Nasse Fenster am Morgen: 3 Tipps, die helfen können

Das Problem kennen viele, aber haben keine Lösung!

Das Fenster hat vor lauter Feuchtigkeit Kondenswasser gebildet.

Viele Menschen kennen das Problem in der kalten Jahreszeit. Man wird wach und alle Fenster in der Wohnung, besonders die in dem Raum, in dem man schläft, sind feucht und es hat sich Kondenswasser auf dem Glas gebildet. Zum einen sieht das unschön aus, zum anderen bildet sich so schnell Schimmel an den Fenstern und den Wänden und wird somit schnell zu einem gesundheitlichen Problem. 

Lüften allein reicht da häufig nicht mehr aus. 3 Tipps sagen diesem Problem aber endlich den Kampf an: 

Ein offenes Fenster durch das viel Luft weht.

1. Wenn lüften, dann richtig

Durch das Wohnen in der Wohnung entsteht sehr viel Feuchtigkeit, sei es durch den normalen Alltag mit Duschen, Pflanzen und Co. oder eben durch Wäschewaschen. Die Feuchtigkeit setzt sich dann an den kältesten Stellen in der Wohnung ab und das sind meistens die Glasscheiben im Fenster. Die Luftfeuchtigkeit kann durch Lüften in der Wohnung verringert werden, aber nur, wenn man richtig lüftet. Das bedeutet, es muss ein Durchzug entstehen. Am besten öffnet man zwei Fenster, die gegenüber voneinander liegen und dies nicht nur für eine kurze Zeit, sondern etwa vier Mal am Tag für 15 Minuten. 

Eine junge Frau läuft in ihrer eigenen Wohnung auf der Heizung, die direkt unter dem Fenster ist.

2. Nicht heizen

Während der Zeit des Lüftens (also vier Mal am Tag für 15 Minuten) ist es wichtig, dass nicht geheizt wird. An sich wäre es ja auch nicht gerade sinnvoll, da das Heizen quasi umsonst ist, aber auch für die Luftfeuchtigkeit ist es eher kontraproduktiv in dieser Zeit. Natürlich heißt das nicht, dass man in seiner Wohnung erfrieren muss. Wenn man genug gelüftet hat, kann man zu bestimmten Zeiten am Tag auch wieder ganz normal heizen. Der letzte Trick bezieht sich eher darauf, wie man überhaupt vermeiden kann, dass so viel Feuchtigkeit entsteht:

Eine Frau steht in einem anscheinend feuchten Badezimmer.

3. Feuchtigkeit umlenken

Damit gar nicht erst so viel Feuchtigkeit in der Wohnung entsteht, dass sie sich in Wassertropfen an der kalten Fensterscheibe sammelt, ist es wichtig, besonders in den kalten Monaten, die Feuchtigkeit direkt rauszulenken. Das bedeutet, eigentlich sollte gar keine Wäsche einfach so in der Wohnung getrocknet werden, sondern elektrisch getrocknet werden. Wenn aber in der Wohnung, dann sollte der Raum ein offenes Fenster haben. Auch nach dem Duschen oder Kochen sollte, wenn möglich, das Fenster direkt geöffnet werden und die Zimmertür geschlossen sein, damit die Feuchtigkeit direkt aus der Wohnung raus kann.