Obst und Gemüse saisonal einkaufen: 10 Fehler, die du im Herbst nicht machen solltest
Du bist nicht allein – kleine Aha-Momente helfen, saisonal bewusster einzukaufen und im Herbst die Fehler bei Obst und Gemüse zu vermeiden.
Fehler #4: Herbstkirschen übersehen – und Zwetschgen verpassen
Viele denken, Kirschen gibt’s nur im Sommer. Dabei versüßen späte Sorten noch den September und sind ebenfalls ein guter Ersatz für die beliebte Erdbeere. Danach ist Schluss – und es lohnt sich, auf Zwetschgen oder Pflaumen umzusteigen. Sie lassen sich ideal einkochen, einfrieren oder als Kompott genießen.
Fehler #5: Zucchini und Paprika zu früh aussortieren
Zucchini, Paprika, Auberginen und Tomaten gehören oft zum Sommer – doch sie sind auch im September noch frisch verfügbar. Viele greifen zu Importware, obwohl es regional noch reichlich gibt. Das ist besser für das Klima, die eigene Wirtschaft und oft auch den Geschmack. Diese Gemüsearten sind ideal für Ofengemüse oder zum Einkochen.
Fehler #6: Kürbis falsch lagern – oder zu spät verarbeiten
Kürbisse wie Hokkaido oder Butternut sind im Herbst beliebt und machen die Jahreszeit aus. Doch wer sie zu warm lagert, riskiert Schimmel. Wichtig: dunkel und trocken lagern – dann halten sie sich wochenlang. Und: im September schon verarbeiten, wenn’s günstig ist – als Suppe oder Püree einfrieren spart Zeit später. Auch die Kürbiskerne kann man übrigens säubern und dann rösten. Sie müssen nicht im Müll landen.
Fehler #7: Grünkohl zu früh kaufen – lieber auf Brokkoli setzen
Grünkohl ist ein typisches Wintergemüse – doch er schmeckt erst nach dem ersten Frost wirklich gut. Wer ihn zu früh kauft, verpasst das Aroma. Besser: Im Oktober zu Brokkoli oder Blumenkohl greifen und auf den November warten, bis der Grünkohl richtig lecker wird. Andere Kohlsorten sind auch früher schon knackig-frisch und vielseitig verwendbar.