Bei welchen Artikeln derzeit Lieferengpässe auftreten
Du gehst einkaufen und schon wieder haben sie den Artikel nicht, den du unbedingt haben willst? Bei den Produkten gibt es derzeit Lieferengpässe.
#8 Nudeln
Die Preise für Hartweizenprodukte wie Nudeln ist in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Da durchschnittlich pro Kopf 9 1/2 kg Nudeln pro Kopf in Deutschland verbraucht werden, betrifft die Preissteigerung somit recht viele Leute. Engpässe wie zum Beginn der Corona-Zeit soll es allerdings nicht geben, dennoch halten die Schwierigkeiten weiter an. Das liegt auch daran, dass viele Menschen wieder anfangen zu hamstern und seit Beginn des Ukraine-Krieges vermehrt höhere Mengen an Nudeln oder auch Mehl einkaufen – und sogar online bestellen. Inzwischen ist die Lage allerdings stabil.
Aldi nimmt Softdrink aus dem Sortiment
Wenn du das nächste Mal durch den Aldi schlenderst, wirst du dich sicherlich wundern. Denn die Supermarktkette nimmt Pepsi aus den Regalen! Grund dafür sind Preiserhöhungen des US-amerikanischen Lebensmittelkonzerns Pepsico. Da ging Aldi nicht mit, da man die starke Preissteigerung den Kunden und Kundinnen nicht zumuten wolle. Demnach soll der Mehrwegkasten mit zwölf 1-Liter-Flaschen um 70 Cent und der Kasten mit 24-mal 0,5 Liter-Flaschen um 1,50 Euro steigen.
Kellogg's wird aus den Regalen geworfen
Und es kommt noch dicker für alle Kellogg's-Fans! Denn auch zwischen der Firma Kellogg Company und der Rewe-Gruppe gibt es Streit um eine Preiserhöhung seitens des Konzerns. Das hat Folgen, sodass der Supermarkt die Produkte künftig aus den Regalen wirft! Auch ein Lieferstopp von Kellogg's ist die Folge. Choco Krispies, Frosties oder Smacks wird der Kunde dann vergeblich suchen. Stattdessen sollen die Cerealien durch Produkte der Eigenmarke „ja!“ ersetzt werden.
Neue Strategie der Schwarz-Gruppe
Die Schwarz-Gruppe, zu der auch Lidl und Kaufland gehören, bereitet sich mit einer neuen Strategie auf kommende Lieferengpässe und steigende Kosten vor. So hat das Unternehmen nun ihre Wertschöpfungskette verlängert und ihr Produktionssprektrum ausgebaut. Es gilt jetzt als Deutschlands größter Produzent von Eigenmarken-Nudeln. Auch eine Nussfabrik wurde ausgebaut. Damit will sich das Unternehmen unabhängiger machen und viele Lebensmittel künftig selbst produzieren. Die Auswirkungen dürften Kunden freuen. Denn das könnte dazu führen, dass leere Regale der Vergangenheit angehören.