Aktuelle Rückrufe im Supermarkt & Co.: Vor welchen Produkten wird 2026 gewarnt?

Welche Lebensmittel und Produkte werden aktuell im Supermarkt oder der Drogerie zurückgerufen? Aus welchen Gründen und welche Gefahren bestehen?

Immer wieder rufen Firmen Produkte zurück, die im Supermarkt verkauft wurden.
Quelle: IMAGO / Michael Gstettenbauer

Immer wieder sehen wir, dass es bei einigen Produkten, die wir im Supermarkt, im Einzelhandel oder in der Drogerie kaufen, zu Rückrufen kommt. Dabei meldet dann häufig die Produktionsfirma selbst Mängel, die gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Da heißt es schnell handeln und nachsehen, ob die eigenen Vorräte betroffen sind. Bei welchen Lebensmitteln müssen die Verbraucher*innen 2026 aufpassen?

Hier ist Vorsicht geboten!

E-Auto Rückruf bei BMW sorgt für Aufsehen.
Quelle: IMAGO / Pond5 Images

BMW iX3 

Ausgerechnet beim großen Hoffnungsträger von BMW läuft zum Start Anfang Juni 2026 nicht alles glatt. Der neue, vollelektrische iX3, mit dem die Münchner als erste „Neue Klasse“ eigentlich eine völlig neue E-Auto-Ära einläuten wollten, muss überraschend zurück in die Werkstatt. Grund dafür ist eine Warnung des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA), die man als Autofahrer*in definitiv ernst nehmen sollte. Beim Laden des SUVs besteht nämlich die Gefahr eines Stromschlags.

Schuld daran ist ein Fehler in der Ladeelektronik, dem sogenannten On-Board-Charger. Wenn der defekt ist, kann sich die elektrische Spannung beim Laden auf die Karosserie übertragen. Berührt man das Auto dann, kriegt man im schlimmsten Fall eine gewischt.

Das KBA bestätigt zwar, dass zum Glück noch niemand verletzt wurde und es keine Schäden gab. Trotzdem zieht BMW Konsequenzen: Betroffene Autos werden repariert, und für Fahrzeuge, die noch beim Händler stehen, gibt es einen sofortigen Auslieferungsstopp. Aufgefallen war das Problem zum Glück schon bei konzerneigenen Routinekontrollen.

Auch wenn weltweit gerade einmal 145 Autos (davon nur 28 in Deutschland) betroffen sind, ist der Imageschaden bei so einem wichtigen Modell natürlich bitter. 

Aldi Nord ruft im Mai 2026 Basilikum-Gewürz wegen Salmonellen zurück.
Quelle: IMAGO / Panthermedia, IMAGO / CHROMORANGE

LE GUSTO Basilikum

Erneut sind Salmonellen der Grund für einen Rückruf Ende Mai 2026. Dieses Mal ist allerdings das LE GUSTO Basilikum „gerebelt“ (15gr), das bei ALDI Nord gekauft werden kann, betroffen. Genauer gesagt die jeweiligen Produkte mit dem Mindeshaltbarkeitsdatum 03 2028 und dem EAN-Code 4061458184977. Das Unternehmen habe bei Untersuchungen Salmonellen festgestellt, weswegen von einem Verzehr dringend abgeraten wird. Salmonellen können Symptome wie Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber und allgemeines Krankheitsgefühl verursachen. Im schlimmsten Fall können sich die Symptome zu schwerer Austrocknung, einer Blutvergiftung (Sepsis) oder Organentzündungen entwickeln – besonders bei kleinen Kindern, älteren Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Das betroffene Gewürz kann in allen Filialen auch ohne Kassenzettel erstattet werden. 

Metallfremdkörper in Schoko-Erdnüssen bei Kaufland, Edeka und Globus.
Quelle: IMAGO / imagebroker

K-Classic Choc it bunte Erdnüsse und Treets Salted Peanuts Vegan

Gleich zwei verschiedene Erdnuss-Produkte werden Ende Mai 2026 zurückgerufen. Einmal die „K-Classic Choc it bunte Erdnüsse“ von Kaufland in der 300-Gramm-Packung, alle mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 11.05.2027, die Chargen L6055Z, L6155Z und L6155Z

Und die 200-Gramm-Packung der „Treets Salted Peanuts Vegan“ von Edeka und Globus mit dem selben Mindesthaltbarkeitsdatum und der Chargennummer L6155Z. Laut den Herstellern kann nicht ausgeschlossen werden, dass Metallfremdkörper in die Verpackungen geraten ist und von einem Verzehr wird dringend abgeraten. Gekaufte Nuss-Packungen können auch ohne den Kassenbon zum Kaufpreis erstattet werden. 

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„enerBIO Dinkel Waffeln“ von Rossmann

Die Drogeriekette Rossmann hat Ende Mai 2026 einen dringenden Rückruf für das Produkt „enerBIO Dinkel Waffeln Natur“ gestartet. Der Rückruf betrifft sämtliche Packungen mit der EAN 4305615676876 und allen Mindesthaltbarkeitsdaten bis einschließlich 18.01.2027.

Der Grund: In den Waffeln wurde zu viel von dem Schimmelpilzgift Ochratoxin A gefunden. Weil dieser Stoff auf Dauer krebserregend sein kann, solltest du die Waffeln auf keinen Fall essen. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) kann das Mykotoxin die DNA schädigen und steht im Verdacht, Nierenkrebs auszulösen.

Kund*innen können die Ware in allen Rossmann-Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückerstattet. Bei Unklarheiten ist der Kundenservice telefonisch unter 0800 76 77 62 66 (Montag bis Samstag, 8 bis 20 Uhr) erreichbar.

Erst kürzlich gab es bei Rossmann einen ähnlichen Vorfall: Auch die „enerBiO Maiswaffeln Salted Caramel“ mussten wegen potenziell krebserregender Inhaltsstoffe zurückgerufen werden.

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ACID Carbon Hybrid-Kurbelarme von CUBE

Der Fahrradhersteller CUBE hat im Mai 2026 einen dringenden Rückruf für die „ACID Carbon Hybrid“-Kurbelarme des Modelljahres 2026 veröffentlicht. Aufgrund eines Materialfehlers besteht die Gefahr eines plötzlichen Bruchs im Pedalbereich, was zu schweren Stürzen und Kontrollverlust führen kann. Aufgrund dieses erheblichen Sicherheitsrisikos fordert CUBE alle Besitzer*innen von Hybrid E-Bikes des Modelljahres 2026 auf, die Nutzung ihrer Fahrräder ab sofort einzustellen. Detaillierte Informationen zur Identifizierung sowie eine vollständige Liste der betroffenen E-Bike-Modelle stellt CUBE auf der offiziellen Rückruf-Webseite bereit.

Lidl warnt vor beliebter Backzutat.
Quelle: IMAGO / mix1

„Belbake Schokoladenstreusel“ von Lidl

Wer gerne Kuchen oder Muffins dekoriert, sollte Mitte Mai 2026 aufpassen. Der Discounter Lidl warnt dringend vor dem Verzehr der „Belbake Schokoladenstreusel“ (400-Gramm-Packung, Kakaoanteil mindestens 32%). Bei einer Kontrolle wurden in dem Produkt des Herstellers Drageefabrik Stolze GmbH Salmonellen entdeckt. Betroffen sind die Chargen 1326.01 bis 1326.14 mit dem fernen Haltbarkeitsdatum 21.04.2027.

