Diese Lebensmittel dürfen nicht in die Mikrowelle

Noch schnell in der Mittagspause das Essen warm machen ... aber wusstest du, dass diese Lebensmittel ganz und gar nicht in die Mikrowelle gehören?

Manche Lebensmittel sollten nicht in der Mikrowelle erwärmt werden.
Quelle: IMAGO / USA TODAY Network

In der Mikrowelle können viele Lebensmittel schnell und einfach erwärmt werden, aber es gibt auch einige Lebensmittel, die besser nicht in die Mikrowelle gegeben werden sollten. Einige Lebensmittel können in der Mikrowelle nämlich extrem unangenehme Ergebnisse oder sogar gefährliche Situationen verursachen. In diesem Artikel zeigen wir dir einige Lebensmittel, die Sie besser meiden sollten, wenn du deine Mikrowelle verwendest. Also: Bei nächsten Mal ist etwas Vorsicht geboten!

Das erste Lebensmittel wird wohl wahrscheinlich schon jeder in die Mikrowelle getan haben. Hast du dich danach gewundert, wieso diese plötzlich explodieren? Auf der nächsten Seite erfährst du, um welche Lebensmittel es geht.

Pizza sollte nicht in der Mikrowelle erwärmt werden.
Quelle: IMAGO / USA TODAY Network

#1 Pizza

Pizza sollte vermieden werden, in der Mikrowelle erwärmt zu werden, da das Ergebnis oft enttäuschend ist. Der Teig wird eigentlich immer gummiartig und zäh, da die Mikrowelle keine knusprige Kruste erzeugt. Die Beläge können ungleichmäßig erhitzt werden, wodurch manche Teile zu heiß und andere noch kalt sind. Der Käse verliert oft seine Struktur und wird wässrig. Die Mikrowelle kann auch dazu führen, dass die Pizza ihre ursprüngliche Textur und Aromen verliert, wodurch sie weniger appetitlich schmecken. Die beste Art, Pizza zu erwärmen, ist im Ofen, um die knusprige Kruste und den köstlichen Geschmack zu erhalten.

Das Essen vom Vortag vom Asiaten noch einmal warm machen? Auch hier solltest du eventuell aufpassen

Bei Bambusgeschirr können sich in der Mikrowelle Giftstoffe lösen.
Quelle: IMAGO / Imaginechina-Tuchong

#2 Bambusgeschirr

Bambusgeschirr sollte ebenfalls nicht in der Mikrowelle erwärmt werden, da es aus einem Verbundmaterial besteht, das bei hohen Temperaturen potenziell giftige Stoffe freisetzen kann. Bambusgeschirr wird oft mit Melaminharz oder anderen Kunstharzen versiegelt, um es stabil und langlebig zu machen. Beim Erhitzen in der Mikrowelle können diese Harze und Klebstoffe schmelzen und so giftige Chemikalien in die Lebensmittel abgeben. Dies kann gesundheitliche Bedenken verursachen, insbesondere wenn es regelmäßig geschieht. Um die Sicherheit zu gewährleisten, sollte Bambusgeschirr nur für kalte oder lauwarme Lebensmittel verwendet werden und tatsächlich niemals in der Mikrowelle erhitzt werden.
 

Auch beim Döner vom Vortag ist etwas Vorsicht geboten..

Alufolie sollte niemals in eine Mikrowelle gehören.
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#3 Döner mit Alufolie

Döner mit Alufolie oder Alufolie generell sollte niemals in der Mikrowelle erwärmt werden, da dies zu extrem gefährlicher Funkenbildung führen kann. Die Alufolie reflektiert die Mikrowellen und es kann so zu einer unkontrollierten Ansammlung von Elektrizität kommen. Dies kann nicht nur zu Schäden an der Mikrowelle führen, sondern auch zu Brandgefahr. Die Funkenbildung kann das Gerät beschädigen und einen Kurzschluss auslösen. Es ist daher ratsam, Döner oder andere Lebensmittel, die in Alufolie verpackt sind, vor dem Erwärmen in der Mikrowelle aus der Folie zu nehmen und in ein mikrowellengeeignetes Geschirr umzufüllen.

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Harte Schale, weicher Kern, wie man so schön sagt. Doch im Bezug auf die Mikrowelle kann das problematisch enden.
 

