Was hilft gegen einen Sonnenbrand? Die besten Tipps und Hausmittel
Die Sonne hat’s zu gut gemeint? Kein Problem – mit diesen einfachen Tipps wird deine Haut wieder ruhig, kühl und entspannt.
#2 Kühlen, aber nicht eiskalt
Kühlen lindert den Schmerz und hilft der Haut, sich zu beruhigen. Doch Vorsicht: Kein eiskaltes Wasser oder Kühlpacks direkt auf die Haut legen! Besser sind lauwarme Duschen oder feuchte Umschläge mit kühlem Wasser, Kamillentee oder Schwarztee. Auch ein feuchtes Baumwolltuch aus dem Kühlschrank tut gereizter Haut gut. Wichtig: Immer sanft kühlen, nicht reiben. Kälte kann gereizte Haut nur noch mehr schädigen. Verzichte auf Eiswürfel oder tiefgekühlte Kühlpacks – die Haut ist ohnehin gestresst genug.
#3 Feuchtigkeit spenden
Nach dem Kühlen braucht deine Haut vor allem eins: Feuchtigkeit! After-Sun-Lotionen sind genau dafür gemacht – sie spenden Wasser, kühlen angenehm und enthalten oft beruhigende Wirkstoffe wie Aloe vera, Panthenol oder Kamille. Achte darauf, dass das Produkt alkoholfrei ist, damit die Haut nicht noch mehr austrocknet oder brennt. Trage die Lotion großzügig auf – mehrmals täglich. Auch leichte Gele oder Sprays sind ein guter Tipp, vor allem bei größeren betroffenen Stellen. Und: Je früher du mit dem Eincremen beginnst, desto besser unterstützt du die Regeneration der Haut.
#4 Aloe Vera Gel
Aloe Vera ist ein echter Klassiker gegen Sonnenbrand – und das zu Recht! Die Pflanze spendet Feuchtigkeit, kühlt angenehm und wirkt entzündungshemmend. Wer eine frische Aloe zu Hause hat, kann das Gel direkt aus dem Blatt auf die Haut geben. Auch reines Aloe Vera Gel aus der Apotheke oder Drogerie kann helfen – achte auf einen hohen Wirkstoffanteil und möglichst wenige Zusatzstoffe. Das Gel zieht schnell ein, beruhigt die Haut und unterstützt die Heilung. Mehrmals täglich auftragen, auch vorbeugend, wenn sich Sonnenbrand anbahnt.
#5 Quarkwickel
Klingt nach Oma, wirkt aber erstaunlich gut: Quarkwickel sind ein bewährtes Hausmittel bei Sonnenbrand. Der kühle Quark entzieht der Haut Wärme und lindert das Spannungsgefühl. Und gemacht sind die Wickel im Handumdrehen: Verteile dazu eine dünne Schicht Quark auf ein sauberes Baumwolltuch und lege es vorsichtig auf die betroffene Stelle. Nach etwa 10–15 Minuten solltest du das Tuch entfernen, bevor der Quark antrocknet – sonst kann das Abziehen unangenehm werden. Quarkwickel solltest du allerdings nur auf intakter Haut anwenden, nicht bei offenen Blasen oder Wunden!