Aktuelle Rückrufe im Supermarkt & Co.: Vor welchen Produkten wird 2026 gewarnt?
Welche Lebensmittel und Produkte werden aktuell im Supermarkt oder der Drogerie zurückgerufen? Aus welchen Gründen und welche Gefahren bestehen?
Immer wieder sehen wir, dass es bei einigen Produkten, die wir im Supermarkt, im Einzelhandel oder in der Drogerie kaufen, zu Rückrufen kommt. Dabei meldet dann häufig die Produktionsfirma selbst Mängel, die gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Da heißt es schnell handeln und nachsehen, ob die eigenen Vorräte betroffen sind. Bei welchen Lebensmitteln müssen die Verbraucher*innen 2026 aufpassen?
Babynahrung von Danone
Danone muss Anfang Februar 2026 weitere Produkte seiner Babynahrung zurückrufen. Betroffen sind die Marken Aptamil und Milumil. Hintergrund sind neue Empfehlungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) zu einem Bakteriengift namens Cereulid. Das Gift kann bei Säuglingen schnell zu Übelkeit, Erbrechen und Magenschmerzen führen.
Cereulid kann in Arachidonsäureöl stecken, das Säuglingsnahrung zugesetzt wird, um eine menschliche Fettsäure nachzuahmen. Die Sporen des Bakteriums überleben trockene Zutaten und normale Erwärmung zu Hause. Das Öl stammt aus China, von der Firma Cabio Biotech in Wuhan.
Eltern sollten auf keinen Fall betroffene Produkte weiter nutzen. Auf den Websites aptaclub.de und milupa.de lässt sich anhand des Mindesthaltbarkeitsdatums prüfen, ob ein gekauftes Produkt betroffen ist. Wer bei Babys nach dem Verzehr Erbrechen oder Durchfall bemerkt, sollte sofort einen Arzt aufsuchen, gerade der Gesundheitszustand von Säuglingen kann sich schnell verschlechtern.
Auch in Großbritannien und Frankreich gibt es Fälle von möglichen Vergiftungen. Schon Anfang Januar hatte auch Nestlé Produkte wegen des gleichen Toxins zurückgerufen.
Die gekauften Produkte können im Mark zurückgegebn werden.
Brotaufstriche von dm
Im Februar 2026 wird der „dmBio Getrocknete Tomate & Feta Genuss-Aufstrich“ zurückgerufen. Es geht um die Gläser mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 04.06.2027. Laut Hersteller wurde vereinzelnd Cashewcreme-Aufstrich statt des angegebenen „Getrocknete Tomate & Feta Genuss-Aufstrich“ in Gläser abgefüllt bzw. falsch ausgezeichnet. Vor allem für Allergiker*innen kann dies sehr gefährlich werden und vom Verzehr wird für betroffene Personen dringend abgeraten. Sowohl angebrochene als auch noch verschlossene Gläser können zum Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenzettels in dm-Filialien erstattet werden.
Rewe-Salami
Bei Rewe wird im Februar 2026 ein beliebtes Produkt der Eigenmarke „ja“ vom Hersteller Gustoland GmbH zurückgerufen. Und zwar die 200-Gramm-Packung der Delikatess-Salami. Betroffen sind die Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdaten 28.2.26 und 1.3.26. Angabe zu folge können Escherichia-coli-Bakterien (STEC) sein, die zu Durchfall und sogar blutigen Durchfall, Bauschmerzen, Fieber und bei schweren Verläufen sogar zu Nierenversagen führen können. Vom Verzehr wird dringend abgeraten. Alle gekauften Artikel können auch ohne Kassenbon erstattet werden.