16 Tricks im Supermarkt, die dich dazu bringen, mehr zu kaufen
Mit welchen Tricks verführen uns Geschäfte zum Kaufen? Da gibt es viele Methoden. So beeinflussen Supermarktketten dein Kaufverhalten.
#8 Bück- und Streckware sorgt dafür, dass du zu viel Geld ausgibst
Unten in den Regalen befinden sich nicht nur Produkte für Kinder, sondern auch die günstigeren Produkte. Geschäfte platzieren die Ware, die etwas teurer ist, meistens auf Augenhöhe, sodass du dort leichter rankommst. Die vergleichbare günstige Alternative ist dagegen etwas außer Sicht platziert, damit du sie bestenfalls verpasst und zum teuren Produkt greifst. Schau also bei deinem nächsten Einkauf, dass du auf den Trick nicht reinfällst!
#9 Großpackungen täuschen Ersparnis vor
Die große Packung muss doch am Ende günstiger sein als die kleine, oder? In der Regel schon, doch nicht immer! Manchmal sollen Großpackungen genau das vortäuschen, der Preis nach Gewicht liegt dann aber höher als bei kleineren Gebinden. Deshalb schaue immer auf die kleingedruckten Angaben am Regal, dort ist der Preis aufs Gewicht genau aufgeschlüsselt. Nur so weißt du wirklich, welche Packungsgröße günstiger ist. Die Schwankungen sind teilweise enorm. Beispiel gefällig? Vor einiger Zeit meldete die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch, dass der Kilopreis bei der Großpackung Merci-Schokolade saftige 61 % höher ist! Da lohnt sich der Check auf jeden Fall.
Außerdem mogeln Hersteller gerne mit den Packungsgrößen, um Preisanstiege durch die Inflation zu vertuschen - schließlich werden die Waren im Supermarkt jedes Jahr teuer. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Tafel Schokolade - gleicher Preis, doch statt 100 Gramm sind oft nur noch 90 Gramm drin.
#10 Quengelware für Kinder
Die sogenannte Quengelware befindet sich genau auf Kinderhöhe in den Regalen und besteht meistens aus kleinen Spielwaren, Süßigkeiten oder anderen Leckereien, die Kinder lieben. Meistens befinden sie sich im Kassenbereich, wo man länger steht. So sehen Kinder direkt die Ware und quengeln, damit die Ware gekauft wird. Der Trick funktioniert dann perfekt, wenn die Eltern auch noch nachgeben und dem Kind gestatten, die Süßigkeit auch noch zu den Einkäufen zu legen. Wer also mit Kindern einkaufen geht, sollte ihnen am besten vorher ein Limit setzen, zum Beispiel zwei Wünsche. Wenn das Kind die Wünsche aufgebraucht hat, darf es dann nichts Weiteres mehr auswählen.
#11 Shrinkflation
Unter Shrinkflation versteht man den fiesen Trick, dass der ausgewiesene Preis zwar gleich bleibt, unbemerkt aber die Packungsgröße schrumpft – die Produkte werden also heimlich teurer. Beispielsweise bei Chipspackungen geht das völlig unbemerkt. Aktuelles Beispiel für dreiste Shrinkflation ist Milka-Schokolade. Die bekam den „Goldenen Windbeutel 2025“ verliehen – den Preis für den größten Verbrauchernepp. Denn die Tafel wurde mal eben von 100 auf 90 Gramm geschrumpft, der Preis aber nebenbei sogar noch angehoben!
Ganz wichtig also, dass du immer auf die kleingedruckten Angaben schaust, auf denen der Preis pro 100 Gramm bzw. pro Kilogramm angegeben ist. So kannst du ganz direkt vergleichen.