Da die Bakterien schwere Magen-Darm-Probleme wie Erbrechen, Fieber und Durchfall auslösen können, warnt die Kette deutlich eindringlich davor die Streusel zu essen. Besonders für kleine Kinder, Schwangere und ältere Menschen können die Erreger gefährlich werden. Wer die Streusel schon gegessen hat und krank wird, sollte sofort zum Arzt.

Die Warnung gilt für zehn Bundesländer, darunter Bayern, Berlin, Niedersachsen und NRW. Verbraucher*innen können die betroffenen Schokostreusel ab sofort in jeder Lidl-Filiale zurückbringen. Das Geld gibt es sofort zurück, auch ohne den Kassenbon. 

Instant-Nudeln der Marke Reeva werden unter anderem bei Kaufland wegen Salmonellen zurückgerufen.
Quelle: IMAGO / Manfred Segerer, IMAGO / Horst Galuschka

Instant-Nuelgericht „Huhn Geschmack“ von Reeva, 60 Gramm

Der Hersteller selbst ruft die 60-Gramm-Packung Instant-Nudeln der Marke Reeva mit dem Geschmack Huhn zurück. Grund dafür ist ein gefährlicher Salmonellen-Befund. Betroffen sind die Nudeln mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.04.2027 und der Chargennummer L0126. Die Reeva-Nudeln werden deutschlandweit bei Kaufland, famila und Combi verkauft.

Bei einer Salmonellen-Erkrankung erscheinen meist starke Symptome schon wenige Tage nach dem Verzehr. Zu den Beschwerden gehören Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit und auch Fieber. Vor allem für Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen oder Menschen mit einem geschwächten Immunsystem kann sich der Verlauf der Krankheit stark entwickeln. Von dem Verzehr der Instant-Nudeln wird dringend abgeraten und betroffene Produkte können auch ohne Kassenbon in den Filialen erstattet werden.  

Globus ruft TK-Beeren zurück.
Quelle: IMAGO / SNS UG

Globus Beeren-Mix, 300 Gramm

Wer noch Tiefkühlbeeren für das nächste Müsli im Fach hat, sollte kurz den Gefrierschrank checken: Die Supermarktkette Globus warnt aktuell vor ihrem „Globus Beeren-Mix“ (300g). Bei einer Untersuchung wurden darin gefährliche Hepatitis-A-Viren gefunden. Betroffen ist die Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 29.09.2027 (EAN 4304218430861).

Hepatitis A kann zu einer schlimmen Leberentzündung führen. Die Symptome reichen von Müdigkeit und Fieber bis hin zur typischen Gelbfärbung der Augen. Globus rät dringend davon ab, die Beeren zu essen. Wer die betroffene Packung zu Hause hat, kann sie einfach im Markt zurückgeben – das Geld gibt es auch ohne Kassenbon zurück. Der Rückruf gilt fast bundesweit, von Bayern bis Hamburg sind fast alle Bundesländer betroffen. 

Bratwurst-Rückruf bei Lidl wegen falscher Etikettierung.
Quelle: IMAGO / Bihlmayerfotografie, IMAGO / SOPA Images

Geflügelbratwurst der Marke Kamar von Lidl

Ausgerechnet zu den ersten warmen Tag im Mai wird bei Lidl eine Bratwurst zurückgerufen. Betroffen ist die Geflügelbratwurst der Marke Kamar und zwar die 500-Gramm-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 26.06.2026 und der Los-Kennzeichnung 5161516. In einige Verpackungen wurde laut Hersteller Meemken Wurstwaren GmbH Geflügelbratwurst mit Käse in die normale Wurst Variante verpackt, demnach passen Etikett und Inhalt nicht zusammen. Besonders für Menschen mit einer Allergie oder einer Laktoseunverträglichkeit besteht ein enormes Risiko. Andere Chargen oder Artikel seien nicht betroffen. Für Personen ohne eine Allergie oder Unverträglichkeiten bestehe aber kein besonderes gesundheitliches Risiko. Die betroffenen Würste können in allen Lidl-Filialen zum Einkaufspreis erstattet werden.

Die Michelin Gruppe informiert über einen europaweiten Reifen-Rückruf.
Quelle: IMAGO / NurPhoto

Michelin-Reifen 

Die Michelin-Gruppe hat eine wichtige Sicherheitsaktion für eine spezifische Charge ihrer Autoreifen gestartet. Betroffen ist das Modell Michelin Primacy 5 Energy Tm in der Dimension 205/60R16 92H. Hintergrund der Maßnahme ist eine Feststellung der Qualitätskontrolle: Bei den betroffenen Reifen besteht das Risiko eines schleichenden Druckverlusts, was die Fahrsicherheit im Laufe der Zeit massiv beeinträchtigen kann.

Der Rückruf bezieht sich präzise auf Reifen, die in den ersten beiden Januarwochen des Jahres 2026 produziert wurden. Autofahrer*innen sollten daher die Kennzeichnung auf der Reifenflanke prüfen: Relevant sind die DOT-Wochen 3 und 4. Insgesamt umfasst die Aktion 253 Reifen, die in acht EU-Ländern vertrieben wurden. Besitzer*innen dieser Modelle werden gebeten, die DOT-Nummer abzugleichen und sich umgehend mit ihrem Händler in Verbindung zu setzen. Die betroffenen Fachhändler sind bereits informiert und bieten einen kostenlosen Austausch gegen ein einwandfreies Ersatzmodell an, um die volle Sicherheit im Straßenverkehr wiederherzustellen.

Im Mai 2026 werden Schweine Mini Schnitzel der Marke ja! zurückgerufen.
Quelle: IMAGO / Pond5 Images, IMAGO / Arnulf Hettrich

ja! Schweine Mini Schnitzel, 400 Gramm

Anfang Mai 2026 ruft die Recker Convenience GmbH in mindestens 13 Bundesländern Schweine Mini Schnitzel von der Rewe-Eigenmarke ja! zurück. Betroffen ist die 400 Gramm Packung mit der Chargennummer 2612564, der EAN-Kennzeichnung 4337256277716 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 20.12.2026. Laut Lebensmittelwarnung.de stimmen die Verpackung und der Inhalt der Mini Schnitzel nicht überein, weswegen die im Produkt enthaltene Milch nicht gekennzeichnet ist. Vor allem für Allergiker*innen oder Menschen mit Laktoseintoleranz kann dies je nach Stärke der Unverträglichkeit leichte bis schwere Beschwerden verursachen. Möglich sind Blähungen, Bauschmerzen, Durchfall aber auch Atemwegsbeschwerden und immunologische Reaktionen bis hin zur Anaphylaxie. 

Norma ruft Gewürzmühlen zurück.
Quelle: IMAGO / NurPhoto

Cook! Gewürzmühlen von Norma

Wer bei Norma einkauft, sollte kurz sein Gewürzregal checken: Der Discounter ruft Anfang Mai die „Cook! Gewürzmühlen“ des Herstellers Raimund Hofmann zurück. Der Grund dafür ist eine potenzielle Verletzungsgefahr. Laut Hersteller kann der sogenannte Mahlkranz der Mühle zerbrechen, wodurch kleine Plastiksplitter in das gemahlene Gewürz und damit in das Essen gelangen können. Beim Verzehr besteht laut der offiziellen Warnung die Gefahr von „Verletzungen im Mund-, Rachen- und Speiseröhrenbereich“.

