Sonnenstich, Hitzepickel & Co.: Was solltest du im Sommer beachten?
Im Sommer wollen wir natürlich alle das Wetter genießen, aber wegen Sachen wie Sonnenstiche und Hitzepickel ist es wichtig, dass wir auf uns aufpassen:
#4 Hitzepickel: Was sind die Ursachen und Symptome?
Wenn die Hitze besonders schweißtreibend ist, kann es auch vorkommen, dass deine Schweißdrüsen verstopfen und sich Hitzepickel bilden, weil der Schweiß nicht schnell genug an der Hautoberfläche verdunstet. Das passiert besonders an Körperstellen mit vielen Schweißdrüsen: So zum Beispiel unter den Achseln, an den Kniekehlen, an den Oberschenkeln oder am Dekolleté. Begünstigt werden sich zusätzlich durch warme und enganliegende Kleidung, synthetische Stoffe und hohe Luftfeuchtigkeit. Als Folge bilden sich dann helle, kleine Bläschen, die bei Reibung aufplatzen können oder intensiv rote Flecken, die einem Ausschlag gleichen und sich durch Bakterien noch weiter entzünden können. Häufig werden betroffene Stellen jucken oder brennen.
#5 Hitzepickel: Was kannst du dagegen tun?
Zuallererst: In den meisten Fällen ist eine medizinische Behandlung nicht notwendig, solange keine Infektion oder Ähnliches vorliegt und du sorgsam damit umgehst. Ansonsten solltest du natürlich schweißtreibende Tätigkeiten und Sonne an der Stelle eher vermeiden, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen und die Haut trocken zu halten. Zusätzlich kann dir eine lauwarme Dusche sowie lockere Kleidung aus beispielsweise Baumwolle helfen. Auch Kühlung mit feuchten Tüchern verschafft dir etwas Linderung, solange sie nicht zu kalt sind. Bestenfalls vermeidest du für die Zeit Sachen wie Kaffee und scharfe Gewürze, da sie das Schwitzen verstärken können und greifst stattdessen lieber zu Wasser oder Salbeitee, der hemmend auf die Schweißproduktion wirkt. Keinesfalls solltest du an betroffenen Stellen kratzen, kannst sie aber mit Körper-Cremes behandeln.
#6 Wie viel solltest du an heißen Tagen trinken?
Selbst, wenn es eigentlich alle wissen sollten, kann man es immer nicht oft genug sagen: Pass darauf auf, dass du genügend trinkst, da die Hitze erhöhte Anforderungen an unseren Körper stellt und entsprechend mehr Flüssigkeit braucht. Im Idealfall solltest du an heißen Tagen zwischen zwei und drei Liter Flüssigkeit zu dir nehmen – vorzugsweise Wasser. Dabei solltest du beachten, dass Durst schon auf einen Flüssigkeitsmangel hinweist, du also schon hin und wieder etwas trinken solltest, bevor der Durst einsetzt. Außerdem solltest du eher lauwarme statt eisgekühlte Getränke trinken, weil zweitere zwar im ersten Moment erfrischend sind, aber durch den folgenden Wärmeausgleich eher eine Herausforderung für den Körper darstellen. Übertreibe es aber auch nicht, da zu viel zu trinken dazu führt, dass deine Salzkonzentration im Blut sinkt und du eine Wasservergiftung erleidest, die sich durch Muskelschwäche und Desorientierung bemerkbar macht und sehr gefährlich werden kann.
#7 Hitzebedingte Schlafprobleme – was kannst du tun?
Sommernächte können zur echten Herausforderung werden – besonders, wenn das Schlafzimmer sich tagsüber stark aufheizt. Hohe Temperaturen stören die Schlafqualität, lassen uns unruhig werden oder mehrfach in der Nacht aufwachen. Damit du trotz Hitze gut schläfst, solltest du dein Schlafzimmer tagsüber abdunkeln und gut lüften – am besten früh morgens und spät abends, wenn es draußen kühler ist. Auch beim Bettzeug hilft es, auf atmungsaktive Materialien wie Leinen oder dünne Baumwolle zu setzen. Ein Trick bei akuter Hitze: Leg ein leicht angefeuchtetes Handtuch oder einen Kühlpack (in ein Tuch gewickelt) an deine Fußenden – das hilft beim Einschlafen. Verzichte außerdem auf schwere Mahlzeiten oder Alkohol kurz vor dem Schlafengehen – beides kurbelt den Kreislauf an und erschwert die Nachtruhe. Wenn du trotz allem schlecht schläfst, mach tagsüber bewusst Pausen – auch ein Powernap kann helfen, wieder Energie zu tanken.