Gesetze, Preiserhöhungen, Neuerungen und Co.: Die Dinge ändern sich 2024 für Verbraucher
Auch 2024 gibt es wieder ganz viele Neuerungen, die uns Verbraucher betreffen. Doch welche Gesetze, Preise und Co. ändern sich im neuen Jahr für uns?
Neues Jahr, neue Regeln. Auch im Jahr 2024 ändert sich für die Verbraucher so einiges. Denn die Bundesregierung und auch Unternehmen haben z.B. Gesetze oder Preiserhöhungen beschlossen, die auch große Auswirkungen auf die Bürger*innen haben können. Doch auf welche neuen Pflichten und Neuerungen müssen wir 2024 besonders achten? Manche Änderungen werden viele Menschen sicherlich freuen, wohingegen andere für bedrücktes Schnauben sorgen könnten. Denn Unwissenheit schützt vor Strafen und Bußgeld nicht, sodass du gut darauf achten solltest, was im neuen Jahr so ganz anders wird. Wir haben die wichtigsten Änderungen zusammengefasst.
#1 Mehrwertsteuer in der Gastronomie
Während der Corona-Pandemie wurde 2020 beschlossen, dass die Mehrwertsteuer in der Gastronomie von 19 auf 7 Prozent gesenkt werden soll. Dies sollte Gastronomen und Restaurantbesucher*innen entlasten. Diese Regel galt allerdings nur befristet, denn ab 2024 gilt in Restaurants und Gastronomiebetrieben wieder der volle Mehrwertsteuersatz. Dies wird dafür sorgen, dass Getränke und Speisen nun wieder teurer werden und die Rechnung einem schon mal den Schweiß auf die Stirn treiben kann. Da überlegt man sich in Zukunft wohl dreimal, ob man sich den Restaurantbesuch leisten kann oder lieber zu Hause kocht.
#2 Neue Bestimmungen für Autofahrer*innen
Ab dem 7. Juli 2024 müssen Pkws mit einem sogenannten „Event Data Recorder“ ausgestattet werden. Diese Blackbox im Auto speichert Daten vor und während eines Unfalls und ist mit einer Blackbox eines Flugzeugs zu vergleichen. Kommt es zu einem Autounfall wird eine Zeitspanne von fünf Sekunden davor und 300 Millisekunden nach dem Crash gespeichert. Die Blackbox zeichnet allerdings kontinuierlich auf. Wird eine Geschwindigkeitsänderung in Quer- oder Längsrichtung von mehr als 8 km/h innerhalb von 150 Millisekunden registriert, Airbags oder Gurtstraffer, sowie die aktive Motorhaube ausgelöst, speichert der Event Data Recorder das Geschehen. Bei der Auswertung können die Daten dann bei der Unfallrekonstruktion hilfreich sein und die Fahrzeugsicherheit verbessern. Schon seit dem letzten Sommer müssen alle neuen Fahrzeugtypen und nun auch alle neu zugelassenen Fahrzeuge der Klassen M1 (Pkw) und N1 (Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen) mit einem EDR ausgestattet sein.
#3 Tanken und Heizen könnte teurer werden
Diese Nachricht wird sicherlich nicht besonders gut bei der Bevölkerung ankommen: Im Januar steigt der CO2-Preis auf 45 Euro pro Tonne. Und dies hat auch Auswirkungen auf das Tanken und Heizen. Denn durch die Preiserhöhung werden auch Treibstoff, Erdgas und Heizöl teurer. Der Branchenverband En2x geht davon aus, dass Benzin damit um 4,3 Cent teurer wird und Diesel um 4,8 Cent je Liter. Auch die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Gas auf 19 Prozent wird sich im Preis bemerkbar machen. Das Verbraucherportal Check24 hat ausgerechnet, dass ein Haushalt mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden so 17 Prozent mehr für Gas zahlen könnte.