Zurückgerufen werden laut der Meldung auf lebensmittelwarnung.de vorsorglich alle Sorten und Größen der Mühlen, unabhängig vom Mindesthaltbarkeitsdatum oder der Chargennummer. Kunden, die ein solches Produkt besitzen, werden dringend gebeten, es nicht mehr zu verwenden. Die Rückgabe ist in jeder Norma-Filiale möglich, der Kaufpreis wird laut Unternehmen auch ohne Vorlage des Kassenbons vollständig erstattet.

Im April 2026 warnt Edeka seine Kund*innen vor dem Verzehr einer Salami der Marke Gut und Günstig.
Quelle: IMAGO / Martin Wagner

Gut und Günstig Delikatess Salami

Im April 2026 warnt Edeka seine Kund*innen vor dem Verzehr einer Salami der Marke Gut und Günstig. Beim Verzehr der betroffenen Salami besteht die Gefahr von Durchfallerkrankungen. Nach Angaben des herstellenden Unternehmens Carnis Vertriebs GmbH ergab eine Routinekontrolle einen positiven Befund auf STEC, Shigatoxin-bildende E.coli, die Magen-Darm-Erkrankungen auslösen können. Die betroffenen Mindesthaltbarkeitsdaten sind:

  • Gut & Günstig: 15.04.2026
  • K-Classic: 17.04.2026
  • Gut & Günstig, K-Classic: 24.04.2026
  • K-Classic: 01.05.2026

Entscheidend ist außerdem das Identitätskennzeichen „DE EV 1 EU“ auf der Verpackung. Auch bei Marktkauf kann man diese Produkte erwerben. Betroffene Regionen sind Niedersachsen sowie angrenzende Teile von Nordrhein-Westfalen, Bremen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg. Kund*innen können die Ware in allen Edeka- und Marktkauf-Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet.

Rückruf für beliebte Asia-Snacks wegen krebserregender Substanzen.
Quelle: IMAGO / ZUMA Press Wire

Samyang Instant Nudeln

Verbraucher*innen in Deutschland, insbesondere in der Region Sachsen, sollten Mitte April 2026 vorsichtig bei der Wahl ihrer schnellen Mahlzeiten sein. Der Großhändler Heuschen & Schrouff warnt eindringlich vor dem Verzehr einer bestimmten Sorte von Buldak Instant-Bechernudeln, die zur südkoreanischen Kultmarke Samyang gehören. Bei internen Kontrollen wurde in dem Produkt ein kritischer Gehalt an Glycidol nachgewiesen.

Die Substanz Glycidol gilt laut medizinischen Expert*innen des Bundesamtes für Risikobewertung als potenziell krebserregend. Da eine Beeinträchtigung der Gesundheit bei Konsum der betroffenen Ware nicht ausgeschlossen werden kann, wurde ein offizieller Verkaufsstopp verhängt.

Konkret handelt es sich um die Buldak Instant Nudeln (Scharfes Huhn Carbonara Cup). Käufer*innen sollten die Angaben auf dem Becher genau prüfen:

  • Identifikationsnummer: HW3
  • Haltbarkeitsdatum: 28.08.2026

Update Ende April 2026 (27.04.2026) 

Die Warnung vor den beliebten Instant-Ramen hat mittlerweile fast alle großen Handelsketten erreicht. Während anfangs nur kleine Chargen betroffen schienen, haben nun auch Schwergewichte wie Netto, Rewe, Edeka und Kaufland offizielle Rückrufe für die Samyang-Nudeln veröffentlicht. Grund für die Ausweitung ist eine neu entdeckte Belastung in der größeren 130-Gramm-Packung (Scharfes Huhn Carbonara).

Verbraucher*innen sollten gezielt nach der Chargennummer M6 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.11.2026 Ausschau halten.

Rückgabe ist auch weiterhin ohne Beleg möglich: Betroffene Kund*innen können die Nudeln in ihren jeweiligen Einkaufsstätten zurückgeben. 

Warnung vor Fremdkörpern: Verzehrstopp für Pistazien-Snack.
Quelle: IMAGO / CHROMORANGE

White Delights Pistazie

Wer gerne zu Dattel-Snacks greift, sollte Mitte April 2026 seinen Vorratsschrank kontrollieren. Das Hamburger Unternehmen Foodloose hat eine dringende Warnung für eines seiner Produkte herausgegeben. Konkret geht es um die „White Delights“ in der Sorte Pistazie.

Aufgrund von möglichen Fremdkörpern in der Füllung besteht beim Verzehr eine akute Verletzungsgefahr. Das Unternehmen betont, dass insbesondere darauf geachtet werden muss, dass die betroffenen Dattel-Kugeln nicht in die Hände von Kindern gelangen.

Woran erkennt man die betroffene Ware? Der Rückruf beschränkt sich auf eine spezifische Charge mit folgenden Merkmalen:

  • Produkt: White Delights – Pistazie
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 04.10.2026
  • Chargennummer: J49B0

Diese Informationen finden Konsument*innen direkt auf der Außenseite der Verpackung. Andere Produkte aus dem Sortiment des Herstellers sind nach derzeitigem Stand sicher und nicht vom Rückruf betroffen. Im Zweifelsfall kann die Ware in den jeweiligen Verkaufsstellen zurückgegeben werden.

Haselnuss-Nougat-Crème „Nudossi“ wird zurückgerufen.
Quelle: IMAGO / Zoonar

Haselnuss-Crème „Nudossi“

Der Hersteller Sächsische und Dresdner Back- und Süßwaren GmbH hat einen Rückruf für die beliebte Haselnuss-Nougat-Crème „Nudossi“ gestartet. Betroffen ist die 300-Gramm-Variante ohne Palmöl (GTIN 4018087009331) mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 1. August und dem 30. September 2026. Wie das Unternehmen mitteilte, wurden bei Qualitätskontrollen in einigen Proben Salmonellen nachgewiesen, was vermutlich auf einen verunreinigten Rohstoff zurückzuführen ist. Da eine Infektion schwere Symptome wie Durchfall, Fieber und Erbrechen auslösen kann – besonders bei Risikogruppen wie Kleinkindern oder Senioren – wird dringend vom Verzehr abgeraten.

Die betroffenen Produkte wurden überregional in mehreren Bundesländern verkauft. Interessant ist die Abwicklung des Rückrufs: Eine Rückgabe in den jeweiligen Geschäften ist nicht vorgesehen. Stattdessen können Verbraucher*innen das Geld zurückerhalten, indem sie ein Foto des Glases samt Haltbarkeitsdatum per E-Mail an den Kundenservice einsenden. Das Produkt selbst soll anschließend entsorgt werden. Laut Hersteller ist dies der erste Vorfall dieser Art in der Unternehmensgeschichte; die internen Kontrollprozesse werden nun umfassend geprüft.

Massiver Rückruf bei VW von E-Autos.
Quelle: IMAGO / Darius Simka

VW & Cupra

Der Volkswagen-Konzern zieht Ende März 2026 weltweit fast 100.000 Elektrofahrzeuge in die Werkstätten. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) meldet, gibt es gravierende Probleme mit den Batteriemodulen, die im Extremfall zu einer gefährlichen Überhitzung und damit zu Brandgefahr führen können.

Betroffen sind vor allem die VW-Modelle ID.3, ID.4, ID.5 und der ID.Buzz (Bauzeitraum Sommer 2023 bis August 2024) sowie der Cupra Born (Februar 2022 bis April 2024). Allein in Deutschland müssen rund 28.000 Fahrzeuge zur dringenden Überprüfung.

