Hitze im Sommer: Warum sollte dein Ventilator nachts ausbleiben?
Die Hitze im Sommer macht dich fertig und darum läuft bei dir immer der Ventilator? Warum das nachts so manche Risiken birgt, erklären wir hier.
Der Sommer ist da – endlich wieder Badesee, Grillabende und lange Tage im Park. Doch was tun an heißen Tagen zu Hause oder im Homeoffice? Viele greifen zum Ventilator, oft auch nachts. Doch genau das kann gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Hier erfährst du, warum du deinen Ventilator nachts besser ausschalten solltest, welche Gefahren er birgt und wie du trotzdem angenehm und sicher schläfst – auch bei tropischer Hitze.
#1 Hilft ein Ventilator beim Einschlafen in heißen Nächten?
Viele Menschen stellen sich in heißen Nächten die Frage: „Sollte ich den Ventilator nachts laufen lassen, um besser zu schlafen?“ Die Vorstellung ist verlockend – das Zimmer ist heiß, du warst den ganzen Tag unterwegs, und der kühle Luftstrom fühlt sich angenehm an. Dazu musst du das Fenster nicht öffnen und wirst nicht vom Straßenlärm oder Insekten gestört.
Doch Vorsicht: Der angenehme Luftzug hat auch Nebenwirkungen, die du kennen solltest.
#2 Kann ein Ventilator Allergien verschlimmern?
„Ist ein Ventilator schlecht für Allergiker*innen?“ – Ja, denn er wirbelt Hausstaub, Tierhaare und Pollen auf, statt die Luft zu reinigen. Diese Partikel können sich in deinen Atemwegen festsetzen und allergische Reaktionen auslösen. Tipp: Lüfte gründlich vor dem Schlafengehen, reinige regelmäßig dein Zimmer und nutze gegebenenfalls einen Luftreiniger, um die Belastung zu minimieren.
#3 Warum macht ein Ventilator die Haut trocken?
Der kontinuierliche Luftstrom eines Ventilators kann deiner Haut auf Dauer schaden – vor allem, wenn er über mehrere Stunden direkt auf deinen Körper gerichtet ist. Durch die Bewegung der Luft verdunstet die Feuchtigkeit auf der Haut schneller als gewöhnlich. Dieser beschleunigte Verdunstungseffekt entzieht der Haut nicht nur Wasser, sondern auch schützende Lipide – also natürliche Öle, die für die Elastizität und Barrierefunktion der Haut verantwortlich sind. Das Ergebnis: Spannungsgefühle, trockene oder gereizte Haut und bei vielen Menschen auch spröde Lippen. Auch die Haare bleiben nicht verschont – durch die trockene Umgebungsluft verlieren sie an Feuchtigkeit, werden brüchig und strohig. Wer ohnehin zu trockener Haut neigt oder empfindlich reagiert, sollte nachts besonders vorsichtig sein. Verwende abends eine feuchtigkeitsspendende Hautpflege, vermeide es, den Luftstrom direkt auf Gesicht oder Körper zu richten und achte auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit im Raum.