Blitzer: Darum muss man nicht bei allen Knöllchen Geld bezahlen

So kommt man um die Strafe herum

Blitzer: Darum muss man nicht bei allen Knöllchen Geld bezahlen

Blitzer sind der größte Feind der Autofahrer und jeder hat bestimmt schon mindestens einmal ein Knöllchen nach Hause geschickt bekommen. Was viele nicht wissen: Man muss nicht immer bezahlen. Die Stadt Köln muss jetzt mehrere Millionen Euro an Autofahrer zurückzahlen, da sich viele gewehrt haben. Wie das funktioniert und wann es sich lohnt, das Urteil anzufechten, steht auf der nächsten Seite. 

Blitzer: Darum muss man nicht bei allen Knöllchen Geld bezahlen

Die Stadt Köln muss jetzt mehrere Millionen Euro an Autofahrer zurückzahlen, da die Straße falsch beschildert war. Das ist kein Einzelfall. Generell sind circa 20 % aller Blitzerurteile anfechtbar oder sogar falsch. Das kann zum Beispiel daran liegen, dass die Messgeräte nicht richtig aufgebaut oder kontrolliert wurden. Die zuständigen Beamten müssen außerdem regelmäßig geschult werden. Das garantiert trotzdem nicht, dass ihnen bei der Messung keine Fehler unterlaufen. Es ist schon häufig passiert, dass die Laserpistole auch ein weiteres Fahrzeug erfasst hat und die Messung dadurch verfälscht wurde. Der Autofahrer und das Kennzeichen müssen immer klar erkennbar sein. Doch wann lohnt sich ein Einspruch gegen das Urteil?

Wer sich zu Unrecht bestraft fühlt, sollte sich generell wehren. Innerhalb von zwei Wochen muss bei der Behörde ein Einspruch eingegangen sein. Erst danach kann man sich in schwierigen Fällen juristischen Beistand suchen. Wer das Geld nicht aufbringen möchte, kann sich in Online-Rechtsportalen umschauen. Dort werden Bußgeldverfahren teilweise sogar kostenlos geprüft. Ein Einspruch lohnt sich allerdings nur, wenn man wirklich berechtigte Zweifel hat. Ansonsten lohnen sich die Gerichtskosten einfach nicht. Wer also glaubt, zu Unrecht geblitzt worden zu sein, sollte das nicht auf sich sitzen lassen.