Zara, H&M & Co.: Die diskriminierendsten Kleidungs-Fails großer Marken

Den ein oder anderen Mitarbeiter kostete das wohl den Job

Zara, H&M & Co.: Die diskriminierendsten Kleidungs-Fails großer Marken

Eigentlich müsste man meinen, große Textilunternehmen wie H&M, Zara und Co. seien äußerst demokratisch: Schließlich bedienen sie mit ihrer Ware Millionen von Menschen, die in Aussehen, Charakter, Ethnie, Alter und sozialem Status unterschiedlicher nicht sein könnten. Umso überraschender ist es, dass gerade diese Ketten in der Vergangenheit immer mal wieder für Aufsehen sorgten, da sie politisch zweifelhafte, zum Teil rassistische Produkte oder Kampagnen launchten. 

Erinnerst du dich an die folgenden Werbe-Skandale? Wir sind uns sicher, dass sie den ein oder anderen Mitarbeiter den Job kosteten – und das völlig zu Recht ...

#1: H&M und die Sache mit dem Hoodie

Vor gar nicht allzu langer Zeit sorgte unsere liebste schwedische Modekette mit einem Kinder-Hoodie für Negativ-Schlagzeilen und Social-Media-Shitstorms. Grund für den Aufruhr: Ein grüner Hoodie mit dem Aufdruck 'Coolest monkey in the jungle' ('Coolster Affe im Dschungel') wurde im Onlineshop des Textilunternehmens von einem dunkelhäutigen Jungen präsentiert. Da immer noch Millionen von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert werden und eine solche Kampagne rassistische Denkweisen untermalt, entschuldigte sich der Konzern für seinen Patzer und nahm das Bild von der Webseite. 

#2: Zara und das 'Sheriff'-Shirt

Vor wenigen Jahren gab es bei der spanischen Modekette Zara ein gestreiftes Kinder-Shirt, das mit einem plakativen gelben Stern auf der Brust versehen war. Nicht wenige fühlten sich auf äußerst provokative Art an die Häftlingsuniformen jüdischer Gefangener in Konzentrationslagern erinnert. Zara argumentierte zwar, das Shirt sei von 'Sheriff'-Outfits inspiriert, nahm das Produkt aber aus dem Sortiment – zum Glück!

Zara, H&M & Co.: Die diskriminierendsten Kleidungs-Fails großer Marken

#3: American Eagle und die Armband-Affäre

American Eagle ist vor allem in den USA beliebt, doch auch hierzulande shoppen einige gerne im Online-Shop des Labels. Im vergangenen Jahr sorgte jedoch auch "AE" für Aufruhr: Ein Armband im Stil einer Handfessel geriet weltweit in die öffentliche Kritik – und das natürlich nicht grundlos. Das Accessoire erinnerte an die Handfesseln, die Sklaven früher tragen mussten – eine äußerst unschöne Anspielung und Verharmlosung der jahrzehntelangen Unterdrückung von Menschen!

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#4: Urban Outfitters und das Magersuchts-Shirt

Auch Urban Outfitters sorgte vor gar nicht allzu langer Zeit für einen Skandal: Die beliebte Modekette präsentierte 'Eat less' ('Iss weniger') Shirts auf ihrer Webseite und schien damit Essstörungen wie Magersucht und Bulimie zu verherrlichen. Ein absolut unangebrachtes Design, das viele Kunden dazu brachte, die Stores fortan zu boykottieren. 

Zara, H&M & Co.: Die diskriminierendsten Kleidungs-Fails großer Marken

#5: JC Penney und die Sexismus-Debatte

Das US-amerikanische Einzelhandelsunternehmen scheint eine äußerst fragwürdige Sicht auf die Geschlechterrollen zu haben: Im Jahre 2011 bot es Mädchen-Shirts an, die vom Slogan 'I'm too pretty to do homework, so my brother has to do it' ('Ich bin zu hübsch, um Hausaufgaben zu machen; deshalb muss mein Bruder sie für mich erledigen') an. Ist das die Message, die wir jungen Mädchen senden wollen?

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#6: Urban Outfitters und die Verharmlosung von psychischen Krankheiten

Und schon wieder schlägt Urban Outfitters zu (leider): Dieses Mal mit 'Depression'-Shirts, die die gefährliche und weit verbreitete psychische Erkrankung zu einem lustigen Fashion-Statement herabstilisieren. Wirklich kein schöner oder sensibler Weg, um auf das Thema aufmerksam zu machen ...