Was hilft gegen einen Sonnenbrand? Die besten Tipps und Hausmittel
Die Sonne hat’s zu gut gemeint? Kein Problem – mit diesen einfachen Tipps wird deine Haut wieder ruhig, kühl und entspannt.
Ein Sommertag, vielleicht ein bisschen zu lange draußen – und plötzlich ist die Haut rot wie eine Tomate und fühlt sich an wie heißes Schleifpapier. Fast jede*r kennt das. Zum Glück gibt’s ein paar einfache Tricks, um den Sonnenbrand schnell in den Griff zu bekommen. Ob kühle Umschläge, Hausmittel oder gute Produkte aus der Reiseapotheke – hier zeigen wir dir, was deiner Haut jetzt wirklich guttut, was du besser sein lässt und wie du die Heilung gezielt unterstützt. Damit du dich bald wieder wohl in deiner Haut fühlst.
Darf man den Sonnenbrand abpellen?
Auch, wenn es uns in den Fingern juckt – einen Sonnenbrand sollte man nicht abpellen. Das Abziehen der Haut kann die Haut verletzen und Entzündungen oder Infektionen verursachen. Außerdem verzögert es die Heilung und erhöht das Risiko für Narbenbildung. Wenn sich die Haut schält, sollte man sie deshalb möglichst schonend behandeln und keinesfalls abreißen oder zupfen. Stattdessen ist es wichtig, die Haut gut mit Feuchtigkeit zu versorgen. So heilt die Haut von selbst, und die abgestorbenen Hautzellen lösen sich langsam und ohne Probleme ab. Geduld ist dabei die beste Medizin.
Darf man Blasen öffnen?
Wenn dein Sonnenbrand so stark ist, dass sich Blasen bilden, gilt: Finger weg! Auch wenn sie störend sind – du solltest die Blasen auf keinen Fall aufstechen oder ausdrücken. Die Blasen haben nämlich einen Sinn – sie schützen die darunterliegende, verletzte Haut vor Keimen und fördern die Heilung. Öffnest du sie, steigt auch hier das Infektionsrisiko und die Heilung dauert deutlich länger. Decke größere Blasen mit einem sterilen Verband ab und achte darauf, dass die Haut sauber bleibt. Bei starken Schmerzen, Fieber oder großflächigem Sonnenbrand solltest du besser doch einen Arzt draufschauen lassen – sicher ist sicher.
#1 Sonne meiden
Auch wenn die Haut schon gelitten hat, macht UV-Strahlung alles nur schlimmer. Also ab ins Haus oder wenigstens unter einen Sonnenschirm. Locker sitzende Kleidung aus Leinen oder Baumwolle hilft, die Haut nicht zusätzlich zu stressen. Wichtig: Keine engen Shirts, keine synthetischen Stoffe – Luft dranlassen ist jetzt das Beste. Gönn deiner Haut zwei Tage Pause von der Sonne, damit sie sich erholen kann. Außerdem solltest du natürlich aus deinen Fehlern gelernt haben und dich beim nächsten Mal richtig und auch regelmäßig eincremen, wenn du in die Sonne gehst.