Tomaten, Peperoni und ungeschälte Eier gehören nicht in die Mikrowelle.
Quelle: IMAGO / Wirestock

#4 Tomaten, Peperoni und ungeschälte Eier

Auch Tomaten, Peperoni und ungeschälte Eier sollten nicht in der Mikrowelle erwärmt werden. Sie stellen eine explosionsgefährdete Kombination dar. Diese Lebensmittel haben eine harte äußere Schale und einen weichen Kern. Wenn sie in der Mikrowelle erhitzt werden, kann sich der Druck im Inneren sehr schnell aufbauen, da die Dampfentwicklung nicht schnell genug entweichen kann. Das sorgt dafür, dass die Schale platzt und heißer Inhalt herausspritzt. Es besteht also die Gefahr von Verletzungen und Verschmutzungen der Mikrowelle. Um Unfälle zu vermeiden, ist es ratsam, diese Lebensmittel vor dem Erwärmen in der Mikrowelle aufzuschneiden oder zu schälen, um den Druckausgleich zu ermöglichen.

Achtung auch mit Öl und Fett..

Speiseöl in der Mikrowelle kann zu einem Ölbrand führen.
Quelle: IMAGO / Westend61

#5 Speiseöl und Frittierfett

Speiseöl und Frittierfett in der Mikrowelle stellen eine extreme Ölbrandgefahr dar. Wenn Öl in der Mikrowelle überhitzt wird, kann es sehr leicht in Flammen aufgehen, da sich Mikrowellenöfen nicht gleichmäßig erwärmen und Hotspots entstehen können. Ein Ölbrand kann sich schnell ausbreiten und zu schweren Verbrennungen oder einem Brand führen. Es ist äußerst wichtig hier zu beachten, dass ein Ölbrand niemals mit Wasser gelöscht werden darf, da dies zu einer explosiven Reaktion führt. Im Falle einer Ölbrandgefahr sollte die Mikrowelle sofort ausgeschaltet werden, und ein passender Deckel oder eine feuerfeste Abdeckung sollten verwendet werden, um das Feuer zu ersticken.

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Roher Fisch und rohes Fleisch gehören nicht in eine Mikrowelle.
Quelle: IMAGO / Zoonar

#6 Roher Fisch oder rohes Fleisch

Rohes Fleisch und roher Fisch sollten nicht in der Mikrowelle erwärmt werden, da dies gesundheitliche Risiken mit sich bringen kann. Die Mikrowelle erhitzt Lebensmittel möglicherweise nicht gleichmäßig, was dazu führen kann, dass einige Teile des Fleisches oder Fischs nicht ausreichend erhitzt werden, um schädliche Bakterien abzutöten. Dadurch können potenziell gefährliche Krankheitserreger wie Salmonellen oder E. coli im Fleisch oder Fisch überleben und zu Lebensmittelvergiftungen führen. Es ist sicherer, rohes Fleisch und rohen Fisch auf andere Weise zu garen, wie zum Beispiel durch Braten, Grillen oder Kochen, um eine vollständige und gleichmäßige Erhitzung zu gewährleisten.

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Alkohol wird sowieso fast niemand in der Mikro warm machen.. allerdings falls doch: Achtung!

Schnaps kann sich in der Mikrowelle schnell entzünden.
Quelle: IMAGO / Addictive Stock

#7 Schnaps

Wer hätte es gedacht? Auch Schnaps und hochprozentiger Alkohol sollte niemals in der Mikrowelle erwärmt werden. Wieso? Alkohol hat einen niedrigeren Siedepunkt als Wasser, daher kann er in der Mikrowelle schnell verdampfen und sich unter Druck ansammeln. Dies kann zu einer explosionsartigen Freisetzung von Dampf führen, sobald der Schnaps aus der Mikrowelle genommen wird, was zu Verbrennungen oder Verletzungen führen kann. Zudem besteht die Gefahr, dass der Alkohol sich entzünden kann, wenn er in Kontakt mit Funken oder heißen Oberflächen kommt. Um sicherzustellen, dass der Schnaps nicht zu heiß ist, sollte er immer auf traditionelle Weise in einem geeigneten Gefäß erhitzt werden.

