Haare gefärbt - Kopf fast geplatzt

Sie wäre fast gestorben wegen einer Haartönung

Wir haben wahrscheinlich alle schon einmal darüber nachgedacht oder es sogar selbst gemacht: eine andere Haarfarbe. Einfach mal anders aussehen und mit einem neuen Look auffallen, das dachte sich auch die 19-jährige schöne Studentin Estelle aus Paris. Sie wollte keine blonden Haare mehr, sondern eher einen Braunton, wie die Zeitung „Le Parisien“ berichtet. 

Doch dass sie deswegen in der Notaufnahme landen würde, damit hätte sie nicht gerechnet. Denn innerhalb kürzester Zeit schwoll das Gesicht von Estelle extrem an und das schöne Gesicht des jungen Mädchens wurde komplett entstellt.

Wie das passieren konnte, lest ihr auf der nächsten Seite. 

Das war nicht Estelles erster Haarfärbeversuch. Schon einmal hatte sie eine leichte allergische Reaktion gezeigt, weshalb sie dieses Mal vorher 30 Minuten lang das neue Mittel, das sie in einem Supermarkt gekauft hatte, auf ihrer Haut testete.

Im Nachhinein nennt die Studentin das eine große „Dummheit“, denn in einem Warnhinweis stand, dass die Farbe eigentlich 48 Stunden lang getestet werden sollte. Weil Estelle sich aber solange nicht gedulden wollte, trug sie schon nach einer halben Stunde die Farbe auf.

Was folgte war ein absoluter Alptraum. Das zeigen auch die Bilder der Studentin, die wie eine schlechte Fotomontage wirken. 

Alle Bilder zur Verwandlung und wie es Estelle heute geht, seht ihr, wenn ihr weiterklickt!

Schon kurz nach dem Färben begann Estelles Haut zu jucken und ihr Gesicht anzuschwellen, weshalb sie in einer Apotheke eine Creme und ein Allergiemittel bekam. Doch die halfen nur wenig. Am Morgen nach der Färbung musste die junge Frau entsetzt feststellen: „Ich hatte einen Kopf wie eine Glühbirne!“

Ihre Mutter nahm sie daraufhin sofort mit in die Notaufnahme, wo die Studentin eine Infusion (Steroidhormone und Antihistaminika) erhielt. Nun hofften Mutter und Tochter, dass das Drama ein Ende hat, doch es wurde noch schlimmer. Denn die Schwellung des Kopfes ging nicht zurück, sondern wurde eher noch stärker und Estelles Augen schwollen zu.

Aus diesem Grund fuhren die beiden Frauen nochmal zurück in die Klinik. Aber auf dem Weg bekam das Mädchen Herzrasen und Atemnot.

In der Notaufnahme angekommen, konnte sie nur noch eine Adrenalin-Spritze retten. Heute geht es ihr zum Glück wieder gut und die Schwellungen sind vollständig zurück gegangen. 

Gemeinsam mit ihrer Mutter warnt Estelle nun vor dem Färbemittel PPD (p-Phenylendiamin), das praktisch in allen Haarfarben enthalten ist und setzt sich dafür ein, dass Warnhinweise größer auf Färbeprodukte gedruckt werden sollen.