Backblech oder Backrost: Wie kommt was in den Ofen?

Pommes, Pizza oder Kuchen: Alles Gerichte, die aus dem Ofen kommen und himmlisch sind. Aber wann muss man eigentlich Backblech und wann Backrost verwenden?

Was ist der Unterschied zwischen Backblech oder Backrost?
Quelle: unnützes.com

Alle guten Dinge kommen aus dem Ofen: Egal, ob Pizza, Aufläufe oder selbstgemachte Kekse. Für all diese Dinge braucht man einen gut funktionierenden Ofen. Und obwohl du dir alle Mühe der Welt gegeben hast, wird das Ergebnis manchmal trotzdem nicht so wie geplant und du stellst dir die Frage: Was ist denn jetzt schiefgelaufen? Die einfach Antwort könnte sein: Du hast das falsche Blech verwendet. Es gibt nämlich einen Unterschied, wann du ein Backblech und wann ein Backrost für deine Kreationen benutzen solltest. 

Damit dir dieser Fehler in Zukunft nie wieder passiert und du beim nächsten Kochabend mit deinen Freundin mit perfektem Essen punkten kannst, haben wir dir eine kleine Liste zusammengestellt, aus der du ganz einfach entnehmen kannst, welche Nahrungsmittel für welches Blech gedacht sind. 

Wer hätte gedacht, dass Backen so kompliziert sein kann? 

Für Pizza und Brote verwendet man ein Backblech
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Das Backblech

Diese Art von Blech ist uns allen bekannt: Es eignet sich zum Backen von selbstgemachtem Brot oder Pizza. Dadurch, dass sich das Blech aufheizt, bekommen die Gerichte viel Wärme von unten und werden knusprig und kross. Es gibt verschiedene Arten von Backblechen, zum Beispiel welche mit runden oder welligen Vertiefungen, die sich für Baguettes eignen. Es gibt auch süße Speisen, die man auf dem Blech zubereitet, sogenannte Blechkuchen, die direkt in der Form des Bleches gebacken werden. 

Und wenn du zusätzlich noch Backpapier verwendest, sparst du dir sogar das mühsame Saubermachen des Blechs danach. Solltest du es aber trotzdem mal reinigen wollen, eignen sich viele Hausmittel, darunter Backpulver: Einfach das Blech mit warmen Wasser füllen, Backpulver dazugeben und eine halbe Stunde ziehen lassen. Danach ausspülen und abwaschen. Versprochen, es sieht dann aus wie neu!

Für Rezepte wie Pommes oder Ofengemüse verwendet man besser ein Backblech
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Hier nimmst du lieber ein Blech

Egal ob es Tiefkühlpommes vom Supermarkt gegenüber sind, die wir uns um 3:00 Uhr nachts nach einer feuchtfröhlichen Nacht noch in den Ofen schieben oder die mit Liebe selbst zugeschnittenen und gewürzten Wedges (bei denen wir uns aus irgendeinem Grund gesünder fühlen als bei Tiefkühlpommes — obwohl es ein und dasselbe Produkt ist). Hier gilt die Regel: Unbedingt ein Backblech verwenden. 

Das Backblech heizt sich im Ofen logischerweise sehr auf und gibt diese Hitze an die Pommes ab, die dadurch schön knusprig werden. Dasselbe gilt auch für Kartoffel Wedges und Fischstäbchen. Pro-Tipp: Alle 10 Minuten kurz den Backofen aufmachen, um die Feuchtigkeit entweichen zu lassen, dadurch werden deine Pommes nicht matschig. 

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Das Backrost eignet sich für Fleisch und Kuchen.
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Das Backrost

Du hast schon richtig gelesen: Eine Tiefkühlpizza legst du lieber auf ein Rost (anders als die selbstgemacht Pizza). Das liegt daran, dass der Teig der Tiefkühlpizza tiefgefroren ist. Wenn du sie auf ein Backblech legst, staut sich die Feuchtigkeit, die beim Backen entweicht und dadurch wird deine Pizza matschig. Wenn du sie auf ein Rost legst, braucht sie nicht so viel Hitze und wird super knusprig. 