Auch das Nahrungsmittel, mit dem die meisten Menschen in ihren Tag starten, sollte nicht in die Mikro.

Auch Kaffee hat keinen Platz in der Mikrowelle.
Quelle: IMAGO / GlobalImagens

#8 Kaffee

Auch bei Kaffee liegt der Ursprung seines kulinarischen Genusses in einem entscheidenden Faktor: seiner Temperatur. Sobald Kaffee abkühlt oder zu lange auf der Wärmeplatte verweilt, verliert er seine angenehme Note und wird stattdessen bitter. Bedauerlicherweise kann selbst die Verwendung von Mikrowellen diesen Effekt nicht mehr umkehren. Daher ist es von essenzieller Bedeutung, Kaffee frisch zuzubereiten und ihn in der richtigen Trinktemperatur zu genießen, um das volle Aroma und die perfekte Harmonie aus Geschmack und Genuss zu erleben. Ein optimal zubereiteter Kaffee verwöhnt die Sinne und lässt uns das reiche Zusammenspiel von Aromen und Aromenintensität auf unvergleichliche Weise erleben.

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Beim Wasser ist die Höhe und die Glätte des Glases entscheidend.
Quelle: IMAGO / JOKER

#9 Wasser in hohen Gefäßen

Viele Menschen sind sich nicht bewusst, dass Wasser in der Mikrowelle eine gefährliche Eigenschaft namens „Siedeverzug“ aufweisen kann. Normalerweise beginnt Wasser bei 100 Grad Celsius zu sieden, aber unter bestimmten Umständen kann es heißer als dieser Siedepunkt erhitzt werden, ohne tatsächlich zu blubbern oder zu kochen. Wenn das erhitzte Gefäß, gefüllt mit heißem Wasser, bewegt oder aus der Mikrowelle entnommen wird, kann es zu einer plötzlichen Freisetzung von Wasserdampf kommen. Diese Wasserdampfblase kann explosionsartig aus dem Gefäß entweichen und kochende Flüssigkeit mit sich reißen, was zu schmerzhaften Verbrennungen führen kann. Das Risiko eines Siedeverzugs steigt mit der Höhe, Enge und Glätte des Gefäßes sowie der Reinheit und Unbewegtheit des Wassers. 

Noch ein Lebensmittel findest du auf der nächsten Seite.

Auch Spinat sollte nicht in die Mikrowelle.
Quelle: IMAGO / imagebroker

#10 Spinat

Spinat sollte nicht erneut in der Mikrowelle aufgewärmt werden, da selbst frischer Spinat bereits viel Nitrat enthält. Bei Raumtemperatur kann sich dies in gesundheitsschädliches Nitrit umwandeln. Ein hoher Nitritgehalt kann nach Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen führen. Daher ist es ratsam, gekochten Spinat schnell abzukühlen, um die Nitritbildung zu verlangsamen. Nitrit entsteht vor allem bei langsamer Abkühlung und kann gesundheitliche Risiken bergen. Vermeiden Sie erneutes Erhitzen von Spinatresten und lagern Sie ihn stattdessen kühl, um Risiken durch Nitritbildung zu minimieren und unangenehme Symptome zu vermeiden.

Das nächste Lebensmittel solltest du auch lieber nicht in die Mikrowelle tun.

Champignons sollten auch lieber nicht in der Mikrowelle erhitzt werden.
Quelle: IMAGO / JuNiArt

#11 Champignons

Pilze erfordern eine kühle Lagerung, da ihr hoher Wassergehalt und Proteingehalt die Entstehung gefährlicher Mikroorganismen und Giftstoffe begünstigen können. Beim Aufwärmen in der Mikrowelle bleiben diese oft unzureichend abgetötet. Es ist ratsam, Pilze bei mindestens 70 Grad Celsius im Topf gründlich zu erhitzen, um potenzielle Risiken zu minimieren. Durch die richtige Erhitzung werden mögliche schädliche Elemente effektiver bekämpft. Kühlung und gründliches Erhitzen auf angemessener Temperatur sind entscheidend, um die Sicherheit beim Verzehr von Pilzen zu gewährleisten und potenzielle Gesundheitsrisiken zu minimieren.
 
Auf der nächsten Seite geht es weiter mit noch einem Lebensmittel, das eher nicht in die Mikrowelle sollte.
 