Die verbauten Hochvoltbatterien entsprechen teilweise nicht den Sicherheitsvorgaben. Erste Warnsignale für Besitzer*innen können eine sinkende Reichweite oder das Aufleuchten der gelben Kontrollleuchte im Display sein. VW betont zwar, dass es sich um „seltene Einzelfälle“ handelt und bisher keine Personen zu Schaden gekommen sind, geht aber auf Nummer sicher.

Wer ein betroffenes Fahrzeug fährt, wird direkt vom Hersteller kontaktiert. In der Werkstatt steht ein Software-Update an, zudem wird der Akku genau unter die Lupe genommen. Falls nötig, tauscht VW einzelne Batteriemodule komplett aus. Der Konzern kam dem Fehler nach eigenen Angaben durch die interne Qualitätskontrolle auf die Spur.

Ankerkraut ruft mehrere Gewürzmischungen zurück.
Quelle: IMAGO / Guido Schiefer

Ankerkraut

Der Gewürzhersteller Ankerkraut GmbH ruft Ende März 2026 mehrere Produkte zurück. Grund ist eine mögliche Verunreinigung mit Fremdkörpern.

Betroffen sind folgende Artikel:

  • Gyros Gewürzmischung (80 g, Korkenglas) – MHD: 10.02.2029, EAN: 4260347894083
  • Brathähnchengewürz (75 g, Korkenglas) – MHD: 22.01.2029, EAN: 4260347894120
  • Gänse- und Entenbratengewürz (75 g, Korkenglas) – MHD: 22.01.2029, EAN: 4260347893857
  • Smoking Zeus BBQ-RUB (200 g, Streuer) – MHD: 29.01.2029, EAN: 4260347894700

Das Unternehmen erklärt in einer Pressmitteilung: „Während des Produktionsprozesses wurden in einem Produkt Metallstücke festgestellt.“ Zwar sei die betroffene Rohware identifiziert und gesperrt worden, ein Restrisiko könne jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Es besteht Verletzungsgefahr im Mund- und Rachenraum. Verbraucher*innen, die die Produkte seit dem 23. Januar 2026 gekauft haben, sollten diese nicht verzehren. Stattdessen können die Artikel entsorgt oder an den Hersteller zurückgesendet werden.

Rückruf bei Woolworth: Spielzeug mit möglicher Asbest-Belastung.
Quelle: IMAGO / Zoonar

Spielzeug bei Woolworth

Kund*innen sollten besonders aufmerksam sein: Für zwei Spielzeugartikel von Woolworth wurde Mitte März ein Rückruf gestartet. Grund ist eine mögliche Gesundheitsgefahr durch Schadstoffe.

Betroffen sind folgende Produkte:

Jungle Expedition super stretch gorilla (13,5 cm)

EAN: 8713219480632
Auftragsnummern: 410924/00 + 358744/00 - /02
Brainboooom super stretch Raubtier (14 cm)

EAN: 8713219521298
Auftragsnummern: 404521/00 - /02 + 386113/00
Als Ursache nennt das Unternehmen eine mögliche Kontamination: „Es kann zu Kontaminationen durch Asbest im verarbeiteten Sand kommen.“

Die betroffenen Produkte wurden bundesweit verkauft – unter anderem in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und weiteren Bundesländern. Vom Gebrauch der Artikel wird dringend abgeraten. Kundinnen und Kunden können die Ware in allen Filialen von Woolworth zurückgeben. Der Kaufpreis wird vollständig erstattet – auch ohne Kassenbon.

Bei Rewe werden Tiefkühlprodukte zurückgerufen.
Quelle: IMAGO / osnapix

Rewe Beste Wahl Italienisches Pfannengemüse

Der Supermarkt Rewe hat Mitte März 2026 einen Rückruf für ein Tiefkühlprodukt gestartet. Grund sind mögliche Fremdkörper, die beim Verzehr gesundheitliche Risiken verursachen könnten.

Betroffen ist das Produkt „Rewe Beste Wahl Italienisches Pfannengemüse“ (500 Gramm) mit folgenden Angaben:

Mindesthaltbarkeitsdatum: 01/2028
Chargennummer: L 6009
GTIN: 4337256716499
Hersteller: Eurogroup España Frutas y Verduras S.A.U.
Nach Angaben des Herstellers könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich in einzelnen Packungen rote Kunststoffteile oder Holzsplitter befinden. Das Produkt wurde deshalb vorsorglich aus dem Verkauf genommen.

Kund*innen, die das betroffene Gemüse gekauft haben, sollten es nicht verzehren. Stattdessen kann es in jedem Rewe-Markt zurückgegeben werden – der Kaufpreis wird auch ohne Kassenbon erstattet. Der Rückruf gilt ausschließlich für Produkte mit den genannten Daten. Andere Chargen oder Mindesthaltbarkeitsdaten sind laut Rewe nicht betroffen.
 

Kokosnuss-Rückruf bei Edeka im März 2026.
Quelle: IMAGO / YAY Images, IMAGO / Manfred Segerer

Bio Trink-Kokosnuss

Gleich mehrere Varianten von Trink-Kokosnüssen werden Anfang März in Deutschland zurückgerufen und von ihrem Verzehr wird dringend abgeraten. Betroffen sind Kokosnüsse, die vom Lieferanten World's Coconut Trading SL an Edeka-Märkte gingen. Genauer alle Chargen der Marken „Bio Trink-Kokosnuss DRINK & EAT“, die „Trink-Kokosnuss DRINK & EAT“ sowie die „Bio Chiquita Trink-Kokosnuss“. Zu den Mindesthaltbarkeitsdaten liegen keine genauen Infos vor, alle betroffenen Kokosnüssen haben allerdings eine Banderole und einen Trinkhalm. Auslöser für die bundesweite Rückruf-Aktion ist ein Schimmelpilzgift, wie die Einzelhandelskette mitteilt. Schimmelpilzgifte können bei Menschen unter anderem zu Beschwerden wie Erbrechen und Durchfall führen, aber auch zu Nieren- und Leberschäden und einer Schwächung des Immunsystems.

Penny ruft Hundesnacks wegen Salmonellengefahr zurück.
Quelle: IMAGO / Zoonar

Penny-Hundesnack mit Salmonellengefahr

Die  Dog's Nature GmbH verkauft bei Penny Hundefutterprodukte. Verschiedene Snacks für Hunde werden Ende Februar aufgrund von Salmonellengefahr zurückgerufen. Betroffen sind jeweils die 100-Gramm-Pakungen von:

  • Lucky Dog Premium Hühnerhälse
    Mindesthaltbarkeitsdatum 02/2028
  • Lucky Dog Premium Hühnerhälse
    Mindesthaltbarkeitsdatum 07/2027
  • Lucky Dog Premium Hühnerhälse
    Mindesthaltbarkeitsdatum 09/2027

Wer also Produkte der Chargen 0-035-26H2, 0-196-25H1, 0-247-25H1 gekauft hat, sollte sie auf keinen Fall mehr verfüttern. Der Kaufpreis wird auch ohne Kassenzettel in Penny-Filialen erstattet. Salmonellen können bei Hunden neben Durchfall und Erbrechen auch Fieber verursachen. Bei Verdachtsfällen sollte umgehend eine Tierarztpraxis aufgesucht werden. Die Salmonellen können bei Verzehr auch gefährlich für Menschen werden und bei einem Verdacht auf Infektion sollte auch dies ärztlich abgeklärt werden. 

