Gesetze, Preiserhöhungen, Neuerungen und Co.: Die Dinge ändern sich 2026 für Verbraucher
Das Jahr 2026 bringt neue Gesetze, Preisänderungen und Regelungen, die unseren Alltag spürbar beeinflussen. Wir zeigen dir, was sich ändert.
Jedes Jahr bringt auch viele Veränderungen mit sich, die unseren Alltag in verschiedenen Bereichen betreffen. Teils sind das Gesetze die Preiserhöhungen mit sich bringen; praktische Regelungen, die das Einkaufen im Supermarkt verändern, oder auch das Thema Wohngeld. Wir zeigen dir, was sich 2026 ändert, wovon du profitieren kannst und wo die Preise ansteigen.
#1 Sommerurlaub in Kroatien
Für den Sommerurlaub in Kroatien 2026 ändern sich gleich mehrere Dinge.
- Ohne Registrierungsnummer ist keine Buchung mehr möglich
- Ausschank- und Konsumverbot von Energy-Drinks
Ab Juni 2026 treten in Kroatien wichtige gesetzliche Neuerungen in Kraft, die vor allem die Buchung von Unterkünften und die Transparenz auf dem touristischen Markt betreffen. Herzstück der Reform ist die Einführung einer verpflichtenden Registrierungsnummer für jedes Kurzzeitmietobjekt.
Für Urlaubende bedeutet dies mehr Sicherheit: Ab dem 1. Juni 2026 dürfen Ferienwohnungen und Zimmer nur noch auf Portalen wie Airbnb oder Booking.com gelistet werden, wenn sie eine eindeutige ID besitzen. Diese Nummer garantiert, dass die Unterkunft offiziell registriert ist und die staatlichen Sicherheits- sowie Qualitätsstandards erfüllt. Inserate ohne diese Nummer werden konsequent gelöscht. Ziel der Regierung ist es, den „Schattenmarkt“ einzudämmen und die Qualität des Angebots zu sichern.
Auch das Thema Jugendschutz wird ab 2026 in Kroatien deutlich strenger gehandhabt. Ein zentraler Punkt des neuen Gesetzespakets ist die rechtliche Gleichstellung von Energydrinks mit Alkohol. Für den Urlaub bedeutet das konkret ein Verkaufsverbot an Minderjährige. In der Gastronomie (Bars, Restaurants, Cafés) dürfen Energydrinks ab Juni 2026 nicht mehr an Personen unter 18 Jahren ausgeschenkt werden. Verstöße gegen dieses Verbot können für Betreibende sehr teuer werden. Berichten zufolge drohen Bußgelder von mehreren Tausend Euro.
Hintergrund dieser Maßnahme ist der stark gestiegene Konsum bei Jugendlichen und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken, die von der kroatischen Regierung bisher unterschätzt wurden. Reisende Familien mit Teenagern sollten sich also darauf einstellen, dass beim Bestellen im Restaurant künftig öfter der Ausweis kontrolliert wird.
#2 Vodafone stellt TV um: Was du jetzt unbedingt beachten musst
Vodafone räumt aktuell im Kabelnetz auf und vereinheitlicht bis Mitte Juni 2026 deutschlandweit die TV-Frequenzen. Was technisch für ein leistungsstärkeres Netz bei Internet und Telefonie sorgt, bedeutet für dich erst einmal Handlungsbedarf beim Fernsehen. Die Umstellung erfolgt nachts, weshalb du dein Empfangsgerät unbedingt am Strom lassen solltest.
Am nächsten Morgen bleibt das Bild meistens weg – dann ist ein manueller Sendersuchlauf in den Einstellungen deines TVs oder Receivers unter „DVB-C“ zwingend nötig. Ein kleiner Wermutstropfen: Deine individuelle Senderreihenfolge wird dabei oft überschrieben, sodass du Favoritenlisten neu anlegen musst. Wer noch ein sehr altes SD-Gerät ohne HD-Unterstützung nutzt, schaut künftig leider in die Röhre und muss aufrüsten. Dein Internet-Router hingegen ist pflegeleicht und stellt sich vollautomatisch um. Um nicht plötzlich vor einem schwarzen Bildschirm zu sitzen, lohnt sich ein kurzer Check deines regionalen Termins auf der Vodafone-Website, da viele Städte im April und Mai an der Reihe sind.
#3 Deutschlandticket: Preis wird künftig per Formel berechnet
Das Deutschlandticket wird in Zukunft anders bepreist. Diese Neuerung wurde Ende März 2026 beschlossen. Bisher haben Politiker*innen darüber gestritten, wie teuer das Abo sein soll. Ab dem nächsten Jahr soll das eine feste Rechenformel übernehmen.
Die Formel schaut sich an, wie hoch die Kosten für Strom, Benzin und das Personal bei den Verkehrsbetrieben sind. Steigen diese Kosten, steigt auch der Ticketpreis. Es gibt aber einen „Brems-Faktor“, selbst wenn immer mehr Menschen das Ticket kaufen (zum Beispiel als Jobticket), kann das den Preis stabil halten.
Aktuell kostet das Ticket 63 Euro. Wie teuer es 2027 wird, steht erst im Herbst fest. Experten glauben aber nicht, dass der Preis riesig nach oben springt. Verkehrclubs finden das nicht gut. Wenn Benzin teurer wird, hilft der Staat sofort. Aber wenn Bus und Bahn teurer werden, müssen die Fahrgäst*innen das einfach bezahlen. Das treffe vor allem Leute, die kein eigenes Auto haben.