So gefährlich können Steckdosen sein

Man sollte sie nicht unterschätzen

So gefährlich können Steckdosen sein

Es ist eine Situation, vor der wir alle schon einmal standen: zu wenige Steckdosen im Zimmer für zu viele Geräte. Ohne zu überlegen greift man dann zu einer Mehrfachsteckdose – aus eins mach acht.

Auch wenn diese Mehrfachdosen praktisch (und gar nicht allzu teuer) sind, sollte man nicht die Gefahr unterschätzen, die von ihnen ausgeht. Denn solche Steckdosenleisten können schneller als man denkt in Brand geraten.

Wie Du die Katastrophe verhindern kannst, liest Du auf den nächsten Seiten.

So gefährlich können Steckdosen sein

1. Maximale Belastung nicht überschreiten

Auch wenn Steckdosenleisten bis zu 10 oder sogar mehr Steckplätze haben, sollte es vermieden werden, zu viele Geräte mit hohem Stromverbrauch einzustecken – sonst kann ein Brand drohen. Die meisten Mehrfachsteckdosen haben eine Maximalbelastung von 3.500 Watt. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Wasserkocher zieht bereits 2.200 Watt.

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So gefährlich können Steckdosen sein

2. Regelmäßig den Staub entfernen

Mit der Zeit sammelt sich, wie überall, auch in den Steckdosenleisten eine Menge Staub. Dieser kann sich ziemlich leicht entzünden und so für einen Elektrobrand sorgen. Auch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hebt diesen Risikofaktor in einer Broschüre hervor.

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3. Nicht mehrere Leisten miteinander verbinden

Viele werden das schon gemacht haben: Um auch weit von einer Steckdose entfernte Geräte an den Strom anzuschließen, verbindet man einfach mehrere Steckdosenleisten miteinander. Auch davor warnt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin eindringlich: Nicht nur, dass die Maximalbelastung so schnell überschritten werden kann. Es droht auch eine Überhitzung an den Verbindungsstellen, was einen möglichen Brandherd darstellt.

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4. Genau auf die Art der Steckdosenleiste achten

Zwei Dinge sollten beim Kauf einer Mehrfachsteckdose beachtet werden: Allzu billige Angebote aus dem Internet sollte man vermeiden, da es sich dabei oft um Fälschungen mit unsicheren Bauteilen handelt.

Die Prüfsiegel GS, VDE, CE und TÜV Rheinland geben ebenfalls an, dass es sich um eine geprüfte und sichere Steckdosenleiste handelt. Wer dazu noch die Tipps 1.-3. beachtet, ist auf der sicheren Seite.