Was kann man tun, wenn man mitten am Tag müde wird?
Plötzliche Müdigkeit mitten am Tag betrifft fast jeden. Mit den richtigen Strategien überwindest du das Nachmittagstief und tankst neue Energie.
Gegen Mittag oder am frühen Nachmittag werden deine Augen schwer, deine Motivation und Konzentration schwindet und am liebsten würdest du dich jetzt zu einem Mittagsschläfchen hinlegen. Dieses sogenannte Mittagstief nennt sich Tagesmüdigkeit und betrifft jede dritte Person. Tagesmüdigkeit zeigt sich eher als eine natürliche Reaktion des Körpers. Unterschiedliche Faktoren wie deine Schlafqualität, deine Ernährung und dein Stresslevel spielen eine wichtige Rolle dabei. Gib dich dem Mittagstief nicht dauerhaft hin, sondern setz auf gezielte Strategien. Wir stellen dir zehn Tipps vor, wie du tagsüber wach und leistungsfähig bleibst, statt müde.
#1 Schlafrhythmus
Schlafprobleme und Schlafstörungen sind die häufigste Ursache von Tagesmüdigkeit. Jede dritte Person ist davon betroffen. Schlafprobleme zeigen sich beim Einschlafen und Durchschlafen oder in einem unruhigen Schlaf. Falls deine Schlafprobleme mehr als einen Monat anhalten, sprechen Mediziner sogar von einer Schlafstörung. In diesem Fall solltest du deinen Arzt oder deine Ärztin kontaktieren. Grundsätzlich kannst du selbst aber auch etwas zu einem gesunden Schlafrhythmus beitragen. Geh jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett und steh jeden Tag zur gleichen Zeit auf. Das unterstützt deine innere Uhr und fördert einen erholsamen Schlaf. Wechselst du häufig deine Schlafenszeiten oder schläfst dauerhaft zu wenig, hast du tagsüber wenig Energie. Vermeide vor dem Zubettgehen Bildschirme und achte auf eine ruhige Schlafumgebung.
#2 Koffein nur in Maßen
Um deine Konzentration zu steigern, trinkst du Koffein. Kaffee, schwarzer Tee, Mate oder auch Cola helfen dir kurzzeitig wach zu werden, sind aber auf Dauer kein gutes Mittel. Eine zu hohe Koffeinzufuhr führt zu Unruhe, Nervosität und Schlafproblemen. Insbesondere wenn du abends noch Koffein zu dir nimmst, kann der Körper es nicht bis zum Schlafengehen abbauen. Die Folge: Du bist wach. Optimal ist daher eine gemäßigte Menge Vormittag oder auch noch nach dem Mittagessen. Acht Stunden vor dem Zubettgehen solltest du kein Koffein zu dir nehmen, um abends gemütlich einschlummern zu können. Es gibt auch andere natürliche Wachmacher.
#3 Keinen oder nur sehr wenig Alkohol
Alkohol mindert die Schlafqualität. Zwar erleichtert er dir das Einschlafen, aber er stört deinen Schlafrhythmus nachhaltig. Er wirkt sich negativ auf die Tiefschlaf- und REM-Phasen aus, sodass du nachts öfter wach wirst. Zudem schüttet er Stresshormone aus, erhöht die Herzfrequenz und sorgt für Dehydrierung, wovon du wiederum Kopfschmerzen bekommst. Um gegen Schlafprobleme anzukämpfen, solltest du am besten ganz auf Alkohol verzichten. Falls du trinkst, trinke nur in Maßen und nimm dein letztes alkoholisches Getränk drei Stunden vor dem Schlafengehen ein. Trinke ausreichend Wasser, um nicht zu dehydrieren. So hilfst du deinem Körper, den Alkohol abzubauen und verbesserst deine Schlafqualität.