Finde heraus, ob dein Gegenüber unter einer Alkoholkrankheit leidet

Nur zwei Fragen reichen aus

Finde heraus, ob dein Gegenüber unter einer Alkoholkrankheit leidet

Die Grenzen zwischen genussvollem, aber kontrolliertem und abhängigem Alkoholkonsum sind oftmals fließend. Betroffene aber auch ihre Mitmenschen stellen häufig erst viel zu spät fest, dass eine Alkoholsucht vorliegt. Allein in Deutschland sind rund 1,4 Millionen Menschen von Alkoholismus betroffen. Dazu kommen knapp zwei Millionen Personen, deren Konsum von Alkoholgütern als problematisch eingestuft wird.

Wer den Verdacht hat, sein Gegenüber könnte an einer Sucht leiden, kann lediglich mittels zweier Fragen herausfinden, ob Alkoholismus vorliegt, oder nicht. Zu diesem Ergebnis kam eine Forschergruppe an der University of Leicester...

Finde heraus, ob dein Gegenüber unter einer Alkoholkrankheit leidet

Das Forscherteam untersuchte zu diesem Zwecke 17 Studien, in denen Ärzte ihren Patienten Fragen zum Thema Alkoholkonsum gestellt haben. Die Forscher stellen fest, dass bei einer einzigen Frage die Trefferquote, einen an Alkoholsucht erkrankten zu identifizieren, bei 54 Prozent lag. Wurde eine Anschlussfrage gestellt, lag die Genauigkeit bei 87 Prozent. Die zuverlässigsten Ergebnisse lieferte die Frage: "Wie oft trinken Sie/trinkst du sechs oder mehr alkoholische Getränke bei einer Gelegenheit?" Personen die auf diese Frage hin zugeben müssen, häufig oder gar regelmäßig Alkohol zu konsumieren, leiden mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit an Alkoholismus. Eine Anschlussfrage, die eine entsprechende Sucht aufdecken kann, ist: "Haben Sie jemals morgens zuerst Alkohol getrunken, um sich nervlich zu stabilisieren? Der Studienleitung zur Folge trägt das Ergebnis der Studie, die ihm Rahmen der University of Leicester erfolgte, dazu bei, dass Hausärzte aber auch Angehörige schneller die Probleme von Betroffenen erkennen. Durch eine unauffällige Unterbringung zweier Fragen in einem persönlichen Gespräch, könnten aufwendige Standardtest vermieden werden, unter denen vor allem die Suchtpatienten leiden.