Die Firma Ökoland ruft mehrere Brühen zurück. Hier könnten Glassplitter drin sein.
Quelle: IMAGO / sepp spiegl

Brühe von Ökoland

Der Lebensmittelhersteller Ökoland hat Ende Februar 2026 eine dringende Warnung veröffentlicht: In verschiedenen Brühen und Fleischartikeln könnten sich Glassplitter befinden. Das Unternehmen hat daher einen vorsorglichen Rückruf gestartet. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten die betroffenen Waren keinesfalls verzehren, sondern entsorgen. Alternativ können die Produkte in den jeweiligen Verkaufsstellen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. Diese Produkte sind betroffen:

  • Knochenbrühe vom Bio-Huhn
    380 ml
    Mindestens haltbar bis Juli 2028
    Charge L8345
  • Hühnerfleisch in Brühe
    320 ml
    Mindestens haltbar bis November 2027
    Charge L7648
  • Rindfleisch in Brühe
    320 ml
    Mindestens haltbar bis Oktober 2027
    Charge L7575
Wichtiger Allergikerhinweis: Rewe ruft Gemüse-Frühlingsrollen zurück.
Quelle: IMAGO / Eibner

Frühlingsrollen bei REWE

Wegen eines Etikettierungsfehlers ruft die Albert van Zoonen B.V. Ende Februar 2026 das Tiefkühlprodukt „ja! Frühlingsrollen mit feinem Gemüse“ (400g) zurück. Wie der Hersteller mitteilt, enthalten einzelne Packungen fälschlicherweise hähnchenhaltige Frühlingsrollen. Da in diesen das Allergen Senf enthalten, aber nicht auf der Packung deklariert ist, wird Personen mit einer entsprechenden Allergie dringend vom Verzehr abgeraten. Hier alle Infos in der Übersicht: 

  • Produkt: ja! Frühlingsrollen mit feinem Gemüse
    MHD: 19.04.2027
    Charge: L26019 (Zeitraum 14:30 bis 16:16 Uhr)
    EAN: 4337256939256
Im Februar 2026 werden Eltern vor Spielzeug gewarnt, das mit Asbest belastet sein könnte.
Quelle: IMAGO / YAY Images

Asbest in Spielzeug für Kinder

Mitte Februar 2026 wird in Deutschland eindringlich vor verschiedenen Spielzeugprodukten gewarnt, die mit Asbest belastet sein könnten. Da Asbestfasern beim Einatmen schwerwiegende Gesundheitsschäden verursachen können, sollten betroffene Artikel sofort aus der Reichweite von Kindern entfernt werden. Mehrere Bastel- und Sandsets des chinesischen Herstellers Hobbycraft, die über den Online-Handel in Deutschland vertrieben wurden, sind betroffen. Expert*innen vermuten, dass der gefärbte Sand aus Gruben stammt, in denen Asbest natürlich vorkommt. Da die Belastung innerhalb der Chargen schwanken kann, raten Verbraucherschützer*innen generell davon ab, solche Sandprodukte im Innenbereich zu verwenden, bis die Sicherheit zweifelsfrei geklärt ist.

Betroffene Produkte:

  • My Living World Worm Kit
  • Basing Sand Color Forge
  • Pom Pom + Sand Art
  • Hobby Craft Easter Bumper Kit
  • Giant Box of Craft

Außerdem ruft der Hersteller HTI bestimmte elastische Spielfiguren zurück, die deutschlandweit bei Aldi Süd und Woolworth verkauft wurden. Hier kann das Füllmaterial im Inneren der Figuren Asbest enthalten.

Betroffene Produkte:

  • Stretcherz 4er Pack Electro Squad
  • Stretcherz 4er Pack Skull Squad
BMW ruft weltweit tausende Modelle wegen Brandgefahr zurück.
Quelle: IMAGO / Horst Galuschka

Modelle von BMW

BMW hat auch im Februar 2026 ähnliche Probleme wie im Herbst 2025 schon: weltweit werden verschiedene Modelle aus verschiedenen Reihen des Autokonzerns zurückgerufen – wie zum Beispiel den 2er-Coupé, mehrere Varianten von 3er, 4er und 5er, den 6er-Gran-Tourismo, die 7er Limousine, X4, X5, X6 und Z4. Allein in Deutschland sollen über 28.000 und in den USA 37.000 Objekte betroffen sein. Bei einer Produktkontrolle ist bei vielen Fahrzeugen ein fehlerhafter Magnetschalter am Startermotor aufgefallen, laut BMW selbst. Neben dem erhöhten Verschleiß konnte zudem ein Kurzschluss nicht ausgeschlossen werden, der zu einer lokalen Überhitzung am Starter und das „im ungünstigsten Fall“ sogar „zu einem Fahrzeugbrand während des Betriebs“ führen könnte. Betroffen seien vor allem Fahrzeuge, mit einem Starter-Relais aus dem Produktionszeitraum Juli 2020 bis Juli 2022 und nicht nur Neuwagen, sondern auch Fahrzeuge, bei denen ein fehlerhafter Starter im Nachhinein repariert wurde. Der Produktionszeitraum ist allerdings durch Transportwege nicht konkret abgrenzbar. BMW empfiehlt deshalb Fahrzeuge aktuell mit laufendem Motor nicht unbeaufsichtigt zu lassen und auf Rauch oder auch Rauchgeruch geachtet werden soll. Betroffene Kund*innen sollten ihr Fahrzeug in eine Werkstatt bringen, wo der defekte Anlasser oder auch die Batterie ausgetauscht wird, um sicherzustellen, dass die Starterkomponenten richtig funktionieren. Die Reparatur ist für Betroffene kostenlos. 

Bei Ikea können bestimmte Wandleuten zu Stromschlägen führen.
Quelle: IMAGO / brennweiteffm

Wandleuchten von Ikea

Ikea startet aktuell eine Rückrufaktion für Wandleuchten der Serie Nymåne in Österreich und der Schweiz. Grund ist ein Herstellungsfehler: Die Isolierung eines Kabels kann unzureichend sein, wodurch die Gefahr eines Stromschlags besteht. Kund*innen sollten die betroffenen Lampen auf keinen Fall weiter benutzen und unbedingt vom Stromnetz trennen, bevor sie den Aufkleber im Inneren des Lampenschirms überprüfen. Auch ohne Kaufbeleg können die Leuchten in jedem Ikea-Einrichtungshaus zurückgegeben werden, der volle Kaufpreis wird erstattet. Ein Stromschlag kann Schmerzen, Muskelkrämpfe oder in schweren Fällen Herzrhythmusstörungen verursachen, daher sollte bei Beschwerden ärztlicher Rat eingeholt werden.

Betroffene Produkte:

Nymåne Wand-/Leseleuchte weiß – Artikel-Nr.: 203.569.09
Nymåne Wand-/Leseleuchte anthrazit – Artikel-Nr.: 504.152.24
Nymåne Wandleuchte doppelt, weiß – Artikel-Nr.: 204.286.47
Datumsstempel: 2217 bis 2550, Lieferantennummer: 23241

Danone muss weitere Chargen seiner Babynahrung zurückrufen. Betroffen sind die Marken Aptamil und Milumil.
Quelle: IMAGO / Parsons Media

Babynahrung von Danone

Danone muss Anfang Februar 2026 weitere Produkte seiner Babynahrung zurückrufen. Betroffen sind die Marken Aptamil und Milumil. Hintergrund sind neue Empfehlungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) zu einem Bakteriengift namens Cereulid. Das Gift kann bei Säuglingen schnell zu Übelkeit, Erbrechen und Magenschmerzen führen.