Gekochte Kartoffeln sollten nicht in die Mikrowelle.
Quelle: IMAGO / imagebroker

#12 Gekochte Kartoffeln

Nach dem Kochen sollten bereits zubereitete Kartoffeln sofort gekühlt werden, um die Bakterienbildung zu unterbinden. Eine ausreichende Erhitzung ist entscheidend, um Beschwerden zu vermeiden. Es wird empfohlen, Kartoffelgerichte nicht in der Mikrowelle, sondern in einem Topf oder einer Pfanne zu erhitzen, um eine angemessene Temperatur zu gewährleisten. Kühlung nach dem Kochen verhindert Bakterienwachstum, während eine gründliche Erhitzung bei der Zubereitung oder beim Wiederaufwärmen wichtig ist, um potenzielle gesundheitliche Probleme zu vermeiden. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Sicherheit beim Verzehr von Kartoffeln zu gewährleisten und Gesundheitsbeschwerden zu minimieren.

Auch bei dem nächsten Lebensmittel solltest du vorsichtig sein.

Bereits gekochtes Hähnchen kann immer noch Salmonellengefahr haben
Quelle: IMAGO / imagebroker

#13 Hähnchen

Wenn du kaltes Hähnchen ein zweites Mal aufwärmst, verändern sich die Proteinstrukturen im Fleisch, was zu Verdauungsproblemen führen kann, da der Magen die Proteine nicht mehr richtig spalten kann. Zusätzlich besteht das Risiko von Salmonellen. Diese Bakterien können auch nach dem Kochen im Fleisch überleben und sich vermehren, wenn das gekochte Hähnchen gelagert wird. Bei der Erwärmung in der Mikrowelle könnten Salmonellen auf dem Fleisch verbleiben, was im schlimmsten Fall zu einer Salmonellenvergiftung führen kann. Daher ist Vorsicht geboten, um solche gesundheitlichen Risiken zu vermeiden.

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Ein letztes Lebensmittel das sich nicht für die Mikrowelle eignet findest du auf der nächsten Seite.

Auch gekochte Eier solltest du lieber nicht erneut erwärmen.
Quelle: IMAGO / CTK Photo

#14 Eier

Das erneute Aufwärmen von Rühreiern oder anderen Eiern ist riskant, da sich ähnlich wie beim Hühnchen Proteinstrukturen verändern können, was Magenbeschwerden verursacht. Bei Raumtemperaturlagerung besteht zudem das Potenzial für Salmonellenvermehrung. Es ist ratsam, Eier frisch zuzubereiten und Ei-haltige Gerichte beim Wiederaufwärmen auf mindestens 70 Grad zu erhitzen, um mögliche gesundheitliche Risiken zu minimieren. Vorsicht ist geboten, um potenzielle Probleme zu vermeiden. Frisch zubereitete Eier sind sicherer. Die Erhitzung auf angemessene Temperaturen reduziert das Risiko von bakteriellen Infektionen und trägt zur Sicherheit beim Verzehr von Eiern und Ei-haltigen Speisen bei.

Das nächste Lebensmittel ist ebenfalls anfällig für Bakterien:

Darf ich Reis in der Mikrowelle aufwärmen?
Quelle: IMAGO / Zoonar

#15 Reis 

Reis zählt zu den Lebensmitteln, bei denen besondere Vorsicht geboten ist, wenn es um das Aufwärmen in der Mikrowelle geht. Das Problem hierbei ist nicht nur die ungleichmäßige Erwärmung, sondern auch das Risiko einer Lebensmittelvergiftung durch Bacillus cereus. Diese Bakterien können in gekochtem Reis überleben, besonders wenn er bei Raumtemperatur gelagert wird. Das Wiederaufwärmen, insbesondere in der Mikrowelle, kann dazu führen, dass sich die Bakterien vermehren und Toxine produzieren, die auch durch Hitze nicht zerstört werden. Um das Risiko zu minimieren, sollte gekochter Reis schnell abgekühlt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Beim Aufwärmen ist es wichtig, den Reis gründlich zu erhitzen, daher ist es vielleicht sicherer, Reis auf dem Herd oder im Dampfgarer zu erwärmen, um eine gleichmäßigere Hitze zu gewährleisten.

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