichtsdestotrotz sollten wir auf lange Sicht vielleicht doch darüber nachdenken, unseren Fleischkonsum zumindest ein wenig runterzuschrauben oder eventuell moralisch vertretbarere Arten der Tierhaltung zu unterstützen.
So einfach entfernst du die Streifen:
Nun haben wir viel über die weißen Streifen an der Hühnerbrust geredet. Doch weißt du auch, wie du sie am besten und außerdem noch zeitsparend entfernen kannst? Dafür gibt es einen ganz simplen Trick, den kaum jemand kennt. Dabei ist er äußerst effektiv. Wir verraten dir, wie er funktioniert.
Viele Menschen zerkleinern Geflügel, so wie auf dem Bild zu sehen, mithilfe eines Küchenmessers. So weit, so gut. Doch dann versuchen sie zusätzlich, die weißen Streifen mit dem Messer zu entfernen. Das kann schnell kompliziert werden. Wer stattdessen einfach eine Gabel verwendet, bekommt die widerspenstigen Sehnen einfacher zu fassen und somit auch einfacher vom Fleisch abgetrennt. So sind die Streifen blitzschnell fort.
Abwaschen oder nicht abwaschen?
Wenn wir Nahrungsmittel zubereiten oder verzehren, waschen wir sie häufig ab. So ist es zum Beispiel bei vielen Gemüse- und Obstsorten. Die meisten von uns sind es wohl auch gewohnt, das rohe Geflügel zu waschen, bevor sie es weiterverarbeiten. Und obwohl es durchaus möglich ist, sich beim Kontakt mit rohem Fleisch einige schädliche Bakterien einzufangen, wird mittlerweile davon abgeraten, es vor dem Zubereiten zu waschen.
Der Grund dafür ist eigentlich ganz simpel: Wenn man beispielsweise die Hühnerbrust an der Küche abwäscht, steigt durch das dabei entstehende Spritzwasser in der Spüle die Gefahr einer Kreuzkontamination. Wenn anschließend Lebensmittel, die nicht erhitzt werden damit in Kontakt kommen, steigt die Gesundheitsgefahr. Deshalb ist es wohl manchmal schlauer, das Fleisch einfach direkt in der Pfanne gut durchzubraten.
Haltbarkeit von Geflügel
Wer beim Zubereiten des Geflügels aufpasst, schützt sich vor potentiellen Bakterien und Krankheitserregern. Doch das hilft alles nichts, wenn das Fleisch bereits vor der Zubereitung schlecht geworden ist! Woher weiß man also, ob das Geflügel noch genießbar ist, bzw. wie lange es sich lagern lässt? Dafür gibt es einige Hinweispunkte.
Generell gilt: Wenn du rohes Geflügel kaufst, solltest du es am besten auch gekühlt mit zu dir nach Hause nehmen. Wichtig ist auch, dass die Kühlkette im Supermarkt zuvor nicht unterbrochen wurde. Einmal nach Hause geschafft, verstaust du das Fleisch am besten direkt im Kühlschrank. Es wird empfohlen, es anschließend in ersten beiden Tagen nach dem Einkauf zuzubereiten, um auf Nummer sicher zu gehen. Anders verhält es sich beim Einfrieren: Wenn du darauf achtest, dass das Fleisch stets eisgekühlt bleibt, kann es manchmal bis zu 10 Monate lang gelagert werden.