Gesetze und Neuerungen: Das müssen Mieter und Vermieter 2026/2027 beachten
#3 Keine Tricks mehr bei Kurzzeitverträgen
Kurzzeitmietverträge waren eigentlich für echte Ausnahmen gedacht, wurden in der Praxis aber immer häufiger als Schlupfloch genutzt, um die Mietpreisbremse komplett zu umgehen. Das soll 2026 nicht mehr so einfach funktionieren, da die Nutzung solcher Verträge deutlich strenger limitiert wird.
Ein Kurzzeitvertrag darf künftig nur noch abgeschlossen werden, wenn ein triftiger Grund vorliegt. Die Laufzeit wird zudem auf maximal sechs Monate begrenzt, eine Verlängerung auf insgesamt acht Monate ist nur unter engen Voraussetzungen möglich. Wer länger vermieten will, muss sich dann an die regulären Mietregeln halten, was den Missbrauch als „Mietpreisbremsen-Umgehung“ verhindern soll.
Lesenswert
- Januar News: Die wichtigsten Änderungen und Neuigkeiten
- Pflichten und Regeln: Was Mieter und Vermieter wissen müssen
- Gesetze, Preiserhöhungen, Neuerungen und Co.: Die Dinge ändern sich 2026 für Verbraucher
- Diese Gesetzesänderungen gelten ab Oktober
- Gesetze, Preiserhöhungen, Neuerungen und Co.: Die Dinge ändern sich 2024 für Verbraucher