Auch Kuchen, der in einer Form gebacken wird, kommt lieber auf ein Rost, da sonst die Gefahr besteht, dass der Boden verbrennt. Wenn du Fleisch im Ofen machst, stell am Besten ein ofenfestes Gefäß unter dein Rost, damit die abtropfende Flüssigkeit nicht in deinem Ofen landet. 

Für Aufläufe nimmt man lieber ein Backrost
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Auch hierfür eignet sich ein Rost

Dasselbe gilt für Aufbackbrötchen: Verwende auf jeden Fall einen Backrost, da sonst deine Brötchen unten anbrennen werden und nicht mehr genießbar sind. Genau wie bei Aufläufen oder Schmor- und Bratgerichten. 

Hier musst du nur darauf achten, dass deine Auflaufform nicht zu schwer für das Backrost ist. Wenn die Menge sehr groß und die Form sehr schwer ist, ist das Backblech die sicherere Alternative.

In einem anderen Artikel zeigen wir dir, welche Nudelform am Besten zu welcher Soße serviert wird.

Es gibt Unterschiede zwischen den Einstellungen des Ofens
Quelle: IMAGO / Westend61

Ober- und Unterhitze oder Umluft? 

Was ist eigentlich was und für welche Gerichte brauche ich welche Einstellung? Die Frage haben wir uns schon tausendmal gestellt und beantworten sie jetzt ein für allemal:

Ober- und Unterhitze: Hier wird dein Ofen von den Heizelementen erhitzt, die sich oben und unten an deinem Ofen befinden. Dadurch erwärmt sich dein Ofen von beiden Seiten gleichwertig. Es gibt auch die Einzeleinstellungen Oberhitze und Unterhitze, hierbei erhitzen sich dann nur die jeweiligen Teile des Ofens stark.

Du kannst die Einstellung eigentlich für fast alle Gerichte verwenden, außer wenn du mehrere Bleche im Ofen hast: Denn dann wird da oberste Blech nur oben geheizt, das unterste Blech nur von unten. Das Blech in der Mitte würde gar keine Wärme abbekommen.

Umluft: Es gibt zwei Arten von Umluft. Bei einer ist im Ofen hinten ein Ventilator eingebaut, der die Luft aufwirbelt, die von den Heizstäben oben und unten erhitzt wird. Bei der zweiten Variante wird nicht von oben und unten erhitzt, sondern hinter dem Ventilator befindet sich ein ringförmiges Heizelement, das den Ofen erhitzt. Der Ventilator bläßt dann die heiße Luft in den Ofen.

Umluft eignet sich am Besten für eher trockene Speisen wie Kekse, Mürbteig oder Blätterteig und Brötchen. 

Zu guter Letzt: Wie bekomme ich den Ofen wieder sauber? 

Mit einfachen Hausmitteln bekommst du deinen Ofen sauber.
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So reinigst du deinen Ofen mit Hausmitteln

Du kannst deinen Backofen ganz einfach reinigen, ohne Chemie dabei zu verwenden. Viele Hausmittel eignen sich prima zum Saubermachen: 

Salz: Befeuchte hierfür deinen Ofen und die Bleche mit Wasser. Gib dann reichlich Salz auf die verschmutzen Teile des Ofens, die Flecken sollten komplett mit Salz bedeckt sein. Schalte dann deinen Ofen auf 50 Grad und lass ihn erhitzen. Sobald das Salz braun geworden ist, kannst du den Ofen ausschalten. Sobald der Ofen abgekühlt ist, kannst du das Salz ganz einfach aus dem Ofen kehren und mit einem feuchten Lappen nachwischen. 

Zitronensaft: Nimm dir eine Auflaufform und mische den Saft einer Zitrone mit etwas Wasser an. Stelle diese Mischung bei 120 Grad in deinen Backofen und warte. Durch den entstehenden Wasserdampf lösen sich eingebrannte Flecken im ganzen Backofen. Fettflecken lösen sich ebenso und können danach mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Zitrone unangenehme Gerüche in deinem Ofen eliminiert.