Strom, Wasser, Gas: Sparen ohne große Einschränkungen
Alles wird teurer, egal ob Strom, Wasser oder Gas. Städte schränken ihren Verbrauch ein und auch du kannst mit einfachen Tricks sparen! Hier erfährst du wie
Für viele Menschen sind die Nebenkosten (Strom, Wasser, Gas und Co.) jeden Monat schmerzhaft für den Geldbeutel. Da sucht man doch gerne nach Spartipps bei den Profis: Wie schaffen es zum Beispiel große Städte zu sparen? Wie kannst auch du als Einzelverbraucher deine Energiekosten reduzieren und verhindern, dass die Kosten ins Unermessliche steigen?
Wir haben uns für dich informiert und einfache Tipps und Tricks gefunden, die dir helfen können, deine dauerhaft Kosten runterzuschrauben.
Was kann man als Privatperson tun?
Es sind kleinen Dinge, die einen großen Effekt haben können: Zum Beispiel Duschen.
Wieviel Wasser und Energie man beim Duschen verbraucht, hängt natürlich davon ab, wie lange und wie warm man duscht. Aber auch andere Faktoren spielen noch mit ein: handelsübliche Duschköpfe haben einen Wasserdurchfluss von 12-15 Liter pro Minute. Duscht du also immer ungefähr 10 Minuten, verbrauchst du hier schon an die 150 Liter Wasser. In Deutschland zahlt man pro Liter Wasser gerade 0,2 Cent, was für 10 Minuten dann 30 Cent ergeben. Hinzu kommen noch Nebenkosten für Warmwasser, das erhitzt werden muss.
So sparst du beim Duschen
Es gibt kleine, aber feine Tricks, wie du deine Duschkosten senken kannst:
#1 Ein Sparduschkopf: Das ist ein spezieller Duschkopf, der pro Dusche nur ca. 6-7 Liter Wasser verbraucht, also fast um die Hälfte weniger als ein herkömmlicher Duschkopf — und das ganz ohne Verlust des Komforts, denn du merkst davon gar nichts!
#2 Wasser aus: Es ist die kleine, aber unnötige Angewohnheit, das Wasser laufen zu lassen, während man sich einschäumt. Mach das Wasser in der Zeit einfach aus, das spart erheblich viel Wasser und du verschwendest nichts.
#3 Grauwasser: Als Grauwasser wird das Wasser bezeichnet, dass als Abwasser beim Händewaschen, Duschen und Abspülen entsteht und somit nur leicht verunreinigt ist. Durch einen Filter kann man dieses Wasser aufbereiten und spart dadurch Geld und Ressourcen. Leider ist es etwas aufwendiger, so eine Filteranlage zu installieren, aber es lohnt sich auf jeden Fall.
Und was tun, wenn die Rechnung trotzdem zu hoch ist?
Es ist wohl die größte Angst dieses Jahr: Die Energierechnung. Doch was passiert eigentlich, wenn diese unerwartet hoch ausfällt und du sie einfach nicht bezahlten kannst?
Auf jeden Fall solltest du in einem ersten Schritt die Angaben auf Richtigkeit überprüfen. Denn falls hier etwas falsch eingetragen ist, kannst du das beanstanden und deine Kosten werden neu berechnet. Außerdem solltest du über das Jahr verteilt Geld auf die Seite legen, damit du im Extremfall Rücklagen hast, auf die du zurückgreifen kannst.
Wenn die Nachzahlung trotzdem alle deine Vorstellungen übertrifft und du sie einfach nicht alleine bezahlen kannst, solltest du dich an dein örtliches Jobcenter (oder Sozialamt) wenden. Bei geringem Einkommen kannst du hier einen Antrag auf Leistungen stellen. Wichtig ist nur, dass du den Antrag früh genug stellst, also gleich in dem Monat der Fälligkeit einer Nachzahlung.
Sollte dieser Antrag nicht angenommen werden, kannst du als letzten Schritt versuchen, eine Ratenzahlung mit deinem Energieversorger auszuhandeln. Aber sei vorsichtig hier, die Rahmenbedingungen müssen vorhanden sein, du musst also wissen, dass du über einen längeren Zeitraum verlässlich Geld zahlen kannst.