Obdachlose erfrieren aktuell auf den Straßen, doch jetzt gibt es Hilfe:

Schlafen, wo andere Party machen.

Obdachlose erfrieren aktuell auf den Straßen, doch jetzt gibt es Hilfe:

Offene Türen für Berliner Obdachlose 

Der Wintereinbruch steht unmittelbar bevor. Die Temperaturen sinken und die Nächte werden immer härter. In Hamburg forderte der Wintereinbruch bereits zwei Todesopfer. Die Notunterkünfte füllen sich rasant und nun wollen zwei Berliner Clubs helfen. Ab Januar 2019 wollen laut "B.Z." das "Astra Kulturhaus" und das "Bi Nur" helfen. 

Erstmals wollen diese beiden Clubs als Nachtcafé Übernachtungsmöglichkeiten anbieten. Das "Astra Kulturhaus“ bietet 25 Schlafplätze für Männer und das „Bi Nuu“ 15 Schalfplätze für Frauen. 

Obdachlose erfrieren aktuell auf den Straßen, doch jetzt gibt es Hilfe:

Neue Schlafplätze im Januar und Februar 

Die beiden Clubs bieten von Januar bis Februar 2019 neue Schlafmöglichkeiten für Obdachlose an. Sie öffnen die Türen am Montag und Dienstag, also an den Schließtagen der Berliner Clubs. Der Geschäftsführer von "Gebewo", Robert Veltmann, freute sich und sagt: „Das ist das erste Mal, dass uns ein Club so eine Möglichkeit gibt". Die Clubbetreiber und der soziale Träger haben bereits die ersten Vorbereitungen getroffen. 

Die Berliner Kältehilfe benötigt immer wieder Unterstützung, denn die Auslastung liegt zur Zeit bei 75 Prozent. Zurzeit kann der soziale Träger rund 900 Plätze für Obdachlose anbieten. 

Auch die Bezirkschefin Sara Lühmann äußert sich zu dem tollen Angebot in der B.Z.: „ Wir freuen uns über jedes weitere Angebot, um die Zahl der Kältehilfeplätze weiter auszubauen"

Obdachlose erfrieren aktuell auf den Straßen, doch jetzt gibt es Hilfe:

Problem der Notunterkünfte

Zur Zeit ist es extrem schwierig in Berlin, Immobilien für die Notunterkünfte zu finden. Mittlerweile gibt es rund 900 Schlafplätze pro Nacht, dieses Angebot soll in den Wintermonaten auf über 1000 Notschlafplätze steigen. 

Doch welche Vorraussetzungen gelten für die Notunterkünfte? 

Wichtig ist es, dass es genügend Toiletten, Strom, Wärme und Licht gibt. „ Ein leerstehender Supermarkt nutzt uns nichts", so Veltmann. 

Und genau diese Vorraussetzungen erfüllen die beiden Clubs. An einem Abend der Woche soll sogar ein Abendessen angeboten werden, auch heißen Tee und Frühstück soll es geben. Zum Schlafen werden Feldbetten angeboten.