Gestern, heute morgen: So beeinflusst dich deine Zeitperspektive

Nach welcher Perspektive lebst du?

Gestern, heute morgen: So beeinflusst dich deine Zeitperspektive

All unsere Entscheidungen, die wir treffen, werden maßgeblich durch die individuelle Zeitperspektive beeinflusst, auf die wir unser Hauptaugenmerk legen. Welche das ist, haben wir im Laufe unseres Lebens gelernt und angenommen. Liegt der Schwerpunkt unseres Denkens auf der Gegenwart? Oder doch eher auf vergangenen Situationen oder solchen, die in der Zukunft noch kommen mögen? Die meisten Menschen entwickeln eine dominierende Zeitperspektive. Sie orientieren sich an dem was gestern war, heute ist oder morgen kommt. Drei Lebensstile, die sehr viel über den jeweiligen Menschen aussagen. Erkennst du dich in einer der Perspektiven wieder...? 

Gestern, heute morgen: So beeinflusst dich deine Zeitperspektive

Morgen

Zukunftsorientierte Menschen lassen sich von möglichen Szenerien eines künftigen Lebens leiten. Sie sind zielstrebig und beruflich meist sehr erfolgreich. Menschen mit einer zukünftigen Zeitperspektive ernähren sich gesund, treiben regelmäßig Sport und nutzen ärztliche Vorsorgeuntersuchungen. Sie investieren viel in eine gute Zukunft. Andererseits sind sie meist genussunfähig in der Gegenwart, legen viel Wert auf das individuelle Fortkommen. Die Hilfsbereitschaft gegenüber anderen Menschen, bleibt oftmals auf der Strecke.  

Gestern, heute morgen: So beeinflusst dich deine Zeitperspektive

Heute

Menschen mit überwiegender Gegenwartsorientierung, lassen sich in ihrem Verhalten stärker von Umweltreizen leiten. Sie sind weniger strebsam und sind wesentlich genussorientierter als die Zukunftstypen. Sie leben ihr Leben im Augenblick, legen viel Wert auf gemeinsame Zeit mit Freunden und verbringen viel Zeit mit Unterhaltung. Allerdings vernachlässigen sie die routinemäßigen Arztbesuche, treiben unregelmäßig Sport und pflegen ein allgemein ungesünderen Lebensstil. 

Gestern, heute morgen: So beeinflusst dich deine Zeitperspektive

Gestern

Menschen mit vorherrschender Vergangenheitsorientierung durchleben immer wieder Szenen ihres bisherigen Lebens. Das kann zu durchaus ambivalenten Ergebnissen führen. Entweder sie schwelgen in Erinnerungen schöner Erlebnisse mit Familie und Freunden und blicken immer wieder zurück auf Erfolge und glückliche Momente, aus denen sie Selbstbewusstsein schöpfen. Oder aber die Gedanken dieser Menschen kreisen immer wieder um seelische Verletzungen, Niederlagen und leidvolle Erfahrungen, was zu Depressionen, Schuld- und auch Rachegefühlen führen kann.