Cereulid kann in Arachidonsäureöl stecken, das Säuglingsnahrung zugesetzt wird, um eine menschliche Fettsäure nachzuahmen. Die Sporen des Bakteriums überleben trockene Zutaten und normale Erwärmung zu Hause. Das Öl stammt aus China, von der Firma Cabio Biotech in Wuhan. 

Eltern sollten auf keinen Fall betroffene Produkte weiter nutzen. Auf den Websites aptaclub.de und milupa.de lässt sich anhand des Mindesthaltbarkeitsdatums prüfen, ob ein gekauftes Produkt betroffen ist. Wer bei Babys nach dem Verzehr Erbrechen oder Durchfall bemerkt, sollte sofort einen Arzt aufsuchen, gerade der Gesundheitszustand von Säuglingen kann sich schnell verschlechtern.

Auch in Großbritannien und Frankreich gibt es Fälle von möglichen Vergiftungen. Schon Anfang Januar hatte auch Nestlé Produkte wegen des gleichen Toxins zurückgerufen.

Die gekauften Produkte können im Mark zurückgegeben werden. 

Bei dm wurden falsche Brotaufstriche abgefüllt und werden dementsprechend zurückgerufen.
Quelle: IMAGO / Lobeca

Brotaufstriche von dm

Im Februar 2026 wird der „dmBio Getrocknete Tomate & Feta Genuss-Aufstrich“ zurückgerufen. Es geht um die Gläser mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 04.06.2027. Laut Hersteller wurde vereinzelnd Cashewcreme-Aufstrich statt des angegebenen „Getrocknete Tomate & Feta Genuss-Aufstrich“ in Gläser abgefüllt bzw. falsch ausgezeichnet. Vor allem für Allergiker*innen kann dies sehr gefährlich werden und vom Verzehr wird für betroffene Personen dringend abgeraten. Sowohl angebrochene als auch noch verschlossene Gläser können zum Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenzettels in dm-Filialien erstattet werden. 

Dog's Nature hat Salmonellen in Hundeprodukten festgestellt.
Quelle: IMAGO / dts Nachrichtenagentur

Dog‘s Nature ruft erneut Hundesnacks wegen Salmonellen zurück

Im November 2025 gab es bereits den ersten Rückruf der Marke, im Dezember folgten zwei weitere und auch im Januar 2026 warnt Dog‘s Nature jetzt erneut vor Hundesnacks, die in großen Supermärkten verkauft werden.

Betroffen sind diesmal K Carinura Schweineohren ohne Muschel von Kaufland (2 Stück, MHD 09/2027, Losnummer 0-248-255) sowie Dog Rinderkaustangen (400 g) und Dog Schweineohren/-Stücke (400 g) von Norma. Betroffene Chargen der Rinderkaustangen: 0-272-25K1 (MHD 09/2027), 0-288-25K1 (MHD 10/2027), 0-307-25K1 und 0-308-25K1 (MHD 11/2027). Charge der Schweineohren/-Stücke: 0-252-2551 (MHD 09/2027). Dog's Nature hat in einigen Chargen Salmonellen festgestellt und rät „dringend von der Verfütterung“ ab. Wer die Snacks bereits gegeben hat und Symptome wie Durchfall, Erbrechen oder Fieber bemerkt, sollte sofort eine Tierklinik aufsuchen. Kaufland und Norma nehmen die Produkte auch ohne Kassenbon zurück. Weitere Infos: info@dogsnature.com.

Hühnerhälse bei Penny und Kaufland können Salmonellen aufweisen.
Quelle: IMAGO / imagebroker, IMAGO / Jan Huebner, Hersteller Dog's Nature

Hundesnack Hühnerhälse

Der Hersteller Dog's Nature GmbH ruft Hühnerhälse für Hunde zurück, da in einer Charge Salmonellen nachgewiesen wurden. Die betroffenen Produkte werden bei Penny als „Lucky Dog Premium Hühnerhälse“ in der 100-g-Packung verkauft, bei Kaufland als  „K-Classic Hühnerhälse, Naturkauprodukt für Hunde“ in der 200-g-Packung. Bei Penny ist die betroffene Chargennummer 0-247-25H1, bei Kaufland 0-247-25H. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) wird auf beiden Produkten als 09/2027 angegeben. Hunde reagieren in der Regel weniger empfindlich auf Salmonellen, dennoch können in Einzelfällen Symptome wie Durchfall, Fieber oder Erbrechen auftreten. Penny warnt: „Vom Verfüttern der Produkte aus der angegebenen Produktchargen wird dringend abgeraten. Sollten sich nach dem Verzehr untenstehende Symptome zeigen, suchen sie unverzüglich ihren Tierarzt auf.“ Der Verzehr von mit Salmonella-Bakterien belasteten Lebensmitteln könne Unwohlsein, Durchfall, evtl. Erbrechen, und Fieber auslösen. Verbraucher*innen sollten in diesem Fall einen Tierarzt aufsuchen, und sofort auf Verdacht auf Salmonella hinweisen. Diese Symptome können bei  immungeschwächten und älteren Tieren verstärkt auftreten. Auch die Tierhalter*innen und die Familien, besonders Säuglingen und vorerkrankten Menschen sollten achtsam sein. „Ebenso sind Hundehalter*innen durch mögliche Kreuzkontamination gefährdet.“

Kaffeekekse von Sapori Amaretti Almonds wurden zurückgerufen.
Quelle: IMAGO / Zoonar, Hersteller Colussi S.p.A. Mailand

Sapori Amaretti Almonds

Der Hersteller Colussi S.p.A. Mailand ruft die italienischen Kaffee-Kekse „Sapori Amaretti Almonds“ zurück. Genauer handelt es sich um Beutel mit 175g und den Mindesthaltbarkeitsdaten 02.05.2026 und 25.08.2026. Laut dem Hersteller wurde von dem Verzehr abgeraten, da in den Amaretti-Keksen erhöhte Blausäure-Werte gefunden worden seien. Andere Produkte seien aber nicht betroffen. Blausäure besitzt eine hohe akute Giftigkeit. Bei Konsum kann es zu typischen Vergiftungssymptomen wie Krämpfen, Erbrechen und Atemnot kommen, bis hin zu einer tödlichen Atemlähmung. Personen, die die Kekse verzehrt haben und anschließend schwere oder anhaltende Symptome haben, sollten daher dringend ärztliche Hilfe aufsuchen. Kund*innen sollten betroffene Artikel daher nicht konsumieren und ungeöffnet oder bereits angebrochen in die jeweiligen Verkaufsstellen zurückbringen. Der Kaufpreis wird erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Sechs Sorten von Rüter-Fruchtsäften werden amtlich zurückgerufen.
Quelle: IMAGO / Eibner, Rueter-fruchtsaft.de

Fruchtsäfte der Marke Rüter 

Insgesamt sechs verschiedene Sorten von Fruchtsaft vom Hersteller Rüter werden zurückgerufen. Der Verbraucherschutz informiert, dass der Grenzwert des Schimmelpilzgifts Paulin überschritten wurde und der Rückruf sogar amtlich angeordnet wurde. Die betroffenen Säfte sollten auf keinen Fall verzehrt werden. Dabei handelt es sich um Rüter Apfel-Birnen-Saft mit dem Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) 24.10.2026, 6.11.2026, 29.9.2027, 17.10.2027, 18.10.2027, Rüter Apfel-Quitten-Saft mit den MHD 17.10.2026, 24.10.2026, 30.10.2026, 6.11.2026, 17.10.2027, 18.10.2027, Rüter Apfelsaft naturtrüb MHD 17.10.2026, 24.10.2026, 20.9.2027, 17.10.2027, 18.10.2027, 7.11.2027, 1.12.2027, Rüter Birnensaft MHD 17.10.2026, 24.10.2026, 6.11.2026, 17.10.2027, Rüter Apfelpunsch alkoholfrei und Rüter Apfelsaft klar. Bei allen Säften sind es die 0,7-Liter-Flaschen. Wenn die Säfte doch verzehrt werden, kann es durch das Schimmelpilzgift zu Übelkeit oder einer Magenschleimhautentzündung kommen und kann sogar zur Schädigung der Leber führen. Bisher ist bekannt, dass die Säfte in Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein verkauft wurden. Da der Rückruf amtlich verordnet wurde, ist nicht bekannt, wie die Erstattung abgewickelt wird und Betroffene sollen sich an den Hersteller wenden. 

