6 Lebensmittel, die du nicht einfrieren solltest

Um Geld & Zeit zu sparen, lautet meistens der Tipp: Lebensmittel einfrieren. Allerdings muss man vorsichtig sein, denn einige darf man nicht einfrieren!

Eine Tiefkühltruhe voll mit eingefrorenen Lebensmitteln.
Quelle: imago images / McPHOTO

Ganz allgemein ist es immer ein guter Tipp Lebensmittel einzufrieren, denn zum einen spart derjenige Geld, zum anderen werden nicht so viele Lebensmittel verschwendet. Wer das Haus nicht so oft zum Einkaufen verlassen will oder darf, muss also nur seine Tiefkühltruhe öffnen und hat quasi seinen eigenen Supermarkt zuhause. Aber Vorsicht! Einige Lebensmittel sollte man lieber nicht einfrieren, sie können dadurch gesundheitsschädigend werden!

Welche Lebensmittel ihr auf keinen Fall einfrieren solltet, auch wenn sie übrig bleiben, haben wir euch hier zusammengefasst: 

Kartoffeln gehören zu den Lebensmitteln, die man nicht einfach einfrieren soll.
Quelle: imago images / Westend61

#1 Unser Allrounder: Die Kartoffel

Ja, wir geben es zu, wir Deutschen lieben sie. Kartoffeln. Egal, ob einfach gekocht mit Butter oder Quark oder als Pommes oder als Bratkartoffeln oder püriert oder oder oder. Allerdings ist es keine gute Idee, Kartoffeln einzufrieren, zumindest nicht im rohen Zustand, denn dann wird die Kartoffel beim Auftauen sonderbar süß und matschig. 

Wenn du sie vorher allerdings als Pommes oder ähnliches zubereitet hast und sie übrig geblieben sind, kannst du sie ohne Sorgen einfrieren. 

Ein weiter Tipp: Wenn du eine Kartoffeln schon zubereitet ohne einzufrieren, nochmal erwärmst, kann das für deine Gesundheit sehr schädlich werden! 

Nicht alle Obst und Gemüse Sorten kann man gut einfrieren.
Quelle: imago images / Panthermedia

#2 Besonders wasserreiches Obst und Gemüse

An und für sich kann man Obst und Gemüse geschnitten und geschält super einfrieren, wenn man sie wieder auftaut, kann man sie hervorragend zu Smoothies und ähnlichem verarbeiten und muss nicht einfach zugucken, wie das Obst in der Schale gammlig wird. Aber es gibt Ausnahmen und die hängen nicht unbedingt mit der Sorte zusammen, sondern mit ihren Inhaltsstoffen. 

Bei Gemüse wie Tomaten, Gurken und die meisten Salatarten sowie bei Obst wie Melonen und Trauben ist der Wasseranteil einfach zu hoch: Wenn man sie nach dem Einfrieren wieder auftaut, werden sie super matschig! 

Eine kleine Besserwisser-Info: Wusstest du, dass nicht jedes Obst vegan ist? 

Eier eignen sich nicht dazu eingefroren zu werden.
Quelle: imago images / Panthermedia

#3 Eier

Eier gehören genau wie Kartoffeln, ja auch zu unseren Lieblingslebensmitteln, aber auch zu denen, die man nicht wieder erwärmen darf. Und man sollte sie auch nicht einfrieren. Wer sie roh einfriert, wird eine unangenehmen Überraschung bekommen, denn die Schale wird platzen und wer bereits gekochte Eier einfriert, hat danach eine nicht so appetitliche Gummi-ähnliche Pampe. 

Allerdings kann geschlagenes Eiweiß einige Wochen eingefroren werden, das ist aber dann auch schon alles.

Apropos Ei: Gehörst du zu den 5% der Deutschen, die wissen, welche Farbe ein gesundes Eigelb hat? 

Die allermeisten Milchprodukte wie Käse und Co. können leider nicht eingefroren werden.
Quelle: imago images / Panthermedia

#4 Milchprodukte

Wie oft passiert es einem, dass der Rest von dem eigentlich so leckeren Joghurt oder Käse vergessen wird und schimmelt. Man ärgert sich und kauft die Sachen gleich neu und das gleiche passiert wieder. Wie praktisch es wäre, wenn man einfach große Mengen kaufen könnte und die dann einfrieren könnte. Leider geht das nicht so ganz ohne Probleme.

Frischkäse flockt zum Beispiel nach dem Auftauen eklig auf und Weichkäse wird matschig. Hartkäse kann man an sich einfrieren, aber man sollte wissen, dass der Käse dann seinen Geschmack verliert (zum Kochen oder Überbacken reicht er aber). 

Beim Frischkäse ist der hohe Fettanteil Schuld für das Aufflocken und das Gleiche gilt für Vollmilch, Sahne, Joghurt und Quark. 

Einfrieren sollte man auch lieber keine Produkte, in denen Gelatine ist, wie z.B. manche Torten.
Quelle: imago images / viennaslide

#5 Gelatine

Überall, wo Gelatine drin ist, also manche Torten, Puddings, Süßspeisen wie zum Beispiel Wackelpudding, sollte man sich auch lieber zum Aufessen zwingen. Denn wenn man die Gelatine einfriert, geht die interne Bindung verloren und die Masse wird flüssig. Das möchte dann wohl niemand mehr essen. 

Knoblauch verliert beim Einfrieren sehr viel Geschmack.
Quelle: imago images / CHROMORANGE

#6 Knoblauch 

Anders als Zwiebeln, kann man Knoblauch nicht so gut einfrieren. Denn die beliebte Zehe verliert dann viel zu viel an Geschmack und hält sich im Trockenen und Dunklen ja sowieso auch schon ziemlich lange.

Zu den Geschmacksveränderern beim Einfrieren zählt übrigens auch Wein. Niemand weiß so recht, wieso man Wein einfrieren sollte. Aber nun wissen wir essen. Also lieber austrinken.

Kommen wir zum Schluss noch zu einer kleinen Überraschung, was man allerdings einfrieren kann:

Gekochte Nudeln kann man überraschender Weise einfrieren.
Quelle: imago images / Westend61

Tatsächlich kann man aber schon gekochte Nudeln ein paar Wochen einfrieren. Das ist doch mal gut zu wissen. Denn ganz ehrlich, welcher Übermensch von euch kann eine Portion Nudeln vor dem Kochen richtig einschätzen? 

Nun weißt du, bei welchen Lebensmitteln du lieber auf das Einfrieren verzichten solltest auch wenn du vielleicht keine Lust hast, so häufig das Haus zum Einkaufen zu verlassen.