Anwälte erzählen: Die seltsamsten Gründe für Scheidungen
Scheidungen können zivilisiert ablaufen, oder eben komplett eskalieren. Hier kommen die seltsamsten Gründe für Scheidungen, die Anwälte miterlebten
In Filmen werden Scheidungen immer auf eine von zwei Weisen dargestellt: Entweder es werden große Szenen über das Haus, die Autos etc. vor der Scheidungsanwältin geschmissen oder das Paar entschließt sich, nicht im Streit auseinanderzugehen. Ob es ein Dazwischen gibt? Schwer zu sagen. Wir plädieren für Eskalation. Was wir aber sicher wissen, ist dass es echt merkwürdige Gründe gibt, die zur Scheidung führen können. Hier kommen die seltsamsten, die Anwälte je miterlebt haben!
#1 Die Tasse Kaffee
Klingt erstmal ziemlich seltsam als ein Anwalt berichtete: „Ich hatte einen Klienten, der die Scheidung einreichte, weil ihn seine Frau jeden Tag fragen würde, wie er seinen Kaffee gerne hätte...7 Jahre lang.“ Ah, ja. Während manche die Ehefrau jetzt vielleicht als aufmerksam beschreiben würden, sieht ihr Ehemann das genaue Gegenteil in der Frage. Stellt euch mal vor, dass ihr sieben Jahre lang mit einem Menschen zusammenlebt, und dieser bis heute nicht weiß wie ihr euren Kaffee mögt – oder es vielleicht weiß, aber aus irgendeinem Grund trotzdem die Frage stellt. So langsam macht die Begründung Sinn, oder?
[BlankSmitty via reddit]
#2 Die Toilettenpapier-Affäre
Zwar hat diesmal kein Anwalt von seinem Scheidungs-Klienten berichtet, doch sein Arbeitnehmer war genauso in die Geschichte investiert. Er schieb: „Mein Boss wurde gerade geschieden. Seine Frau erzählte Leuten, dass einer ihrer Gründe für die Scheidung die Menge an Toilettenpapier war, die er benutzte. Sie war eine super sparsame Frau, die Coupons sammelte und sie hörte ihm zu, wenn er auf die Toilette ging um zu sehen, ob er ‚zu viel Toilettenpapier‘ benutzt.“ Die meisten anderen User zeigten sich empört – verständlicherweise.
[dizzylyingdown via reddit]
#3 Die Geheimzutat
„Kein Scheidungsanwalt, aber ich habe Ehetherapien durchgeführt. Zu mir kam ein Soldat, der in Guantanamo Bay stationiert war und eine Einheimische kennenlernte. Sie verliebten sich wahnsinnig ineinander. Sie beschlossen, zu heiraten, damit sie mit ihm in die Vereinigten Staaten zurückkehren könne, wenn sein Aufenthalt vorbei war.
Sie arbeitete gerade daran, ‚amerikanische‘ Gerichte zuzubereiten und machte Spaghetti. Eines Tages kommt er von der Arbeit nach Hause und sie macht die Pasta. Sie gibt das Fleisch dazu, gibt die Dosensoße dazu und holt dann eine Tüte ohne Aufschrift aus dem Tiefkühlfach und fügt es der Soße hinzu.
An der Stelle der Sitzung weint sie hysterisch und spricht in einer Mischung aus Englisch und Spanisch. Sie versucht zu erklären, dass sie es nicht besser wusste. Inzwischen ihrer Aufgeregtheit informierte er mich darüber, dass ihre Mutter und Großmutter ihr sagten, dass, wenn sie ihren Mann an sich binden wolle, müsse sie ihr Periodenblut in sein Essen geben. Es war so schwierig, mich zusammenzureißen. Ich bemühte mich sehr, nicht zu würgen.
Beide sagten, dass sie wahnsinnig ineinander verliebt seien, doch das konnte er nicht vergessen. Letztendlich ließen sie sich scheiden.“
[Palatron via reddit]