Bei Aldi Süd wurden Salmonellen in einem Gewürz gefunden.
Quelle: IMAGO / Jan Huebner

Bio Naturland Pfeffer bei Aldi Süd

Aldi Süd ruft Ende November 2025 den „Bio Naturland Pfeffer schwarz gemahlen“ zurück, da das Gewürz offenbar Salmonellen enthalten kann und somit nicht verzehrt werden sollte. Betroffen sind die 60-Gramm-Tüten mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 10/2027 und 11/2027 sowie den Chargennummern 150636 und 150210. Die Raimund Hofmann GmbH weist darauf hin, dass das Produkt in allen Aldi-Süd-Filialen zurückgegeben werden kann, auch ohne Vorlage des Kassenbons. Vom Verzehr wird dringend abgeraten, da eine gesundheitliche Gefährdung nicht ausgeschlossen werden kann. Typische Salmonellen-Symptome sind beispielsweise plötzlicher Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit und auch Erbrechen. Oft treten ebenfalls Kopfschmerzen und leichtes Fieber auf.  Aldi Süd und der Hersteller raten, die betroffenen Tüten vorsorglich aus dem Haushalt zu entfernen.

Bundesweiter Rückruf bei Go-Asia.
Quelle: IMAGO / Arnulf Hettrich

Reis-Mischung

In Go-Asia Supermärkten deutschlandweit wird Ende November 2025 die 350-Gramm-Packung „Reis-Getreide-Mix“ des Herstellers „Go Asia GmbH / Orient Master GmbH“ zurückgerufen und sogar vom Markt genommen. Betroffen sind alle Chargen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.09.2026. Grund für den Rückruf ist ein Verkehrsverbot, verhangen von der Europäischen Union für die Zutaten Hiobsträne (Coix lacryma-jobi) und Stachelseerose (Euryale ferox), die in den Packungen enthalten sind. Sie gelten als neuartige Lebensmittel und unterliegen somit der EU-Verordnung 2015/2283.

Rückruf von Knorr Suppentüten in gleich drei Nachbarländern von Deutschland.
Quelle: IMAGO / Shotshop

Tütensuppe von Knorr 

Sowohl in Österreich und der Niederlande, als auch in Belgien werden Tütensuppen der Marke Knorr zurückgerufen. Grund dafür ist ein erhebliches Gesundheitsrisiko und eine Verletzungsgefahr aufgrund von Metall- und Gummiteilen, die sich in den Produkten befinden können. Bei versehentlichem Verzehr besteht ein Risiko für Schluckstörungen, Beschwerden wie Magenprobleme oder Brechreiz. Vor allem Grenzregionen in Deutschland werden ebenfalls gewarnt. Die bekannten betroffenen Tüten sind in Österreich „Knorr Kaiser Teller Waldpilz Suppe“ mit der Chargennummer 528219C93 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum: 04/2027; in der Niederlande „Knorr Basilicum Roomsaus“ mit den Lotcodes 52805C93 und 52905C93; in Belgien die „Knorr Basilicum Roomsaus“ mit den Lotcodes 52805C93 oder 52905C93, und die „Knorr Saus voor Vis“ mit dem Lotcode 527823C93.

Influencer-Eistees der Marke „ThirsTea" werden zurückgerufen.
Quelle: Rewe / Screenshot

Drei Geschmacksrichtungen von „ThirsTea“

Mit der Marke „ThirsTea“ versuchten die Supermärkte Penny und Rewe mit dem Trend der Eistees für die junge Generation zu gehen – ganz nach dem Vorbild von angesagten Influencer-Eistees wie zum Beispiel „Dirtea“ von Shirin David. In drei Sorten „ThirsTea“ des Herstellers United Soft Drinks BV nämlich Mango, Coco Blueberry und Melon wurden Anfang November kleine weißliche Plastikfremdkörper gefunden und deshalb vor dem Verzehr dringend gewarnt. Das Verschlucken von Fremdkörpern kann zu Obstruktionen des Magen-Darm-Trakts, Ulzerationen, Perforationen sowie innere Blutungen führen. Auch Fistelbildung oder eine Bakteriämie sind möglich. Betroffen sind die 0,75-Liter-Tetrapaks mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.08.2026 oder 31.10.2026. Die Produkte können bundesweit in allen Rewe und Penny Filialen zurückgegeben werden. 

Hundefutter von Wolfsblut kann Fremdkörper enthalten.
Quelle: IMAGO / imagebroker

Wolfsblut Hundetrockenfutter

Der Hersteller Healthfood24 GmbH ruft eine Charge des Trockenfutters „Wolfsblut Wide Plain Adult Large“ (12,5 kg) zurück. Betroffen ist die Chargennummer FA2507291 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26.06.2028. Das Futter wurde in Deutschland, aber auch in Österreich, der Schweiz, Luxemburg, Polen, den Niederlanden, Litauen und Tschechien verkauft. Zudem wurde es unter anderem bei Fressnapf angeboten. Grund für den Rückruf sind mögliche Fremdkörper im Produkt, die bei Hunden zu inneren Verletzungen führen können. Symptome wie Würgen, Erbrechen, Appetitlosigkeit oder Bauchschmerzen sollten ernst genommen werden und in den Fällen wird empfohlen, sofort ärztliche Hilfe aufzusuchen. Kund*innen können das betroffene Futter in allen Verkaufsstellen zurückgeben, auch ohne Kassenbon. Der Kaufpreis wird laut Hersteller vollständig erstattet.
Für Rückfragen steht der Kundenservice unter service@wolfsblut.com zur Verfügung.

Bei dem wurden im Tofu gefährliche Bakterien gefunden.
Quelle: IMAGO / YAY Images, IMAGO / Jan Huebner

Naturtofu von dm

Der Drogeriemarkt dm ruft „dmBio Tofu Natur“ (200 Gramm) zurück. Betroffen ist die Charge 97112 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.07.2026. Grund für den Rückruf ist eine mögliche Vermehrung des Bakteriums Bacillus cereus, das durch eine fehlende Erhitzung bei der Herstellung entstanden sein könnte. Das Bakterium Bacillus cereus kann Übelkeit, Erbrechen und Durchfall verursachen. Erste Symptome treten meist wenige Stunden nach dem Essen auf. Wer den Tofu bereits gegessen hat und Beschwerden bemerkt, sollte sofort ärztliche Hilfe aufsuchen. Das Produkt kann in allen dm-Märkten – geöffnet oder ungeöffnet – zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet. Für Rückfragen steht das dm-Service-Center unter 0800 365 8633 oder unter servicecenter@dm.de zur Verfügung. Andere Chargen des Produkts sind nicht betroffen.

