Preiserhöhungen: Die Kosten erwarten Kunden von Netflix, Amazon Prime, Spotify & Co.
Neues Jahr, neue Kosten: Wir sagen dir, bei welchem Abo du bald mit Preiserhöhungen rechnen musst. Netflix, Amazon Prime, Spotify & Co., wir wissen alles!
Die gute alte Zeit, als wir für einen schmalen Taler unbegrenzten Zugang zu unserer Lieblingsunterhaltung hatten, scheint vorbei zu sein. Kosten, Kosten, und nochmals Kosten – die Streaming-Riesen wie Netflix, Amazon Prime und Spotify scheinen plötzlich Appetit auf unsere Geldbeutel entwickelt zu haben. Preiserhöhungen sind wie ein böses Erwachen aus einem süßen Traum, der mit einem monatlichen Abonnement begann. Wenn du dich fragst, warum dein Konto ein wenig leichter geworden ist, liegt es vielleicht daran, dass die Giganten des digitalen Entertainments beschlossen haben, ihre Preise zu erhöhen. In diesem Artikel tauchen wir in die aufkommende Ära der Preiserhöhungen ein und fragen uns, ob unsere heißgeliebten Streaming-Dienste den zusätzlichen Taler wirklich wert sind. Netflix, Amazon Prime, Spotify – sie alle wollen ein Stück vom Kuchen, aber wie viel sind wir bereit zu zahlen?
#1 Paramount+
Paramount+ schraubt an den Preisen – und bringt ein neues Abo-Modell auf den Markt! Der Streamingdienst bietet ab sofort in Deutschland ein günstigeres, werbefinanziertes Abo für 5,99 Euro im Monat an. Hier bleibt aber dann das komplette Serien- und Filmangebot verfügbar, trotz Werbeunterbrechungen. Gleichzeitig zieht Paramount+ bei den Preisen an: Das reguläre Standard-Abo kostet für neue Nutzer*innen nun 9,99 Euro statt 7,99 Euro pro Monat. Bestandskund*innen sind davon aktuell nicht betroffen. Das Premium-Abo bleibt mit 12,99 Euro monatlich unverändert – zumindest vorerst. Unterschiede gibt’s vor allem bei der Qualität und Anzahl der gleichzeitigen Streams: Während das Standard-Abo Inhalte in Full-HD auf zwei Geräten erlaubt, streamt man mit Premium in 4K auf bis zu vier Geräten. Das neue Werbeabo hingegen erlaubt nur einen Stream und ebenfalls nur in Full-HD.
#2 Amazon-Prime Video
Amazon Prime lockt mit einem Rundum-Paket für knapp 90 Euro im Jahr, das Shopping- und Streaming-Vorteile vereint. Doch hier kommt der Haken: Ab 2024 wird Prime teurer, allerdings auf freiwilliger Basis. Klingt nach einer Wahl, oder? Aber Vorsicht, denn einer der heißgeliebten Prime-Pluspunkte verliert ohne Extrazahlung erheblich an Wert.
Prime, das uns bisher vom Werbe-Gedöns beim Streaming verschonte, nimmt Abschied von dieser himmlischen Werbefreiheit. Amazon Prime Video führt ab Anfang 2024 in den USA, Kanada, Großbritannien und Deutschland ein Werbe-Abo ein. Das bedeutet: Das reguläre Prime-Abo wird zum Werbe-Abo, zum gleichen Preis, aber jetzt mit Werbung vor und während der Unterhaltung. Die Werbeunterbrechungen sollen zwar kürzer sein als bei der Konkurrenz, aber Werbung bleibt Werbung.
Amazon Prime Video ohne Werbung?
Wer sich diesem Werbe-Wahnsinn entziehen möchte, kann das tun – natürlich gegen einen Aufpreis. In den USA sind das monatlich 2,99 US-Dollar, für Deutschland steht der Preis noch aus. Der Jahrespreis von Prime müsste also für werbefreien Genuss ebenfalls angepasst werden. Das Ärgerliche daran: Ab 2024 werden nur die Eigenproduktionen von Prime Video wie „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ Werbung abbekommen, während eingekaufte Lizenztitel werbefrei bleiben. Das fühlt sich wie eine clevere Umgehung von Preiserhöhung an, während gleichzeitig das Streaming-Angebot beeinträchtigt wird. Manchmal wäre wohl ein separates Abo-Modell mit Werbung die bessere Wahl gewesen.
Ist das aber überhaupt legal?