Anhand seiner blauen Flecken denkt die Mutter, ihr Sohn wird geschlagen - die Wahrheit ist schlimmer

Zunächst vermutete sie Mobbing hinter den Verletzungen ihres Sohnes

Anhand seiner blauen Flecken denkt die Mutter, ihr Sohn wird geschlagen - die Wahrheit ist schlimmer

Wenn das eigene Kind von Kindergarten oder Schule mit auffällig vielen blauen Flecken nach Hause kommt, ist die erste Vermutung naheliegend: Irgendjemand hat es verletzt. Kein Wunder also, dass auch Clare Boxtall aus dem britischen Bristol zunächst vermutete, ihr Sohn Lee werde in der Schule gehänselt, als sie sein blaues Auge und Flecken auf seinem ganzen Körper entdeckte.

Doch was wirklich hinter den Verletzungen des 8-Jährigen steckte, war noch viel schlimmer...

Wie sie der Bristol Post berichtete, suchte Clare zunächst den Klassenlehrer ihres Sohnes auf. Doch schon bald gesellten sich zu den blauen Flecken weitere auffällige Symptome, wie Appetitlosigkeit, Müdigkeit und auch das Trinken verweigert Lee plötzlich komplett. Sicherheitshalber brachte die besorgte Mutter ihren Sohn also ins Krankenhaus, wo dieser dann ausgiebig auf die Ursachen seines sich verschlechternden Zustandes untersucht wurde. Die schockierende Diagnose: Leukämie.

Und es kam sogar noch schlimmer. Da Lees Leukozytenanzahl bei 700 lag, drängten die Ärzte darauf, den 8-Jährigen sofort in ein künstliches Koma zu versetzen, da er sonst nur noch 24 Stunden zu leben habe.

Was dann passierte, erfährst du auf der nächsten Seite...

Kurz nachdem der Junge ins künstliche Koma versetzt worden war, erlitt er einen Schlaganfall, der dafür sorgte, dass Lee nach seinem Erwachen etwa einen Monat später das Sprechen und Laufen komplett neu lernen musste.

Die darauffolgende intensive Chemotherapie konnte den Krebs des tapferen Jungens zwar zunächst besiegen, doch schon ein Jahr darauf erhielt die Familie die nächste niederschmetternde Nachricht: Der Krebs war zurückgekehrt. Diese Nachricht traf Lees Eltern besonders hart, da dieser eigentlich als vorbeugende Maßnahme eine Knochenmarktransplantation erhalten sollte, für die er bereits einen OP-Termin hatte. Die erneute Erkrankung machte diese Pläne jedoch zunichte.

Wie es dann für Lee weiterging, erfährst du auf der nächsten Seite...

Auch dieses Mal versuchten es die Ärzte mit einer aggressiven Chemotherapie. Doch dieser Versuch hatte zunächst dramatische Folgen: Als Resultat der Folgen einer Infektion wurde Lee ganze 8 Minuten für klinisch tot erklärt, bis die Ärzte es dank ihrer unermüdlichen Bemühungen schafften, den Jungen wieder zum Leben zu erwecken. Dennoch wurde der Junge auch dieses Mal wieder in ein künstliches Koma versetzt. Die Ärzte prognostizierten, dass er die Nacht wohl nicht überleben würde. Doch dann geschah ein Wunder: Nicht nur, dass Lee die Nacht doch noch überlebte - genauere Untersuchungen zeigten, dass der Krebs verschwunden war.

Doch damit war Lees Leidensweg noch nicht vorbei...

Im August des vergangenen Jahres erhielt die Familie erneut die schlechte Nachricht, dass Lees Krebs zurückgekehrt sei. Zwar kämpfen Clare, Lee und sein Vater Simon mit Medikamenten weiterhin mutig gegen die Erkrankung, doch die Zeit und auch die Medikamente selbst werden langsam knapp.

Um Lee doch noch in eine internationale oder experimentelle Therapie zu bekommen, bittet Clare nun um die finanzielle Hilfe von Spendern. Sie selbst habe schon die meisten ihrer Habseligkeiten verkauft, um die teure Therapie ihres Sohnes zu finanzieren.