Welche Bedeutungen sich hinter den bekannten Markennamen verstecken
Manche Marken kennen fast alle. Aber was versteckt sich hinter den bekannten Markennamen eigentlich? Hier siehst du, welche Bedeutungen die Marken haben.
#20 Labello
Ähnlich wie bei Tempo und Zewa nutzen wir den Begriff „Labello“ einfach grundsätzlich für Lippenpflegeprodukte, egal, ob sie von der Marke Labello sind oder nicht. Aber was bedeutet der häufig genutzte Name überhaupt. Ist es auch eine Zusammensetzung der Gründernamen oder versteckt sich vielleicht etwa eine richtige Bedeutung dahinter? Auf der eigenen Webseite der Firma steht dazu bei der Rubrik Geschichte: „Das Wort Labello leitet sich von den lateinischen Wörtern ‚labium‘ (Lippen) und ‚bellus‘ (schön) ab, und damit ist auch schon alles erklärt: Labello sorgt für schöne Lippen!“ Aha, so ist das also. Übrigens wurde der erste Labello schon 1909 von Dr. Oscar Troplowitz entwickelt.
#21 Zewa
Bei Zewa ist es im Vergleich ganz anders als bei Labello. 1960 wurde laut deren Webseite die erste Tissue-Maschine in Mannheim Waldhof gebaut und so kam es auch zu dem berüchtigten Namen Zewa. Das Kürzel steht nämlich fü Zellsotfffabrik Waldhof. Sagt ihr zu Hause auch Zewa oder nutzt ihr tatsächlich das Wort Haushaltspapier? Und nutzt ihr lieber die großen oder die halben Papiere? Und noch eine Frage: Müssen eure Zewas ein Muster haben? Von der Firma gibt es übrigens auch Toilettenpapier und Taschentücher. Ihr allererstes Produkt war allerdings nicht das „Wish&Weg“ Haushaltstuch 1972, sondern das Toilettenpapier „zewalind“ 1966.
#22 Bum Bum Eis
Dieses Eis von Schöller ist wohl bei allen Kindern ein Hit! Aber wusstest du, dass das rote Eis mit Kaugummi-Stiel nach einem bekannten deutschen Sportler benannt wurde? Kein Witz! Star-Tennisspieler Boris Becker trug früher den Spitznamen „Bum Bum Boris“. Ein Jahr nach dem dieser 1985 unerwartet das Tennisturnier von Wimbledon gewann, brachte Schöller das Bum Bum Eis auf den Markt. Sogar die Form des Eises soll an einen Tennisschläger erinnern. Dass Becker das Turnier im selben Jahr noch einmal gewann, hat der Bekanntheit und Beliebtheit des Eises definitiv nicht geschadet!
#23 Häagen-Dazs
Häagen-Dazs, das ist doch diese dänische Eismarke, richtig? Naja, fast. Tatsächlich kommt das Eis nämlich aus den USA. Reuben Mattus, Gründer der Marke, wollte sich mit seinem Eis in den 60er-Jahren durch einen besondern Namen von den großen amerikanischen Ice Cream-Ketten abheben. Der Name sollte an Frische, Tradition und Qualität erinnern und dänisch klingen - aus seiner Fantasie entstand dann der Name „Häagen-Dazs“. Dass der Umlaut „ä“ in Dänemark gar nicht existiert, wurde erst nach einigen Jahren bemerkt. Eine konkrete Bedeutung hat der Name der Marke also eigentlich nicht, trotzdem vermittelt er den Flair Dänemarks.