Backblech oder Backrost: Wie kommt was in den Ofen?
Pommes, Pizza oder Kuchen: Alles Gerichte, die aus dem Ofen kommen und himmlisch sind. Aber wann muss man eigentlich Backblech und wann Backrost verwenden?
Auch hierfür eignet sich ein Rost
Dasselbe gilt für Aufbackbrötchen: Verwende auf jeden Fall einen Backrost, da sonst deine Brötchen unten anbrennen werden und nicht mehr genießbar sind. Genau wie bei Aufläufen oder Schmor- und Bratgerichten.
Hier musst du nur darauf achten, dass deine Auflaufform nicht zu schwer für das Backrost ist. Wenn die Menge sehr groß und die Form sehr schwer ist, ist das Backblech die sicherere Alternative.
In einem anderen Artikel zeigen wir dir, welche Nudelform am Besten zu welcher Soße serviert wird.
Ober- und Unterhitze oder Umluft?
Was ist eigentlich was und für welche Gerichte brauche ich welche Einstellung? Die Frage haben wir uns schon tausendmal gestellt und beantworten sie jetzt ein für allemal:
Ober- und Unterhitze: Hier wird dein Ofen von den Heizelementen erhitzt, die sich oben und unten an deinem Ofen befinden. Dadurch erwärmt sich dein Ofen von beiden Seiten gleichwertig. Es gibt auch die Einzeleinstellungen Oberhitze und Unterhitze, hierbei erhitzen sich dann nur die jeweiligen Teile des Ofens stark.
Du kannst die Einstellung eigentlich für fast alle Gerichte verwenden, außer wenn du mehrere Bleche im Ofen hast: Denn dann wird da oberste Blech nur oben geheizt, das unterste Blech nur von unten. Das Blech in der Mitte würde gar keine Wärme abbekommen.
Umluft: Es gibt zwei Arten von Umluft. Bei einer ist im Ofen hinten ein Ventilator eingebaut, der die Luft aufwirbelt, die von den Heizstäben oben und unten erhitzt wird. Bei der zweiten Variante wird nicht von oben und unten erhitzt, sondern hinter dem Ventilator befindet sich ein ringförmiges Heizelement, das den Ofen erhitzt. Der Ventilator bläßt dann die heiße Luft in den Ofen.
Umluft eignet sich am Besten für eher trockene Speisen wie Kekse, Mürbteig oder Blätterteig und Brötchen.
So reinigst du deinen Ofen mit Hausmitteln
Du kannst deinen Backofen ganz einfach reinigen, ohne Chemie dabei zu verwenden. Viele Hausmittel eignen sich prima zum Saubermachen:
Salz: Befeuchte hierfür deinen Ofen und die Bleche mit Wasser. Gib dann reichlich Salz auf die verschmutzen Teile des Ofens, die Flecken sollten komplett mit Salz bedeckt sein. Schalte dann deinen Ofen auf 50 Grad und lass ihn erhitzen. Sobald das Salz braun geworden ist, kannst du den Ofen ausschalten. Sobald der Ofen abgekühlt ist, kannst du das Salz ganz einfach aus dem Ofen kehren und mit einem feuchten Lappen nachwischen.
Zitronensaft: Nimm dir eine Auflaufform und mische den Saft einer Zitrone mit etwas Wasser an. Stelle diese Mischung bei 120 Grad in deinen Backofen und warte. Durch den entstehenden Wasserdampf lösen sich eingebrannte Flecken im ganzen Backofen. Fettflecken lösen sich ebenso und können danach mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Zitrone unangenehme Gerüche in deinem Ofen eliminiert.