Braune Linsen bei Edeka werden wegen Verunreinigung durch Steine zurückgerufen.
Quelle: edeka Screenshot, edeka Screenshot

Braune Linsen

Bei beiden Eigenmarken von Edeka werden aus gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes braune Linsen zurückgerufen. Das betrifft sowohl die Edeka Herzstücke Braune Linsen als auch die Edeka Bio Braune Linsen, jeweils in den 400-g-Dosen. Betroffen sind bundesweit alle Dosen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 31.01.2028, 28.02.2028 und 31.05.2028. Vom Verzehr der Linsen wird abgeraten, da es durch einen Verarbeitungsfehler zu einer Verunreinigung mit kleinen Steinen gekommen sein könnte. Die Rückgabe und Erstattung kann ohne Kassenbon erfolgen. 

Booster: Wegen einer möglichen Verunreinigung mit Hefen könnten die betroffenen Dosen unter Umständen bersten.
Quelle: IMAGO / Manfred Segerer

Energy-Drink „Booster“

Die Darguner Brauerrei ruft am 28.09.2025 Energydrinks der Sorte Physics Fusion Carambola der Marke „Booster“ zurück. Betroffen sind Dosen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28. Juli 2026 zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in Einzelfällen eine Verunreinigung einiger weniger Dosen mit Hefen während der Herstellung stattgefunden hat, heißt es von der Brauerei. Das berichtet die Tagesschau. Diese Hefen verursachten einen Gärungsprozess, der zu einem Druckaufbau in der Dose führen kann. Unter ungünstigen Bedingungen könne das laut Brauerei bis zum Bersten der Dose führen. Dosen, die aufgebläht sind, sollten nicht geöffnet werden. Das Produkt in einer 0,5 Liter Dose sei bundesweit ausschließlich in Filialen von Netto Marken-Discount verkauft worden.

Achtung beim Kauf von alkoholfreiem Schöfferhofer Grapefruit.
Quelle: IMAGO / STPP

Schöfferhofer Grapefruit Alkoholfrei

Achtung beim Kauf von Schöfferhofer Grapefruit Alkoholfrei: In einer bestimmten Charge könnten versehentlich Flaschen mit Alkohol drin sein. Die Schöfferhofer Weizenbier GmbH hat deshalb einen Rückruf gestartet. Grund ist ein Verpackungsfehler, durch den Sixpacks, die als „alkoholfrei“ gekennzeichnet sind, auch Flaschen mit 2,5% Alkohol enthalten können. Betroffen ist das Mindesthaltbarkeitsdatum 07.26. Vor allem Kund*innen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern sollten aufmerksam sein. Das Problem: Obwohl die alkoholhaltigen Flaschen korrekt mit „Alk. 2,5% vol.“ etikettiert sind, trägt die Umverpackung nur den Hinweis „alkoholfrei“. Das kann bei Menschen, die aus gesundheitlichen, religiösen oder anderen Gründen keinen Alkohol trinken möchten, zu einem ungewollten Konsum führen.Wer betroffen ist, kann sich per E-Mail an info@schoefferhofer.de wenden und erhält Ersatz. 

Im Juli 2025 ruft Lebensmittelhändler KoRo zwei beliebte Pestosorten zurück.
Quelle: IMAGO / Pond5 Images

Veganes Pesto von KoRo

Der Berliner Lebensmittelhändler KoRo ruft zwei seiner veganen Pestosorten – „Pesto Verde“ und „Pesto Rosso“ – im Juli 2025 vorsorglich zurück. In einzelnen Chargen könnten sich unerwünschte Glassplitter befinden, was beim Verzehr zu Verletzungen im Mund, Rachen oder Magen führen kann. Betroffen sind im speziellen Gläser mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 22.01.2027, beim Pesto Verde zusätzlich auch Gläser mit dem MHD 13.02.2027. Verkauft wurden die betroffenen Produkte zwischen dem 17.03.2025 und dem 02.07.2025 im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und Österreich, sowie europaweit auch im KoRo-Online-Shop. Aufgrund der gesundheitlichen Risiken sollte das Pesto nicht verzehrt werden. Für eine Rückerstattung können Kunden bis zum 28.07.2025 ein Online-Formular ausfüllen, oder die Produkte im Einzelhandel zurückgeben.

Kaufland ruft ihre Beerenmischung zurück.
Quelle: IMAGO / Shotshop

Tiefkühl-Beerenmischung von Kaufland

Kaufland ruft die K-Classic Beerenmischung (300 g, Mindesthaltbarkeitsdatum: 15.11.2026) zurück. Grund ist eine mögliche Verunreinigung mit Hepatitis-A-Viren. Diese können grippeähnliche Beschwerden, Übelkeit, Erbrechen und im schlimmsten Fall Gelbsucht auslösen. Das Virus hat eine lange Inkubationszeit – erste Symptome treten oft erst Wochen später auf. Verbraucher*innen sollten die Beeren keinesfalls essen. Eine Rückgabe ist in allen Kaufland-Filialen möglich – auch ohne Kassenbon. Fragen beantwortet der Hersteller Zumdieck GmbH telefonisch oder per Mail. Bereits im Januar gab es einen ähnlichen Rückruf bei Albert Heijn.

In Deutschland gibt es im Juli 2025 einen großen Rückruf von Mineralwasser.
Quelle: IMAGO / Norbert Schmidt

Mineralwasser von Edeka, Marktkauf & Netto

Großer Rückruf bei Mineralwasser: Die Roxane GmbH hat bei einer Routinekontrolle im Juli 2025 bakterielle Verunreinigungen in mehreren Produkten entdeckt. Betroffen sind „Gut & Günstig Mineralwasser“ und „Naturalis Mineralwasser“ in 0,5- und 1,5-Liter-Flaschen, abgefüllt aus der Quelle Clara am Quellort Jessen. Das Unternehmen warnt ausdrücklich davor, das Wasser zu trinken. Die betroffenen Produkte wurden bei Edeka, Marktkauf und Netto Marken-Discount verkauft.

Die Produkte sind betroffen:

GUT&GÜNSTIG – wurde bundesweit verkauft (außer im Saarland und in Baden-Württemberg):

  • Stilles Mineralwasser 0,5 l: MHD 1.7.2027 – 2.7.2027
  • Stilles Mineralwasser 1,5 l: MHD 30.6.2027 – 1.7.2027 – 2.7.2027
  • Classic Mineralwasser 0,5 l: MHD 30.3.2026 – 1.4.2026 – 3.4.2026
  • Classic Mineralwasser 1,5 l: MHD 1.7.2026
  • Medium Mineralwasser 0,5 l: MHD 30.3.2026 – 2.4.2026 – 3.4.2026
  • Medium Mineralwasser 1,5 l: MHD 2.7.2026

Naturalis – wurde in den folgenden Bundesländern verkauft: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen:

  • Stilles Mineralwasser 0,5 l: MHD 2.7.2027
  • Stilles Mineralwasser 1,5 l: MHD 30.6.2027 – 1.7.2027 – 2.7.2027 – 3.7.2027
  • Medium Mineralwasser 0,5 l: MHD 2.4.2026
  • Medium Mineralwasser 1,5 l: MHD 2.7.2026
  • Classic Mineralwasser 0,5 l: MHD 1.4.2026
  • Classic Mineralwasser 1,5 l: MHD 1.7.2026
Pinterest Pin Nippon kann man unter anderem bei Lidl, Aldi, Rewe und Edeka kaufen: